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Vergiftungsgefahr

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Vorsicht bei gekeimten Kartoffeln

Kartoffelknollen mit Keimen, die länger als drei Zentimeter sind, sollten nicht mehr verzehrt werden.
Bild: Andrea Warnecke/dpa-tmn

Kleine grüne Stellen in Kartoffeln sind kein Problem - man kann sie herausschneiden. Aber wenn die Knolle keimt, sollte man vorsichtig sein. Warum eigentlich?

Wenn sie bei Temperaturen von mehr als zwölf Grad gelagert werden, treiben Kartoffelknollen oft vorzeitig aus. Wie die grünen Stellen, die durch Lichteinwirkung entstehen, enthalten auch die Keime Solanin und andere Bitterstoffe.

Diese sind bereits in geringer Menge giftig, warnt die Zeitschrift "Mein schöner Garten" in ihrer Online-Ausgabe.

Vergiftungserscheinungen wie Kopfschmerzen, Durchfall und Erbrechen könnten demnach bereits auftreten, wenn nur ein Milligramm Solanin pro Kilogramm Körpergewicht verzehrt wird. Knollen mit Keimen, die länger als drei Zentimeter sind, sollten daher nicht mehr für Speisen verwendet werden. (dpa)

Reste vom Kochen sollte man nicht lange auf dem Herd stehen lassen - es können sich sonst schnell Keime bilden.
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