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Störung behoben

19.02.2019

An Automaten ließen sich stundenlang keine Bahn-Fahrkarten kaufen

Tausende Fahrkarten-Automaten der Deutschen Bahn waren bis zum Dienstagvormittag defekt. Ein Update hatte eine Störung verursacht.
Bild: Maurizio Gambarini, dpa (Archiv)

Fahrgäste der Bahn konnten am Dienstag durch eine Störung an Tausenden Automaten keine Tickets kaufen. Daher waren viele Reisende ohne Fahrkarte unterwegs.

Viele Kunden der Deutschen Bahn konnten am Dienstagmorgen keine Tickets an den Fahrkarten-Automaten kaufen: Durch eine technische Störung in der Nacht fielen zwischenzeitlich bundesweit alle Geräte aus. Durch ein Update hatte es Probleme gegeben.

Die Störung konnte im Laufe des Morgens an immer mehr Automaten behoben werden - um etwa 8 Uhr funktionierte jeder zweite wieder. Wie ein Bahn-Sprecher unser Redaktion sagte, konnte das Problem gegen 10 Uhr komplett gelöst werden. "Die Automaten laufen wieder", sagte er.

Fahrkarten-Automaten defekt: So sollten sich Reisende verhalten

Viele Fahrgäste stiegen wegen der Störung ohne Fahrkarte in die Züge. Wie die Deutsche Bahn auf Nachfrage mitteilt, wurden diese nicht als Schwarzfahrer behandelt. Das Personal in den Zügen sei informiert gewesen.

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Da war allerdings ein Sonderfall, da es sich um eine bundesweite Störung gehandelt hatte. Wer an seinem Bahnhof Probleme mit defekten Fahrkartenautomaten hat und ohne Ticket in einen Zug steigt, sollte im Normalfall einiges beachten. "Suchen Sie schnellstmöglich den Zugbegleiter auf", rät die Deutsche Bahn. Zuvor sollten Betroffene die Nummer des defekten Automaten notiert haben. Mehr Informationen finden Sie hier.

Deutsche Bahn kämpft immer wieder mit Problemen

Die Deutsche Bahn steht immer wieder wegen Problemen in der Kritik - vor allem wegen vieler Verspätungen. Das kostet das Unternehmen Millionen: Wie am Montag bekannt wurde, ließen sich Fahrgäste im Jahr 2018 53,6 Millionen Euro erstatten, da ihre Züge Verspätungen von einer Stunde oder mehr hatten. Hier lesen Sie, welche Rechte Bahn-Kunden bei Verspätungen haben.

Nach einem Krisen-Gipfel mit dem Bund hatte Bahn-Chef Richard Lutz im Januar angekündigt, dass das Unternehmen mit mehr Zügen und mehr Personal den Weg aus der Krise finden möchte. Dafür sollen voraussichtlich rund 22.000 neue Mitarbeiter eingestellt werden.

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