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Vorsicht giftig
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Tomatensoße: keine unreifen Früchte verwenden

Für ein Sugo sollten nur richtig reife Früchte verwendet werden. Sind die Tomaten noch grün, kann das darin enthaltene Solanin zu Übelkeit führen.
Foto:  Andrea Warnecke (dpa)

Italienische Tomatensoße kommt selbst gemacht meist mit weniger Zucker als Fertigprodukte aus. Bei der Zubereitung dürfen keine grüne Tomaten im Topf landen.

Unreife grüne Tomaten haben in der italienischen Tomatensoße nichts verloren. Diese enthalten Solanin, einen giftigen und hitzestabilen Stoff, der durch das Kochen nicht abgebaut wird, warnt die Zeitschrift "Neue Apotheken Illustrierte" (Ausgabe 15. August 2019).

Verarbeitet man unreife Tomaten, droht eine Solaninvergiftung. Sie macht sich nach Angaben der Zeitschrift durch Benommenheit, Atemprobleme, Berührungsempfindlichkeit sowie Übelkeit bemerkbar.

So lässt sich Sugo einfach selbst herstellen

Eine typisch italienische Tomatensoße, auch Sugo genannt, lässt sich einfach selbst zubereiten. Für einen halben Liter nimmt man am besten ein halbes Kilogramm rote Tomaten. Zuerst wird dazu Butter mit Olivenöl in einem Topf zum Schmelzen gebracht. Darin werden Zwiebeln, Knoblauch und Sellerie bei geringer Hitze fünf Minuten weich gedünstet.

Anschließend rührt man die gehäuteten und gewürfelten Tomaten zusammen mit Tomatenmark, etwas Zucker, Kräutern wie Basilikum, Oregano, Thymian und Lorbeerblättern ein, würzt mit Pfeffer und Salz. Das ganze wird aufgekocht und köchelt bei reduzierter Hitze 15 bis 20 Minuten, bis die Soße eindickt.

Sugo lässt sich in kleinen Portionen einfrieren. Er hält sich mindestens sechs Monate ohne Geschmacksverlust. Sugo gibt es auch als Fertigsoße zu kaufen. Diese enthält aber meist relativ viel Zucker und teils Geschmacksverstärker. (dpa)

 Hierbei handelt es sich um eine Flache Nudel (rechts) aus dem Forschungslabor, die sich beim Kochen zu in eine dreidimensionalen Form (links) entfaltet hat.
Pasta-Forschung

Essbare Labor-Nudeln entfalten sich beim Kochen

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