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FC Bayern
17.01.2021

Der erwartete Einbruch des FC Bayern kam verspätet

Hansi Flick hatte schon früher mit einem Leistungseinbruch des FC Bayern gerechnet.
Foto: Bernd Thissen, dpa

Hansi Flick ist überrascht, dass seine Mannschaft erst jetzt durchhängt. Mit den Freiburgern steht dem FC Bayern nun eher kein Aufbaugegner gegenüber.

Nun, da sich die Münchner in einer Phase befinden, die sie so recht selten durchleben, erinnert Hansi Flick daran, dass es auch im vergangenen Jahr eine Zeit gab, die der FC Bayern selten mitmacht. "Die Saison 19/20 war auch für den FC Bayern keine Normalität", sagte der Trainer. In besagter Saison siegten sich die Münchner beliebig durch die Wettbewerbe und sammelten die Trophäen beinahe beiläufig ein. Die Mannschaft war nicht zu bezwingen. Weil sie über etliche Monate den Gegnern keine Chance ließen, wurde es zur Gewohnheit. Möglicherweise auch für die Spieler.

Hansi Flick lobt die "wahnsinnige Mentalität"

Flick jedenfalls versicherte vor dem Spiel am Sonntag gegen Freiburg (15.30 Uhr, Sky) glaubhaft, er habe "schon früher mit einem Einbruch" gerechnet. Nur der "wahnsinnigen Mentalität" der Mannschaft sei es zu verdanken, dass sie am Jahresende noch Bayer Leverkusen durch einen Last-Minute-Sieg von der Tabellenspitze verdrängt haben. Dort stehen die Münchner noch immer. Allzu schlimm kann der Einbruch also noch nicht sein. Doch eine Niederlage in Gladbach und das Pokal-Aus in Kiel sowie die zahlreichen Gegentore in den vergangenen Partien lassen auch Flick zunehmend ungeduldig auf seine Mannschaft blicken. "Wir müssen schleunigst damit anfangen, dass wir wieder in die richtige Spur kommen", forderte er.

Christian Streich feierte mit den Freiburgern fünf Sieg in Folge.
Foto: Marijan Murat, dpa

Mit dem SC Freiburg steht allerdings ein Gegner parat, der dafür nur bedingt geeignet scheint. Schließlich hat die Mannschaft von Trainer Christian Streich ihre fünf vergangenen Ligaspiele gewonnen und gilt als formstärkstes Team der Liga. Zuletzt gewannen die Freiburger mit 5:0 gegen den 1. FC Köln und legten schonungslos die defensiven Schwächen der Rheinländer auf.

In der Münchner Abwehr knirschte es zuletzt auch allzu offensichtlich. Flick allerdings sieht davon ab, deswegen an den Grundfesten des Münchner Spiels zu rütteln. Er versicherte zwar, dass er je nach Gegner sowieso die ein oder andere „Anpassung vornehmen“ werde, allerdings soll sich am gewünschten dominanten Spiel nichts ändern. Bedeutet, dass die Abwehrreihe weiterhin hoch aufgerückt stehen wird.

FC Bayern soll gegen Freiburg wieder in die Spur kommen

Allerdings möchte Flick zukünftig wieder sehen, dass sich die Nebenmänner gegenseitig besser absichern und den Fokus nicht nur auf den Ball legen, sondern ihr Umfeld auch im Auge behalten. Selbstverständlichkeiten, wenn es gut läuft in einer Mannschaft. Allerdings: "Eine Spitzenmannschaft zeichnet sich nicht nur aus, wenn es gut läuft. Sie zeichnet sich gerade dann aus, wenn es nicht gut läuft, dass man dann relativ schnell wieder in die Spur findet", so Flick. Die nächste Chance besteht am Sonntag.

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