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Gesund und fit

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Frühjahrsmüdigkeit und was dagegen hilft

Wenn man sich nach dem Winter so gar nicht aufraffen kann, liegt das wahrscheinlich an der Frühjahrsmüdigkeit. Dagegen helfen: eine gesunde Ernährung und Bewegung.
Bild: Yuri Shevtsov, stock.adobe.com
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Auf den Winter folgt oft eine Zeit, in der man sich müde und schlapp fühlt. An der sogenannten Frühjahrsmüdigkeit leiden viele Menschen. Doch es gibt Abhilfe.

Der Winter ist grade vorbei, das erste Grün zeigt sich und im Wald tobt und lärmt ein dunkelhaariges Mädchen ausgelassen durch Wald. Unvergessen, diese Szene aus Astrid Lindgrens Ronja Räubertochter, wenn Ronja den Winter mit ihrem Frühlingsschrei verabschiedet.

Doch wo das kleine Räubermädchen sich im Frühling vor Energie kaum zügeln kann, hat unsereins mit Schlappheit, Müdigkeit und schlechter Laune zu kämpfen. Woran liegt das? Der Körper hat sich im Winter auf die Kälte eingestellt. Steigen jetzt im Frühling die Temperaturen, weiten sich die Blutgefäße. Die Folge: Der Blutdruck sinkt, man fühlt sich müde und schlapp. Statt Energiekick herrscht das große Gähnen.

Ernährung und Bewegung an der frischen Luft

Entgegenwirken kann man der sogenannten Frühjahrsmüdigkeit zum Beispiel über die Ernährung: Ballaststoffreich und ausgewogen soll sie sein. Auf Zuckerhaltiges, zu viel Salz und Fleisch sollte man stattdessen verzichten. Und immer viel trinken!

Mindestens genauso wichtig wie die Ernährung ist es, sich zu bewegen. Das bringt den Kreislauf auf Vordermann. Es muss kein kräftezehrendes Zirkeltraining sein, es reichen schon Kleinigkeiten. Ein kurzer Spaziergang, Treppen steigen statt Aufzug fahren, Fahrrad statt Auto. Die Möglichkeiten, seinen Alltag aktiver zu gestalten, sind vielfältig.

Fit für den Frühling

Bewegung ist gut, Bewegung an der frischen Luft ist noch besser. Dadurch gewöhnt sich der Körper schneller an die frühlingshaft-warmen Temperaturen. Das bedeutet: Umso schneller ist man die Frühjahrsmüdigkeit los und fühlt sich fit für alles, was der Frühling Schönes zu bieten hat. Man muss es ja nicht so übertreiben wie Ronja Räubertochter. (lime)

 

Tipps für ein gutes Körpergefühl:

  • Ballaststoffreich essen: Bei Brot, Nudeln, Reis oder Müsli auf Vollkornprodukte umsteigen. Sie lassen den Blutzucker langsamer steigen und sorgen für ein längeres Sättigungsgefühl.
  • Fünf am Tag: Fünf Portionen Obst und Gemüse liefern wichtige Vitamine und Nährstoffe und haben wenig Kalorien.
  • Fette und Proteine: Lieber einmal öfter auf die pflanzliche Variante zurückgreifen: Öle und Körner enthalten mehrfach ungesättigte Fettsäuren, Hülsenfrüchte und Nüsse liefern Eiweiß und Ballaststoffe.
  • Milchprodukte enthalten wichtiges Eiweiß und Calzium. Sie sollten täglich auf dem Speiseplan stehen.
  • Seefisch liefert wichtige Omega-3-Fettsäuren. Zweimal pro Woche ist ideal. Zurückhaltend sollte man bei Fleisch und Wurst sein. Maximal 300 bis 600 Gramm pro Woche empfiehlt die Deutsche Gesellschaft für Ernährung.
  • Viel trinken: am besten Wasser oder ungesüßten Tee.
  • Sport und Bewegung: Spazieren gehen, joggen, Fitnessstudio, Krafttraining, Yoga, Mannschaftssport –wie man’s macht, ist ganz egal.
  • Frische Luft: Raus, wann immer es möglich ist. Der Körper muss sich an die milderen Temperaturen gewöhnen.
  • Pause machen: Auch das ist wichtig. Ab und zu sollte man sich bewusst zurücknehmen. Eine Tasse Tee, ein gutes Buch – was die Seele streichelt, hilft dem gesamten Körper.

Weitere Informationen: Tipps zur gesunden Ernährung und den Einsatz von Nahrungsergänzungsmitteln, kann man in den Apotheken in der Region erfragen.

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Eröffnung nach Umbau

Gesunder Gang – frohe Füße