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Kindergesundheit
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Gegen Masern hilft nur die Impfung

Masern werden durch Morbilliviren ausgelöst. Bereits kurzer Kontakt mit infizierten Flüssigkeiten führt zur Ansteckung.
Foto: Kateryna_Kon, Fotolia.com

Die Masern werden oft als harmlose Kinderkrankheit unterschätzt. Stattdessen sind sie hochansteckend und können schwerwiegende Komplikationen nach sich ziehen.

Die Masern sind eine hochansteckende Infektionskrankheit. Sie beginnen meist mit grippeähnlichen Symptomen wie Husten, Schnupfen und hohem Fieber sowie einer Bindehautentzündung. Nach etwa fünf Tagen tritt der typische Hautausschlag mit roten Pünktchen auf. Schon vorher geben die sogenannten Koplik-Flecken (kleine weiße oder weiß-blaue Spritzer auf der Mundschleimhaut) einen eindeutigen Hinweis auf eine Maserninfektion.

Die Erreger, sogenannte Morbilliviren, gelangen über Tröpfcheninfektion in den Körper. Dies geschieht beim Sprechen, Niesen oder Husten. Die Masern sind laut dem Robert-Koch-Institut (RKI) eine der ansteckendsten Krankheiten. Bereits bei kurzem Kontakt mit infizierten Körperflüssigkeiten führt das Masernvirus zur Ansteckung.

Ansteckend, schon bevor der Ausschlag zu sehen ist

Die Inkubationszeit, also die Zeit von der Ansteckung bis zum Ausbruch der Krankheit, beträgt etwa acht bis zehn Tage, nach weiteren fünf kommt es zum Hautauschlag. Ansteckend ist man bereits drei bis fünf Tage vor und bis zu vier Tage nach Auftreten des Ausschlags.

In Folge der Maserninfektion wird das Immunsystem geschwächt, weitere Krankheiten wie Bronchitis, Lungenentzündung oder Magen-Darm-Erkrankungen, in seltenen Fällen auch Gehirnentzündung, haben leichtes Spiel.

Die Masern kommen weltweit vor, besonders in Afrika und Asien gehören sie zu den zehn häufigsten Infektionskrankheiten, häufig mit tödlichem Ausgang. In Deutschland wird seit 1970 (DDR)/1973 (BRD) gegen die Masern geimpft – seitdem ist die Zahl der Infektionen deutlich zurückgegangen. Auch liegt die Sterblichkeitsrate deutlich niedriger als in Entwicklungsländern.  Laut Weltgesundheitsorganisation (WHO) kommt in Deutschland etwa ein Todesfall auf 1000 Infizierte, in manchen Entwicklungsländern dagegen 50 bis 60 Todesfälle auf 1000 Erkrankte.

Gegen die Viren hilft einzig die Impfung

Eine Therapie gegen die Masernerkrankung gibt es nicht, da es sich um einen viralen Infekt handelt. Einzig symptomatische Erleichterungen, zum Beispiel Hustensaft oder fiebersenkende Mittel, sowie viel Bettruhe sind empfehlenswert. Auch Antibiotika sind nicht wirksam, sie helfen nur bei einer bakteriellen Infektion.

Wirksamen Schutz vor Masern bietet allein die Impfung. Laut der dem Impfkalenderder der Ständigen Impfkommission (STIKO) des Robert-Koch-Instituts (RKI) sollte die erste Impfung im Alter zwischen elf und 14 Monaten (in Ausnahmefällen sogar schon ab neun Monaten), die zweite Impfung im Alter von 15 bis 23 Monaten verabreicht werden.

Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) hat sich 1984 das Ziel gesetzt, die Masern zu eliminieren. Eigentlich schaffbar, da die Masern nur  von Mensch zu Mensch und nicht auf andere Organismen übertragen werden kann und außerdem ein geeigneter Impfstoff zur Verfügung steht.  Damit man von einer Elimination sprechen kann, muss die Impfquote bei 95 Prozent liegen.

Nord- und Südamerika sind masernfrei

Bis 2020 sollen die Masern weltweit eliminiert sein. In Nord- und Südamerika wurde dies schon 2002 erreicht, dort sind die Masern praktisch ausgerottet. In Europa ist man noch nicht so weit: Hier stehen impfstarke Länder wie Finnland und Schweden eher impfschwachen Ländern, zu denen auch Deutschland zählt, gegenüber.

Und doch zeigen Impfkampagnen und Informationsprogramme Wirkung: Die Impfquoten gegen Masern zum Schuleingang haben sich von 2004 (93,5 Prozent für die erste Impfung, 65,7 Prozent für die zweite Impfung) bis 2012 auf 96,7 Prozent für die erste Impfung und 92,4 Prozent für die zweite Impfung deutlich erhöht. Damit ist der nötige Wert von 95 Prozent beinahe erreicht.

Erwachsene sollten ihren Impfpass checken lassen

Negativ auf die Impfquote wirken sich vor allem diejenigen Erwachsenen aus, die nach 1970 geboren wurden und in ihrer Kindheit gar nicht oder nur einmal gegen die Masern geimpft wurden. Die STIKO empfiehlt für diese Personengruppe unbedingt eine einmalige MMR-Standardimpfung (Masern, Mumps, Röteln). Ob, wann, mit welchem Impfstoff und wie oft man geimpft wurde, ist im gelben Impfpass hinterlegt. Der Hausartz hilft beim Verstehen und kann weitergehend beraten.

Man darf die Masern nicht unterschätzen: Sie sind keine harmlose Kinderkrankheit, sondern können schwere Komplikationen nach sich ziehen. Besonders schwerwiegend verlaufen die Krankheitsverläufe bei Kindern unter fünf Jahren und bei Erwachsenen über 20 Jahren. Wie schlimm, zeigt der Tod einer 37-Jährigen im  Mai vergangenen Jahres. Sie starb trotz intensivmedizinischer Betreuung.

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