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FC Augsburg

11.10.2018

FCA-Spieler André Hahn verspricht mehr Tore

André Hahn ist mit seiner bisherigen Bilanz im Trikot des FCA zufrieden.
Bild: Ulrich Wagner (Archiv)

Der 28-jährige FCA-Spieler André Hahn ist bislang zufrieden mit seiner Leistung beim FC Augsburg. Warum er sich auf nächste Woche freut.

Das Training am Mittwochvormittag ist längst beendet, als André Hahn noch Torabschlüsse übt. Später erklärt Hahn, er wolle so Sicherheit vor dem Tor erlangen und Abläufe einstudieren. Vor allem aber, betont er, gehe es darum, Spaß zu haben. Der ist zurück, seit Hahn wieder beim FC Augsburg unter Vertrag steht. „Ich habe mich gut eingelebt und fühle mich hier sehr wohl. Das macht mir riesig Spaß hier“, sagt der Sommer-Neuzugang. Demnächst wird sich Hahns Laune weiter verbessern. Der 28-Jährige ist in Augsburg fündig geworden und bezieht eine Immobilie. Nächste Woche steht der Umzug an. Für ihn noch bedeutsamer: Frau und Kind ziehen dann nach Augsburg. „Da freue ich mich riesig darauf. Dann wird es bei mir auch ruhiger“, sagt Hahn.

Auch im Trikot des FCA sind die Grundprinzipien gleichgeblieben

Anpassungsprobleme sind ausgeblieben. Einerseits spielte Hahn bereits in Augsburg, andererseits seien die Grundprinzipien gleichgeblieben, begründet Hahn. „Die Mannschaft spielt mit Herz und Leidenschaft.“ Darüber hinaus habe sich der Verein Stück für Stück weiterentwickelt. Das betrifft die Infrastruktur, aber auch das Sportliche. Für das Auftreten auf dem Rasen werden Trainer Manuel Baum und seine Spieler dieser Tage bundesweit gelobt, vor allem das jüngste 3:4 in Dortmund hat beeindruckt.

Der Trainer schickt seine Mannschaft mit einem konkreten Plan auf den Platz, früh soll der Gegner unter Druck gesetzt werden. Umsetzen müssen die Vorgaben die Spieler. „Wir mögen es, den Gegner früh zu attackieren und ihn weit von unserem Tor wegzuhalten. Wir fühlen uns darin sehr wohl“, sagt Hahn und fügt hinzu: „Auch wenn das viel Arbeit bedeutet.“

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FC Augsburg: André Hahn sieht sich selbst noch nicht bei 100 Prozent

Weil das Augsburger Pressing hohe Laufbereitschaft und viel Kraft erfordert, saß der zuvor kränkelnde Hahn in Absprache mit Baum gegen Freiburg zunächst auf der Ersatzbank. Gegen Dortmund stand er wieder in der Anfangsformation. Noch sieht sich Hahn nicht bei hundert Prozent, doch er fühle sich fit, meint er. Viele intensive Läufe und ein überdurchschnittlich hohes Laufpensum pro Spiel bestätigen diesen Eindruck. „Ich bin auf einem sehr guten Weg“, betont Hahn und fügt hinzu, er sei davon überzeugt, wieder öfter zu treffen.

Schon jetzt liest sich seine persönliche Scorerliste ansprechend. In sieben Bundesligabegegnungen erzielte Hahn ein Tor und bereitete drei Treffer vor. Zudem erzielte er in der ersten DFB-Pokal-Hauptrunde den Siegtreffer in Steinbach. Hahn: „Ich bin ohne Spielpraxis hierhergekommen. Wenn ich diese Bilanz annähernd halten kann, bin ich sehr zufrieden.“

Für André Hahn ist Leipzig ein Gegner wie jeder andere

Das kommende Heimspiel nach der Länderspielpause gegen RB Leipzig nutzt der FCA, um erneut sein 111-jähriges Bestehen zu feiern. Dieses Spiel wurde als „Retrospieltag“ deklariert. Am 20. Oktober 1907 hat Allemania Augsburg, einer der Gründungsvereine des FCA, das erste offizielle Spiel bestritten. Zufällig trifft der FCA auf einen Gegner, der aus der Retorte entstanden ist. Augsburgs Präsident Klaus Hofmann gilt als Kritiker des Leipziger Fußballmodells, das auf den Millionen eines Brauseherstellers fußt und keine Vereinsstrukturen zulässt.

Fußballprofi Hahn sieht die Sache pragmatischer. Man müsse kein Öl ins Feuer gießen, merkt er an. In Leipzig sehe er einen Gegner wie jeden anderen. Wie sie in die Bundesliga gekommen seien, sei letztlich egal, so Hahn. Leipzig spielt unter Managertrainer Rangnick international und verfügt über namhaftes Personal. „Ich will sie schlagen. Das ist das Beste, was wir machen können.“ An der aggressiven Taktik wird der FCA wohl festhalten. Hahn erklärt: „Wir werden sie jagen.“

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