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FC Bayern

25.11.2018

Dodi Lukebakio: Der Bayern-Killer mit den Bleischuhen

Dodi Lukebakio hat die Krise der Bayern mit seinem Dreierpack verschärft.
Bild: Matthias Balk, dpa

Der Belgier schockt die Münchner beim 3:3 in der Allianz Arena. Dass ein Spieler drei Tore gegen den FCB schoss, ist 17 Jahre her. Sein Trainer hat einen Rat an ihn.

Dodi wer? Bis Samstag dürften nicht allzu viele Fußball-Fans etwas mit Dodi Lukebakio anzufangen gewusst haben. Der 21-jährige Belgier, der auch einen kongolesischen Pass besitzt, war vor der Saison auf Leihbasis vom englischen Klub Watford zum Aufsteiger Fortuna Düsseldorf gewechselt. Für die Rheinländer kam Lukebakio vor dem Spiel gegen die Bayern auf zwei Treffer in neun Spielen. Gegen den Rekordmeister erwischte er aber einen Sahnetag: Drei Treffer gelangen ihm beim 3:3.

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Der letzte Spieler, der gegen die Bayern dreimal traf, war Ebbe Sand

Der letzte Spieler, der in der Bundesliga einen Dreierpack gegen die Münchner geschnürt hatte, war der Däne Ebbe Sand – vor satten 17 Jahren gelang dem damaligen Schalke-Stürmer noch im Münchner Olympiastadion das Kunststück. Der einzige Kicker, dem bis dato überhaupt drei Treffer gegen Manuel Neuer gelungen waren, ist Cristiano Ronaldo. Im April 2017 hatte der Portugiese die Bayern aus der Champions League gekegelt. Lukebakio war dieser Vergleich sichtlich unangenehm.

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Dodi Lukebakio jubelt über seinen Treffer zum 3:3. Der Düsseldorfer schoss mit seinen drei Toren den FC Bayern München weiter in die Krise.
Bild: Matthias Balk (dpa)

Lukebakio: „Bitte vergleicht mich nicht mit Ronaldo!“

Die Partie gegen den FC Bayern sei zwar das beste seiner Karriere gewesen. Eine Bitte hatte er aber doch: „Bitte vergleicht mich nicht mit Ronaldo!“, sagte er mit einem Lachen, als er in der Münchner Arena mit dieser Statistik konfrontiert wurde. Sein Trainer Friedhelm Funkel hatte einen ungewöhnlichen Rat für den belgischen U21-Nationalspieler: „Ich habe ihm gesagt, er soll Bleischuhe anziehen, damit er auf dem Boden bleibt.“ Ob Lukebakio auch nächstes Jahr in Düsseldorf spielt, ist unwahrscheinlich.

Eine Kaufoption für den bis 2022 an Watford gebunden Stürmer hat Fortuna nicht. Dafür dürften sich spätestens seit Samstag einige Klubs für Lukebakio interessieren. Macht Lukebakio so weiter, könnte er statt für die U21 Belgiens auch bald für die A-Nationalmannschaft spielen. Vor zwei absolvierte er zwar ein Länderspiel für den Kongo - weil dies aber nur ein Freundschafts- und kein Pflichtspiel war, ist er weiterhin für die belgische Auswahl spielberichtigt.

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