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Fußball

09.04.2021

Rani Khedira braucht noch etwas Geduld

Rani Khedira
Foto: U. Wagner

Der Vertrag des FCA-Mittelfeldspielers läuft aus. Eine Entscheidung über die Zukunft ist noch nicht gefallen

In den vergangenen Spielen gehörte Rani Khedira stets zum Stammpersonal. Zuletzt beim Heimsieg gegen Hoffenheim stand er in der Startelf, wie bereits auch in den vergangenen Partien. Seit dem 22. Spieltag schenkte ihm Trainer Heiko Herrlich wieder das Vertrauen im defensiven Mittelfeld des FC Augsburg – und das meist neben Tobias Strobl. Beim 2:1 gegen Hoffenheim musste Strobl für Carlos Gruezo weichen, Khedira behielt seinen Platz. Aber auch über die Saison hinaus, da Khediras Vertrag Ende Juni ausläuft?

Bis Ende März hatten sich Verein und Spieler das Ziel gesetzt, eine Entscheidung herbeizuführen. Das aber ist noch nicht gelungen, wie Stefan Reuter bestätigte. „Aufgrund der Situation, in der wir uns befinden, haben wir die Gespräche noch nicht geführt. Ich kann also noch nichts vermelden, da braucht es noch die ein oder andere Woche Geduld“, sagte der Geschäftsführer Sport des FC Augsburg. Khedira hat immer wieder davon gesprochen, sich in Augsburg wohlzufühlen. In einem Interview mit unserer Redaktion hatte er aber Ende vergangenen Jahres auch davon gesprochen, dass ihn ein Wechsel ins Ausland auch durchaus reizen würde. „Ich bin ein Fan davon, im Ausland zu spielen, das ist etwas Neues und hilft bei der Persönlichkeitsentwicklung“, sagte er. Der 27-Jährige betonte aber auch: „Ich habe es jetzt nicht eilig, aus Deutschland rauszukommen. Wenn sich aber eine Möglichkeit ergibt, bin ich offen für alles“, betonte er. Mit Rani Khedira, Tobias Strobl und Carlos Gruezo hat Heiko Herrlich derzeit drei Kandidaten für die zwei Positionen im defensiven Mittelfeld. Gruezo saß zuletzt auf der Ersatzbank, gegen Hoffenheim allerdings verdrängte er Strobl. „Carlos hatte einen starken Saisonbeginn, nach den Länderspielen war er nicht mehr in der Verfassung wie am Anfang“, erklärte der FCA-Trainer. Jetzt habe sich Gruezo stabilisiert. Gegen Hoffenheim wollte Herrlich zudem zwei defensivere Akteure auf der sechs spielen lassen, um die Räume zu schließen, die Hoffenheim gerne bespielt. (AZ)

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