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Neue zahnmedizinische Methoden im Überblick

Innovationen im Bereich der Technik halten nun auch Einzug in die Zahnmedizin. Ständig arbeiten Experten an Verbesserungen, um Sitzungen für Patienten angenehmer zu gestalten und um mehr Sicherheit und Präzision beim Zahnarztbesuch zu bieten.

Ob Abdrucknahme, Messtechnik oder Knochenaufbau - neue Verfahren erleichtern die Behandlung erheblich. "Dank großer Fortschritte in der Zahnmedizin lassen sich Implantate weitaus schonender und exakter einsetzen", erklärt Dr. Dr. Ralf Luckey, MSc, leitender Zahnarzt am Diagnostikzentrum für Implantologie und Gesichtsästhetik (DIG) der Implantatzahnklinik in Hannover (IKH).

Abdrucknahme spielend leicht gemacht

Wer die konventionelle Abdrucknahme beim Zahnarzt fürchtet, braucht sich ab sofort nicht mehr zu sorgen. Denn Zeiten, in denen viele Patienten auf den großen, mit Abdruckmasse gefüllten Silberlöffel mit Würgereflex und Erstickungsangst reagierten, gehören der Vergangenheit an. Als technische Neuerung auf diesem Gebiet gilt die digitale Abformung. Mit einem Handstück gleitet der Zahnarzt berührungslos über die Zähne. Dabei erhält er per Computer eine exakte 1:1-Darstellung der Mundsituation in Echtzeit. Anhand der so gewonnenen Daten fertigt der Zahntechniker im Anschluss den Zahnersatz an. Für Patienten ergeben sich zahlreiche Vorteile: Die digitale Abformung zeichnet sich als besonders präzise, sicher und hygienisch aus.

Detaillierte 3-D-Ansicht bei geringer Strahlenbelastung

Mit der digitalen Volumentomografie (DVT) erhalten Ärzte eine genaue 3-D-Ansicht des Mundraumes. Dabei erweist sich die Strahlenbelastung für Patienten - im Gegensatz zur Computertomografie - als wesentlich niedriger.

"Bei der Anwendung verursacht das Gerät nur etwa 25 Prozent der Strahlenexposition, ohne dabei die Qualität der Auswertung zu beeinträchtigen", sagt Dr. Luckey. Hochauflösende Abbilder des Gebisses erstellt das System in nur einer Minute und erspart durch die Untersuchung vor Ort den zusätzlichen Weg zum Radiologen.

Mehr Knochenvolumen durch Knochenzüchtung

Als Grundvoraussetzung für das erfolgreiche Setzen eines Implantats gilt ausreichend vorhandenes Knochenvolumen.

Fehlt es an Masse, bestand bis vor Kurzem nur die Möglichkeit, Substanz aus Becken oder Hüfte zu entnehmen, um diese in den Mundraum zu verpflanzen. Ein neues Verfahren, das mit Knochenchips arbeitet, bietet eine weitaus angenehmere Alternative. Bereits eine geringe Menge patienteneigener Knochenhaut genügt, damit Experten aus den gewonnenen Zellen im Labor neue Knochensubstanz züchten können. Diese erhält der Zahnarzt in Form eines 1-Cent-Stück-großen Knochenchips, den er exakt an der Stelle positioniert, wo er später das Implantat setzt. Vorteil des Verfahrens: optimale Verträglichkeit bei gleichzeitig hoher Funktionalität und Belastbarkeit.

Navigationsgerät bestimmt exakte Position

Um Implantate millimetergenau zu setzen, eignet sich das Navigationsgerät RoboDent®. Mit einer speziellen Software errechnet das System ein dreidimensionales Modell des Kiefers. "So lässt sich die exakte Position des Implantats bereits vor dem Eingriff bestimmen, während dieser Schritt zuvor erst zeitgleich mit dem Eingriff erfolgte", weiß Dr. Luckey. Bei der Operation ermittelt das System in Echtzeit die genaue Position des Bohrers. Erreicht das Gerät die gewünschte Tiefe, ertönt ein akustisches Signal. Auch den Abstand des Bohrers zu sensiblen Nerven zeigt das System an und warnt, wenn er sich zu nah an den Nerven befindet. Nur besonders ausgebildete Implantologen dürfen mit diesem System arbeiten. Deutschlandweit befinden sich erst 30 Geräte im Einsatz.

Weitere Informationen erhalten Sie auch unter der kostenfreien Servicerufnummer 0800 - 66 30 210 oder im Internet unter www.implantatzentrum-hannover.de. pm

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