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Reisekrankheit
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Übelkeit: Wenn das Hirn in Fahrtrichtung fahren will

Die Reisekrankheit - auch Kinetose genannt - wird durch Bewegungsreize ausgelöst, die den Gleichgewichtssinn beeinträchtigen.
Foto: Mascha Brichta, tmn

Schwindel, Übelkeit und Kreislaufstörungen: Die erleben so einige, wenn sie im Zug "rückwärts" fahren. Was hinter der Reisekrankheit steckt und was man dagegen tun kann.

Die Vorfreude auf die nächste Reise ist groß, wären da nicht diese lästigen Begleiterscheinungen. Zum Beispiel, wenn man im Zug einfach nicht gegen die Fahrtrichtung sitzen kann. Schwindel, Kopfschmerzen und Erbrechen: Die Reisekrankheit ist für Betroffene ungefährlich, aber sehr unangenehm.

Prof. Jelinek ist Medizinischer Direktor des Berliner Centrum für Reise- und Tropenmedizin (BCRT).
Foto: Jens Klatt, tmn

Was das mit dem eigenen Gehirn zu tun hat und wie Reisende dem flauen Gefühl im Magen vorbeugen können, erklärt Tomas Jelinek, Medizinischer Direktor des Berliner Centrum für Reise- und Tropenmedizin (BCRT).

Warum wird manchen Reisenden beim Zugfahren gegen die Fahrtrichtung schlecht?

Tomas Jelinek: Es handelt sich dabei um eine Reise- oder Bewegungskrankheit, fachsprachlich auch Kinetose genannt. Der Fachbegriff Kinetose leitet sich von dem griechischen Wort für Bewegung (kinein) ab.

Denn es ist der Bewegungsreiz in einem fahrenden Auto oder Schiff oder einem Flugzeug in der Luft, der bei Menschen die Reisekrankheit auslöst.

Das bedeutet, dass das Gehirn unterschiedliche Informationen über die Position des Körpers im Raum erhält. Der Mensch hat verschiedene Zentren im Gehirn, die sich mit der Körperposition beschäftigen. Da sind zum einen die Augen, die Gleichgewichtsorgane und sogenannte Propriorezeptoren, die über den ganzen Körper verteilt sind und für die unbewusste Wahrnehmung der eigenen Bewegung zuständig sind.

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Normalerweise, wenn ich durch die Landschaft gehe, werden diese Informationen synchronisiert. Die verschiedenen Sinne teilen mir mit, dass ich mich kontinuierlich vorwärts bewege.

Wenn ich nun passiv in einem modernen Verkehrsmittel oder auch auf einem Schiff unterwegs bin, sind die Bewegungen, die ich habe, anders als die, die zu meiner Körperhaltung passen, weil ich ja still sitze. Das verwirrt die verschiedenen Bereiche im Gehirn, die die Informationen verarbeiten müssen.

Und wie entsteht dabei genau die Übelkeit im Auto oder im Zug?

Jelinek: Ganz in der Nähe der betroffenen Gehirnzentren befindet sich das Brechzentrum. Daher kann eine Überreizung dieser Zentren zu Übelkeit, Erbrechen oder anderen Symptomen wie Schwindel oder Kopfschmerzen führen: Das heißt, es handelt sich um einen Informationskonflikt, den das Gehirn in diesem Moment nicht lösen kann.

Bei manchen Menschen ist diese Reaktion stärker, vor allem bei Kindern. Das liegt daran, das ihr Gehirn noch nicht vollständig an die Umwelt angepasst ist.

Wenn ich davon betroffen bin, muss ich mir dann im Zug einen neuen Platz suchen und vorwärts fahren - oder gibt es Tricks, wie ich es auf dem Rückwärts-Platz trotzdem aushalten kann?

Jelinek: Die mit Abstand beste Lösung ist es, sich einen Ort zu suchen, an dem man nach vorne blickt. Alles andere ist nicht annähernd so effektiv. Ein Blick aus dem Fenster, der den Augen eine Vorstellung von der Bewegung vermittelt, kann ebenfalls helfen. Es können auch Medikamente verabreicht werden, um die Symptome der Reisekrankheit lindern.

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