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Biathlon

18.02.2020

Franzose Jacquelin Verfolgungsweltmeister - Peiffer Fünfter

Der Franzose Emilien Jacquelin fehlerfrei am Schießstand.
Bild: Hendrik Schmidt/dpa

Die deutschen Biathlon-Männer haben bei den Weltmeisterschaften im italienischen Antholz auch in der Verfolgung keine Medaille gewonnen.

Der fehlerfreie Emilien Jacquelin aus Frankreich gewann vor dem Norweger Johannes Thingnes Bö, der zweimal in die Strafrunde musste und um 0,4 Sekunden geschlagen wurde. Dritter wurde Ex-Doper Alexander Loginow aus Russland, der sich am Vortag im Sprint-Wettkampf durchgesetzt hatte.

Bester deutscher Skijäger als Fünfter war Olympiasieger Arnd Peiffer, der eine Strafrunde drehen musste und 53,9 Sekunden hinter dem Sieger ins Ziel kam. "Es war eine solide Leistung, eine ordentliche Leistung, aber die vorne haben nichts zugelassen", sagte Peiffer im ZDF.

Der Sprint-Achte Philipp Horn musste gleich sechsmal in die Strafrunde und kam auf Platz 18. Auf Rang 28 lief der Sprint-40. Johannes Kühn (5 Fehler). Nach sieben Schießfehlern rutschte Ex-Weltmeister Benedikt Doll, der am Samstag im Sprint 14. geworden war, auf Platz 29 im Jagdrennen. 

Für die Männer geht es in der Südtirol-Arena am Mittwoch mit dem 20-Kilometer-Einzel weiter. Nach einem Ruhetag am Montag gehen die Wettkämpfe dann mit dem 15-Kilometer-Rennen der Frauen am Dienstag weiter. Nach ihrem Silber-Coup in der Verfolgung könnte Denise Herrmann die zweite Medaille für das deutsche Team gewinnen. (dpa)

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