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FC Bayern
23.02.2024

Tuchel hofft auf Kraft nach Bayern-Aus: "Klarheit bringt Freiheit"

Ob seine Autorität bei den Spielern nun schwindet, da das Aus zum Saisonende beim FC Bayern feststeht? Thomas Tuchel sagt dazu: "Das würde mehr über den Spieler aussagen."
Foto: Sven Hoppe, dpa

Erstmals nach der beschlossenen Trennung spricht Bayern-Trainer Thomas Tuchel. Der 50-Jährige sprach offen: Er habe nun die Freiheit für "Rücksichtslosigkeiten".

Wenn man Thomas Tuchel eine Sache nicht vorwerfen kann, dann die: Der (Noch-)Bayern-Trainer verzichtet auf die inhaltsleeren Allgemeinplätze, die es an anderen Standorten oft zu hören gibt. Tuchel ist in seinen Aussagen direkt, ehrlich, schonungslos. Insofern war die Pressekonferenz vor dem Heimspiel gegen RB Leipzig (Samstag, 18.30 Uhr, live auf Sky) mit großen Erwartungen begleitet worden. Und Tuchel, der das Podium an der Säbener Straße erstmals betrat, seit der FC Bayern die Trennung zum Saisonende verkündet hatte, lieferte. Am bemerkenswertesten war wohl ein Satz, der gleich zweimal fiel. Einer, der den Bayern in der Saisonanalyse dieser Spielzeit – wie immer sie letztlich auch ausgehen mag – noch oft in den Ohren klingen dürfte. Tuchel sagte über das Team, an dem schon mehrere Trainer gescheitert sind: "Ich denke nicht, dass ich das einzige Problem bin."

Am Dienstag sei in einem "kurzen Gespräch", so Tuchel, die Entscheidung gefallen, dass Trainer und Verein schon am Saisonende getrennte Wege gehen werden. Kurz darauf korrigierte sich der 50-Jährige: Das Gespräch habe eine "normale Länge" gehabt. Darin sei man zu der Erkenntnis gekommen, dass weder Verein noch Trainer mit der Entwicklung zufrieden sind – nicht "mit der Art und Weise wie wir spielen, mit der Punkteausbeute, mit den drei Niederlagen in Folge". Nicht einmal ein Jahr nach seinem Dienstantritt ist also klar, dass Tuchels Dienstzeit keine Ära, sondern ein Intermezzo ist. Es ist eine herbe persönliche Niederlage für ihn – daraus machte er keine Hehl. Erstmals in seiner Karriere schaffte er es nicht, seine Mannschaft dauerhaft zu verbessern. In Mainz, Dortmund, Paris und Chelsea war der Erfolg von Beginn an da, eine Entwicklung zu sehen. "Hier bei Bayern ist das erstmals nicht gelungen. Das wird auch an mir liegen." Aber eben nicht nur.

Bayern-Trainer Tuchel: Ein Autoritätsabfall würde "mehr über den Spieler aussagen"

Das Bild sei "nicht eindeutig", so Tuchel: "Wenn es einen einseitigen Schuldigen gäbe, säße ich nicht mehr hier." Und weiter: "Die Entscheidung ist für das Saisonende getroffen – das impliziert, dass es nicht das große Zerwürfnis gibt, dass wir nicht aneinander vorbeiarbeiten." Ob er nun befürchtet, dass er eine "Lame Duck" sei, seine Autorität bei den Spielern durch das Feststehen des Abschieds geschwächt werde? "Das würde mehr über den Spieler aussagen als über meine Autorität", so Tuchel. Für ihn selbst gebe es kein Motivationsproblem: "Ich liebe den Fußball, ich liebe meinen Job." Und es gehe darum "so unrealistisch das nun klingen mag, dass wir noch um zwei Titel mitspielen."

Generell habe die jetzige Situation auch einen großen Vorteil für den Rest der Saison: Die Fronten sind geklärt. Die Entscheidung über seine Zukunft getroffen und müsse nun nicht jede Woche abgefragt werden: "Es herrscht Klarheit. Und Klarheit bringt Freiheit." Das ändere die Sichtweise auf sein Wirken in München völlig: "Die Entscheidungen – auch für den Trainer – sind natürlich jetzt von einer größeren Freiheit geprägt. Du brauchst bei einer Entscheidung nicht mehr abzuwägen, was das für eine Langzeitwirkung hat." Jedes Spiel habe nun den Charakter eines Pokalspiels: "Eine Startelf hat für mich keine Langzeitwirkung mehr, ich muss nicht mehr überlegen: Will der Spieler gehen? Wie ist da die Chemie?" Als Trainer müsse er nun nicht mehr alles im Blick haben. Stattdessen gebe es "ein paar Prozente an Entscheidungsspielraum, wo du ein bisschen rücksichtsloser sein kannst."

Ein Problem ist das Personal, so Tuchel: " Jeder, der ins Training kommt, ist im Kader"

Auf die Frage hin, welche Probleme es außer ihm noch gibt, blockte Tuchel erst mal ab: "Die Verantwortlichen kennen meine Analyse, es ist eine selbstkritische Analyse. Aber es ist keine Analyse für die Öffentlichkeit." Wenig später wurde er in einem anderen Punkt aber recht deutlich und lieferte doch eine Teilerklärung. Nämlich dann, als es um die Verletztensituation ging, die den ohnehin dünnen Kader weiter beansprucht hatte. "Wir hatten in der ganzen Saison über nicht ein Mal die Situation, dass Spieler um ihren Platz kämpfen mussten, dass jede Position doppelt besetzt ist. Jeder, der ins Training kommt, ist im Kader. Wir hatten die ganze Saison über nicht die Situation, dass wir einem Lizenzspieler die Nachricht geben mussten, dass er am Wochenende nicht dabei ist." 

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Diese Situation führe dazu, dass vielleicht nicht der letzte Biss bei den Spielern vorhanden sei. "Das ist mit Sicherheit ein großer Baustein in der Beschreibung der Situation", so Tuchel. Den Neuaufbau dürfen dann im Sommer andere machen: etwa Max Eberl, dessen Verpflichtung als Sportvorstand kurz bevorsteht. Und ein neuer Trainer. Ob es der alleine schon besser macht? Auch dazu ein vielsagendes Tuchel-Zitat: "Wenn es so einfach wäre, dann ist ja spätestens im Sommer alles gut." Wie es für ihn persönlich weitergeht? Er habe zwar "eine Idee davon", wie es für ihn weitergeht, "aber die muss bis zum Saisonende in der Schublade bleiben". So weit geht die Offenheit nun auch wieder nicht.

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23.02.2024

Die Bayern sollten dankbar sein, dass Tuchel den Feuermann gespielt und den Buckel für die Fehler der Vergangenheit hingehalten hat. Sicherlich wird dafür Tuchel auch fürstlich entlohnt plus Schweigegeld und Schmutzzulage.
Wer mach´s nun besser, denn die Baustelle FCB ist grösser als der Stuttgarter Bahnhof?