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Gesundheit

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Wie gesund sind Erdbeeren und Spargel?

Foto:  Manuela Rüther (dpa)

Erdbeeren und Spargel haben im Moment Saison und wir sehen rot, weiß, grün. Doch wie gesund sind die Stangen und Beeren wirklich? Wir sagen es Ihnen.

Spargel punktet mit Calcium und Asparaginsäure

Spargel dürfen Sie ohne schlechtes Gewissen genießen, denn die weißen oder grünen Stangen sind sehr gesund. Sie enthalten reichlich Asparaginsäure und haben einen hohen Calcium-Anteil. Diese beiden Faktoren regen unseren Stoffwechsel an und reinigen das Blut. Außerdem werden Giftstoffe aus dem Körper geschwemmt und die Funktion von Leber, Lunge und den Nieren unterstützt.

Folsäure fördert die Zellerneuerung und die Blutbildung. Es ist deshalb wichtig, dass wir den täglichen Bedarf an dem wasserlöslichen Vitamin decken können. Mit 500 g Spargel gelingt dies ohne Probleme. Außerdem punktet das lange Gemüse mit einem hohen Kalium-, Magnesium-, Eisen-, Zink- und Mangananteil. Diese Mineralstoffe und Spurenelemente sind wichtig für den gesamten Organismus.

Vorsicht bei Nierensteinen

Allerdings ist Spargel nur für gesunde Menschen geeignet. Personen, die an Nierensteinen oder erhöhten Harnsäurewerten leiden, sollten die Stangen mit Vorsicht genießen oder ganz darauf verzichten, da die Krankheitssymptome verstärkt werden können. Mit ärztlichem Rat sind Sie jedoch auf der sicheren Seite.

Erdbeeren haben mehr Vitamin C als Orangen

Wer keinen Spargel genießen kann oder wem das Schälen und Zubereiten der Stangen zu lange dauert, der greift einfach zu Erdbeeren, denn die roten Früchte sind mindestens genauso gesund. Rund 3 Kilogramm Erdbeeren isst jeder Deutsche im Durchschnitt pro Jahr. Und die dürfen ganz ohne schlechtes Gewissen genossen werden, denn Erdbeeren enthalten kein Fett und sind somit gut für die Linie. Der Vitamin-C-Gehalt der Früchte ist hingegen beachtlich. Sie liefern mehr Vitamin C als Zitronen oder Orangen, nämlich 65 mg pro 100 g. Der hohe Eisengehalt ist besonders für Personen mit Blutarmut interessant. Kalium aktiviert die Nierentätigkeit. Erdbeeren gelten deshalb auch als Schlankmacher, da sie helfen, den Körper zu entwässern.

Können Erdbeeren Krebs vorbeugen?

Auch wenn es um eine krebsvorbeugende Wirkung geht, werden Erdbeeren immer wieder genannt. Der Grund: Die Früchte enthalten unter anderem die sekundären Pflanzenstoffe Ferula- und Ellagsäure, die vor Krebs schützen sollen. Wichtig ist, dass Sie sowohl beim Spargel- als auch beim Erdbeerkauf auf Frische achten und im Idealfall zum Bioprodukt greifen, da diese weniger Rückstände aufweisen. Auch das Probieren ist hilfreich, denn häufig lässt ein tiefrote Farbe saftigen und intensiven Geschmack vermuten, doch für diesen ist nicht die Farbe, sondern der richtige Erntezeitpunkt entscheidend. Zudem sind die Kelchblätter ein wichtiges Indiz für die Reife. Lässt sich das Grün leicht ablösen, dann sind die Beeren vollreif. Bei Spargelkauf gibt es ebenfalls einen nützlichen Tipp: Achten Sie hier auf möglichst makellose und geradegewachsene Stangen. Ein Zeichen für minderwertige Qualität sind vor allem ausgetrocknete Schnittflächen.

Und wenn Sie jetzt Lust auf Erdbeeren oder Spargel bekommen haben, dann finden Sie beim Ernährungsportal EAT SMARTER die passenden Erdbeer und Spargelrezepte.

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