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Start-Up: vegan & nachhaltig
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Studenten stellen ihre eigene Hafermilch her

Martin Engelmayr (links) und Andreas Burkhardt prüfen den Rohstoff Hafer, aus denen ihre regionalen „Naturglück“-Produkte entstehen.
2 Bilder
Martin Engelmayr (links) und Andreas Burkhardt prüfen den Rohstoff Hafer, aus denen ihre regionalen „Naturglück“-Produkte entstehen.
Foto: Naturglück

Anfang 2020 gründeten Andreas Burkhardt und Martin Engelmayr "Naturglück". Welche Herausforderungen birgt die Hafermilch aus der Flasche und was sind ihre Pläne?

Wer sich bewusst und nachhaltig ernähren möchte, hat es nicht immer leicht. Da wäre der unübersichtliche Dschungel an Siegeln und Labeln, viel Kleingedrucktes und dann noch diese Entscheidungen: Greife ich zum Bioprodukt und nehme dafür in Kauf, dass die Ware den halben Globus umrundet hat? Oder wähle ich ein regionales Produkt, das unter Umständen aus der konventionellen Landwirtschaft stammt.

Für alle Bewohnerinnen und Bewohner Bayerisch-Schwabens – und ein Stück darüber hinaus – gibt es gute Neuigkeiten. Da gibt es nämlich zwei junge Männer aus Augsburg und Horgau, die wollen die Entscheidung zumindest in einer Produktnische leichter machen. Es geht um Hafer und Hafermilch. Wer jetzt irritiert das Gesicht verzieht und sich fragt, was er mit Hafer am Hut haben soll, dem sei die Geschichte ans Herz gelegt, wie die beiden Jungunternehmer auf die Idee mit dem Hafer kamen.

Vom Vegetarier zum Veganer: Hafermilch als Milchersatz

Es begann 2020. Andreas Burkhardt, Student und Landwirt, nahm sich vor, einen Monat vegan zu leben. „Einfach so, ich wollte das ausprobieren“, sagt der 23-Jährige. Soweit war die Sache kein Problem für ihn. „Ich habe mich auch davor schon vegetarisch ernährt.“ Wäre da nicht die Sache mit dem morgendlichen Kaffee gewesen.

Mehr zu veganer Ernährung erfahren Sie hier.

Milchersatz gibt es ja seit einigen Jahren in voller Regalbreite in jedem Supermarkt. Soja, Hafer, Reis, Mandel, Cashew und wilde Kombinationen: Burkhardt griff zur Hafermilch. Nach dem Monat ohne tierische Produkte, wollte ihm die Kuhmilch im Kaffee aber nicht mehr so richtig schmecken. „Mir hat die Süße der Hafermilch gefehlt“, sagt er. Warum also nicht selber anbauen und vermarkten, fragte er sich. Und weil er gemeinsam mit seinen Kumpel Martin Engelmayr, ebenfalls Student und Landwirt, sowieso gerne eigene Produkte produzieren wollte, war die Idee vom Naturglück geboren.

Eineinhalb Jahre ist das jetzt her. Hinter den beiden liegen viele, viele Stunden Arbeit. Aber vor den beiden am Infostand der Bioerlebnistage Tage in Horgau stehen nicht nur schick – und nachhaltig – verpackte Haferflocken von zart bis körnig. Sondern auch die ersten Flaschen Hafermilch. Noch sind es nur wenige für die Verkostung, mehr sollen bald folgen, wenn alles klappt.

Naturglück aus der Flasche: Regional, nachhaltig, Bio!

Kennerinnen und Kenner der Pflanzenmilch-Produktpalette sind vielleicht über das Wort „Flasche“ gestolpert. „Wir wollten nicht die x-te Hafermilch im Tetrapack anbieten“, sagt Engelmayr. „Schließlich ist damit der gelbe Sack immer so schnell voll.“ Deshalb soll es die regionale Naturglück-Hafermilch in der Mehrwegflasche geben. Den Hafer dafür bauen zwei Betriebe in der Region für sie in Bioqualität an. „Unsere Flächen sind dafür zu klein“, erklärt Engelmayr. Denn ist der Hafer geerntet, braucht das Feld vier Jahre, bis der Boden wieder ertragreichen Hafer nähren kann.

Vegane Hafermilch herzustellen ist gar nicht so einfach. Eine weitere Hürde ist die Abfüllung in Glasflaschen statt Tetrapacks.
Foto: nadianb, stock.adobe.com

Um den Geschmack sicherzustellen, probierten sich die beiden einmal quer durch das Hafermilchsortiment. Nicht zu wässrig, nicht zu süß. Es gibt viel, was bei so einer Hafermilch schieflaufen kann. Die ersten Kostproben stellten die beiden in der heimischen Küche her – Mamas Thermomix sei dank. Doch die richtige Rezeptur war nicht die einzige Hürde. „Jedes Mal, wenn wir ein Problem gelöst hatten, kamen drei neue dazu“, beschreibt Burkhardt die ersten Monate.

Und noch sind längst nicht alle beseitigt. Zwar findet man die Haferflocken in Bioland-Qualität mittlerweile in über 30 Geschäften in der Region. Aber die Sache mit der Hafermilch aus dem Glas kostet die beiden eine Menge Nerven.

Bald im Supermarkt: die Naturglückhafermilch

Da die Naturglückhafermilch haltbar sein soll, also hocherhitzt werden muss, müssen bei der Abfüllung spezielle Kriterien erfüllt werden. „Leider sind viele Anlagen auf die Abfüllung in Tetrapacks ausgelegt. Wir sind gerade mit verschiedenen Abfüllern im Gespräch“, sagt Burkhardt. Ginge es nach den beiden, könnten die ersten Flaschen Anfang kommenden Jahres in den Regalen stehen. Doch man merkt ihnen auch eine gewisse Vorsicht an, was Prognosen angeht. „Ich habe mich schon häufig verschätzt“, sagt Burkhardt und lacht.

Auch der Herr Papa wäre froh, wenn sich bald etwas tut in Sachen Hafermilchproduktion. Martin Engelmayr ist der Stolz auf den Unternehmergeist der beiden 23-Jährigen anzuhören. Er selbst züchtet Hühner und betreibt einen kleinen Hofladen in Horgau. „Es ist schon super, was die beiden bisher geschafft haben. Nur sollte jetzt auch mal was rumkommen“, sagt er.

Mittlerweile steckt viel Zeit und vor allem Geld in dem Projekt. Investitionen, die sich für die beiden auszahlen können. An der Verpackung und am Marketing haben die zwei nicht gespart. Die durchsichtige Verpackung ist kompostierbar, Logo und Farbgebung professionell. Und das macht besonders beim „Klingeln putzen“ Eindruck. Viele inhabergeführte Supermärkte der Edeka-Kette konnten sie so überzeugen, auch einige REWE-Märkte.

Nichtsdestotrotz, Burkhardt und Engelmayr stehen noch am Anfang. Aktuell liefern sie die meisten Haferflocken noch mit dem eigenen Auto aus. Unterkriegen lassen sich die beiden aber nicht. Schritt für Schritt gehen sie weiter Richtung Ziel: „Wir hoffen schon, dass wir Naturglück irgendwann mal hauptberuflich machen können“, sagt Burkhardt. Für die Verbraucherinnen und Verbraucher würde das bedeuten: beim Einkauf mehr Entscheidungen mit einem guten Gewissen.

Weitere Artikel aus unserer Verlagsbeilage "Typisch bayerisch, typisch schwäbisch" gibt es hier.

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