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DFB-Pokal

24.04.2019

FC Bayern gewinnt gegen Werder Bremen – und zieht ins Finale ein

Münchens Thomas Müller (links) jubelt nach dem Tor zum 2:0 mit seinen Mitspielern.
Bild: Christian Charisius, dpa

Der FC Bayern München hat Werder Bremen im Halbfinale des DFB-Pokals mit 3:2 besiegt. Damit ziehen die Münchner zum 23. Mal ins Pokalfinale ein.

Der FC Bayern München hat Werder Bremens Heim-Serie im DFB-Pokal spektakulär beendet und darf weiter vom Double aus Meisterschaft und Cup träumen. Der Tabellenführer der Fußball-Bundesliga setzte sich in einem packenden Nord-Süd-Klassiker am Mittwochabend mit 3:2 (1:0) durch und freut sich auf das Finale am 25. Mai in Berlin gegen RB Leipzig.

FC Bayern gegen Werder Bremen: intensive Partie mit harten Zweikämpfen

Robert Lewandowski (36. Minute), Thomas Müller (63.) und erneut Lewandowski mit einem umstrittenen Foulelfmeter (80.) sorgten mit ihren Toren vor 42.100 Zuschauern im Weserstadion für die Entscheidung im Halbfinale zugunsten der Bayern. Yuya Osako (74.) und  Milot Rashica (75.) trafen für die aufopferungsvoll kämpfenden Bremer, die zuvor 31 Jahre und 37 Partien im Pokal zu Hause nicht verloren hatten. Bayern Trainer Niko Kovac stellte einen besonderen Rekord auf: Als erster Bundesliga-Coach hat er nun in seinen ersten drei Pokal-Spielzeiten dreimal das Endspiel erreicht.

Von Beginn an entwickelte sich eine extrem intensive Partie mit harten Zweikämpfen und viel Tempo. In der achten Minute näherte sich Werder erstmals dem Bayern-Tor an. Der nach einer Oberschenkelverletzung gerade noch rechtzeitig fit gewordene Max Kruse schoss nach Ablage von Rashica jedoch drüber. Schon bei der Anreise zum Spiel waren die hochmotivierten Bremer von tausenden Fans gefeiert und eingestimmt worden.

Die beeindruckende Atmosphäre setzte sich im Stadion fort und verebbte auch nicht, als die Bayern immer besser ins Spiel kamen. Müller verfehlte mit der Hacke aus kurzer Distanz knapp das Bremer Tor (10.), wenig später blockte Niklas Moisander einen Schuss des früheren Nationalspielers in höchster Not und verhinderte die Gästeführung (16.).

FC Bayern besiegt Werder Bremen mit 3:2 - beide Teams zeigten Power-Fußball

Beide Teams boten Power-Fußball und zeigten zahlreiche Offensivaktionen. Für die Bayern sorgte Kingsley Coman auf der linken Seite für ordentlich Wirbel, bei den Bremern zeigte Kapitän Kruse, warum sein Trainer Florian Kohfeldt ihn unbedingt dabei haben wollte. Der Münchner Mittelfeldstratege Thiago (22.) und Bremens Davy Klaassen (23.) hatten weitere Möglichkeiten.

Eine Situation, die zunächst gar nicht so gefährlich wirkte, brachte die Bayern dann in Front. Eine weite Flanke von Jérôme Boateng landete auf dem Kopf von Müller, der den Ball aus sehr spitzem Winkel in hohem Bogen an den Innenpfosten köpfte. Von dort sprang das Spielgerät genau vor die Füße von Lewandowski, der nur noch einschieben musste. Fünf Minuten später traf der Pole erneut. Das Tor zählte jedoch nicht, weil Lewandowski klar im Abseits stand.

Robert Lewandowski feiert sein Tor zum 1:0 für den FC Bayern München in Bremen.
Bild: Carmen Jaspersen, dpa

Bremen suchte noch vor der Pause nach der Antwort. Sven Ulreich, der erneut den noch nicht wieder einsatzbereiten Nationalkeeper Manuel Neuer vertrat, war bei einem abgefälschten Schuss von Kruse jedoch zur Stelle (45.).

Minute 74 und 75: Plötzlich wurden die Bremer den Bayern gefährlich

Kurz nach dem Seitenwechsel hatte Coman die Vorentscheidung auf dem Fuß. Auf starke Vorarbeit von Müller scheiterte der Franzose jedoch freistehend an Bremens Torwart Jiri Pavlenka (48.). Müller machte es besser: Einen verunglückten Schuss des eingewechselten Leon Goretzka nahm er gefühlvoll an und überwand Pavlenka zum 2:0.  

Kohfeldt erhöhte und brachte die 40 Jahre alte Stürmer-Legende Claudio Pizarro für Mittelfeldspieler Kevin Möhwald. Und plötzlich waren die Bremer gefährlich. Osako verkürzte nach Vorarbeit von Rashica auf 1:2 und nur wenige Sekunden später war der 22-Jährige selbst erfolgreich. Die Bremer Fans flippten aus, wurden jedoch wenig später geschockt: Coman ging nach einem leichten Schieber von Theodor Gebre Selassie im Strafraum zu Boden und Schiedsrichter Daniel Siebert entschied auf Elfmeter. Lewandowski ließ sich die Gelegenheit nicht nehmen und schoss die Bayern ins Finale. (dpa)

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25.04.2019

Hände weg und gut ist! Das kommt raus, wenn man dem Gegner noch einen Schlag mitgeben möchte. Eine Unsitte die immer mehr um sich greift.

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25.04.2019

Bayern München hat entsprechend der FIFA Regeln pro Spiel einen Elfer frei. Der Elfer ist zu geben, sobald sich ein Bayernspieler im Strafraum zu Boden wirft. Das ist halt so und muss so akzeptiert werden.

Permalink
25.04.2019

Das gehört zu den elementarsten Menschenrechten - lt. Hoeneß!
Und vielleicht fährt der Schiri demnächst ein schickes Cabrio aus Münchner Herstellung?

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24.04.2019

Berlin, Berlin wir fahren nach Berlin und laden Schiri Siebert auch mit ein.

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