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FCA-Testspiel
29.08.2020

FC Augsburg besiegt österreichischen Erstligisten Altach mit 5:2

Alfred Finnbogason (rechts) traf gegen Altach gleich doppelt und glänzte zudem als Vorbereiter.
Foto: Bernd Thissen, dpa (Archiv)

Das erste Testspiel an diesem Samstag hat der FC Augsburg bereits für sich entschieden. Mit einem klaren 5:2-Sieg trennten sich die Augsburger vom SCR Altach.

Der Sportpark in Heimstetten (Kirchheim bei München) bietet alles, was eine moderne Sportanlage bieten kann. Ein modernes Vereinsheim, zwei gepflegte Rasentrainingsplätze, zehn Tennisplätze, drei Bahnen für die Stockschützen, einen Kunstrasenplatz und ein kleines, schnuckeliges Stadion. Dort trägt normalerweise der Regionalligist SV Heimstetten seine Spiele aus. Aber auch der FC Augsburg hat Gefallen an den Bedingungen gefunden und nützt die Anlage als Austragungsort seiner Testspiele. Gegen den Hausherrn, bei dem auch Stefan Reuters Sohn Stefan spielt, gab es ein 9:0. Gegen die SpVgg Unterhaching ein 0:0.

Vom SCR Altach hatte der FCA einst Froylan Ledezma verpflichtet

Am heutigen Samstag hat Trainer Heiko Herrlich gleich zwei Testspiele angesetzt, um allen Spielern noch einmal Spielpraxis zu geben. Um 15 Uhr gegen den SCR Altach und um 17 Uhr gegen den SSV Jahn Regensburg. Gegen den österreichischen Erstligisten gelang ein klarer 5:2-(1:1)-Sieg.

Ursprünglich war ein langes Spiel mit vier Vierteln gegen den deutschen Zweitligisten geplant. Doch Regensburg bat aufgrund von Verletzten darum, nur ein normales Spiel abzuhalten. Danach kümmerte sich der FCA um einen neuen Gegner und organisierte den österreichischen Bundesligisten.

Beide Vereine hatten schon geschäftlich miteinander zu tun. Vom SCR Altach hatte der FCA in der Saison 07/08 Froylan Ledezma verpflichtet. Der Stürmer aus Costa Rica erzielte für den Zweitligisten drei Tore in 18 Punktspielen, verließ den FCA aber nach einer Saison wieder Richtung Österreich. Heute lebt der 42-Jährige wieder in seiner Heimat. Den umgekehrten Weg ging in der gleichen Saison Karsten Hutwelker. Er wechselte vom FCA nach Altach. Hutwelker, 49, war bis Januar 2020 Sportdirektor beim Wuppertaler SV.

Die Vorarlberger aus der Nähe von Feldkirch, die unter anderem schon Testspiele gegen Borussia Dortmund (0:6) sowie zwei gegen den Zweitligisten 1. FC Heidenheim (0:2, 2:0) absolvierten, starten am Samstag, 12. September, in die neue Saison. Der FCA spielt am gleichen Tag (15.30 Uhr) zu Hause im DFB-Pokal gegen den MTV Eintracht Celle.

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Foto: Ulrich Wagner

Finnbogason glänzte gegen Altach als zweifacher Vorbereiter

Der FCA erwischte gegen Altach einen Blitzstart. Alfred Finnbogason wurde im Strafraum gefoult und den fälligen Elfmeter verwandelte er sicher zum 1:0 (3.). Es schien ein leichter Aufgalopp für einen langen Fußball-Nachmittag zu werden, zumal die Altacher sehr viel Respekt vor dem FCA zeigten, der zu Beginn mit guten Ballstafetten und Pressing Eindruck machte. Der FCA hätte höher in Führung gehen müssen, doch zur Halbzeit stand es 1:1. Denn mit zunehmender Spielzeit war Altach mutiger geworden. Auch weil der FCA nachlässiger wurde.

So spielte in der 20. Minute Torhüter Rafal Gikiewicz einem Altacher den Ball in die Füße, doch der Neuzugang bügelte seinen Fehler selbst wieder aus. „Klarer spielen, keine Geschenke mehr“, forderte FCA-Trainer Herrlich. Danach war Gikiewicz nicht mehr groß gefordert. Beim 1:1 in der 41. Minute machte er aber keine so gute Figur, als er einen direkten Freistoß von Manuel Thurnwald über die Fäuste rutschen ließ. Es war ein unglückliches Ende des ersten Arbeitseinsatzes, denn in der zweiten Hälfte stand Eigengewächs Benjamin Leneis absprachegemäß im FCA-Tor.

Und da machte der FCA innerhalb weniger Minuten mit zwei Treffern alles klar. Alfred Finnbogason glänzte als zweifacher Vorbereiter. In der 55. Minute legte er Neuzugang Daniel Caligiuri den Ball maßgerecht auf und nur drei Minuten später bediente er Rafael Framberger mustergültig, der zum 3:1 (58.) verwandelte. Die Partie war entschieden, denn der FCA präsentierte sich in der zweiten Hälfte sehr konzentriert und in der Defensivarbeit auch sehr diszipliniert. Nur einmal passte man nicht auf und Philipp Netzer (81.) durfte nach einer Ecke zum 2:3 einköpfen. Doch nicht einmal eine Minute später stellte Rückkehrer Michael Gregoritsch mit dem 4:2 wieder den Zwei-Tore-Vorsprung her. Und wiederum nur etwas mehr als eine Zeigerumdrehung später erzielte Alfred Finnbogason das 5:2 (84.)

FC Augsburg Gikiewicz (46. Leneis) – Framberger, Gouweleeuw, Uduokhai, Iago – Gruezo, Khedira - Caligiuri, Gregoritsch, Vargas – Finnbogason.

Tore 1:0 Finnbogason (3.), 1:1 Thurnwald (41.), 2:1 Caligiuri (55.), 3:1 Framberger (58.), 3:2 Netzer (81.), 4:2 Gregoritsch (82.), 5:2 Finnbogason (84.)

Wir haben FCA-Stürmer Florian Niederlechner getroffen – und mit ihm über die kommende Bundesliga-Saison gesprochen. Hier können Sie sich die Podcast-Folge anhören:

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