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FC Augsburg

24.04.2019

Holt der FCA einen Spieler aus Freiburg?

Der FC Augsburg soll an Florian Niederlechner vom SC Freiburg interessiert sein.
Bild: Carmen Jaspersen, dpa

In der laufenden Saison muss der FC Augsburg wegen Verletzungen wiederholt auf Angreifer verzichten. Florian Niederlechner könnte zum Lösen des Problems beitragen.

In der laufenden Runde muss der FC Augsburg wegen Verletzungen wiederholt auf zahlreiche Angreifer verzichten. Teilweise musste der Fußball-Bundesligist ohne nominellen Stürmer auskommen. Dass der FCA auf der Position des zentralen Angreifers Handlungsbedarf hat, dürfte den Verantwortlichen bewusst sein. Offenbar zeigen sich die Augsburger nun an einem Offensivspieler des SC Freiburg interessiert. Im Sommer könnte Florian Niederlechner den Bundesligastandort wechseln. Der 28-Jährige scheint zusehends unzufriedener zu werden, der FCA ist als möglicher Käufer im Gespräch. Dies berichtet die Bild.

Niederlechner galt in Freiburg als Stammkraft, hat in der Rückrunde allerdings seinen Platz in der Anfangsformation verloren. Freiburgs Trainer Christian Streich setzt verstärkt auf andere Profis, Niederlechner bleibt meist nur die Reservistenrolle. Daran haben auch drei Tore und eine Vorlage in der Rückserie nichts geändert. Einem Fußballprofi im besten Alter kann das kaum gefallen.

Räumliche Nähe zur Familie in München

Für einen Wechsel nach Augsburg spricht zudem die räumliche Nähe zur Familie in München. Niederlechner ist in Ebersberg geboren, er und seine Frau Melanie erwarten demnächst ein Kind. Der Fußballprofi spielte in der Jugend unter anderem für den TSV 1860 München. Danach hielt er sich im Raum München auf und kickte für Vereine in hochklassigen Amateurligen - ehe über die Profistationen Unterhaching, Heidenheim und Mainz den Weg nach Freiburg fand. Für die Breisgauer erzielte der Angreifer in 65 Bundesligaspielen bislang 26 Treffer, acht Tore bereitete er vor.

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Der Angriff ist eine personelle Baustelle des FC Augsburg. Vor allem die Verletzungen des besten Stürmers bereiten Sorgen. Für Alfred Finnbogason ist die Saison bereits beendet, weil er sich am Donnerstag kurzfristig einer Operation an der Wade unterziehen musste. Eine Sehne war angerissen. FCA-Trainer Martin Schmidt rechnet bei Finnbogason bestenfalls mit einer zwei- bis dreimonatigen Pause. „Anfang Juli soll er mit dem Laufen beginnen, Mitte Juli mit dem Teamtraining“, erklärte Schmidt.

FCA-Profi Finnbogason fällt immer wieder aus

Finnbogason spielt seit Februar 2016 für den FCA, zunächst war er ausgeliehen, später wurde er fest verpflichtet. Von möglichen 113 Bundesligaspielen hat er in dieser Zeit 70 bestritten. Die neuerliche Verletzung reiht sich ein in die Liste etlicher anderer Blessuren. Am Ende dieser Spielzeit wird Finnbogason von möglichen 34 Bundesligaspielen deren 18 bestritten haben.

Ebenso fielen und fallen Sergiio Córdova, Julian Schieber und Dong-Won Ji wiederholt aus. Für Córdova ist die Saison wegen einer Schambeinentzündung beendet, bei Ji besteht noch Hoffnung, dass er nach seiner Knorpelverletzung im Knie nochmals in dieser Runde auflaufen kann. Neuzugang Schieber fehlte zu Saisonbeginn wegen einer Knieverletzung, in der Rückrunde wegen einer Oberschenkelblessur. Zuletzt stand er gegen Frankfurt und Stuttgart zumindest für ein paar Minuten in einem Pflichtspiel auf dem Rasen. Sechs Ligaspiele hat Schieber bislang für den FCA bestritten.

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