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Bahn-Streik aktuell

11.12.2018

Nach Bahn-Streik: Auch am Dienstag noch Zugausfälle

Warnstreik bei der Deutschen Bahn - Stuttgart
8 Bilder
Bundesweit ein ähnliches Bild: Nach dem Warnstreik gab es am Montag das Gedränge.
Bild: Marijan Murat, dpa

Nach dem Bahn-Streik am Montag gibt es auch am Dienstag noch Zugausfälle und Behinderungen im Fernverkehr. Hier die Informationen.

Der Bahn-Streik hat am Montag in ganz Deutschland für Chaos gesorgt. Er wurde um 9 Uhr beendet - sorgt aber auch am Dienstag noch für Behinderungen bei der Bahn.

Bahn-Streik: Am Dienstag (11.12.) gibt es noch Zugausfälle

Wie die Deutsche Bahn mitteilt, muss im Fernverkehr am Dienstag noch mit Zugausfällen und Verspätungen gerechnet werden. Züge und Personal seien durch den Streik nicht dort, wo sie seien sollten. Der Nahverkehr habe sich hingegen normalisiert.

Das ist kein Vergleich zu den Auswirkungen des Streiks am Montag:Wegen des Warnstreiks der Gewerkschaft EVG fuhren in Bayern und Nordrhein-Westfalen am Morgen bis auf wenige Ausnahmen keine Züge. Bundesweit war der Fernverkehr eingestellt worden. Fernverkehr-Tickets, die am Montag gekauft wurden, dürfen bis Sonntag (16.12.) genutzt werden. Die Zugbindung bei Spartickets ist wegen des Streiks aufgehoben worden.

In der Region waren auch vielbefahrene Strecken wie die zwischen Augsburg und München von den Auswirkungen des Warnstreiks betroffen. So fielen die Verbindungen auf der Strecke seit dem frühen Morgen aus. Unsere Reporter berichteten von ratlosen und verärgerten Pendlern unter anderem am Augsburger Hauptbahnhof.

Wer als München-Pendler aufs Auto umstieg, musste aber auch viel Zeit einplanen. Auf der A8 Richtung Landeshauptstadt ging es am Montagmorgen nur sehr langsam voran. Der Sprecher der Autobahndirektion Süd, Josef Seebacher, sagte. "Wir hatten deutlich mehr Rückstaus als ohnehin schon an normalen Tagen üblich."

EVG-Warnstreik betraf auch S-Bahn-Verkehr in München

Auch der S-Bahn-Verkehr in München und Nürnberg war am Montag erheblich eingeschränkt. Wie ein Sprecher der Bahn mitteilte, verkehrten auf der Münchner Strammstrecke zwischen Pasing und Ostbahnhof Ersatzzüge, es kam aber zu erheblichen Verspätungen. Der S-Bahn-Verkehr zum Münchner Flughafen war komplett eingestellt worden.

Der bundesweite Warnstreik wird voraussichtlich Auswirkungen bis zum frühen Nachmittag haben, sagte ein Sprecher der Eisenbahn- und Verkehrsgewerkschaft (EVG). "Wenn der Fahrplan erst einmal durcheinander ist, dauert das eine Weile, bis alles wieder läuft."

Reisende am Hauptbahnhof Nürnberg: Die Deutsche Bahn stellte wegen des Warnstreiks am Montag bundesweit den Fernverkehr ein.
Bild: Martin Schutt, dpa

Hier beantworten wir die wichtigsten Fragen zum Warnstreik und seinen Folgen: Wo fand der Streik statt? Welche Städte waren betroffen? Fährt mein Zug jetzt wieder? Und welche Rechte haben Betroffene des Streiks bei der Deutschen Bahn? Der Überblick.

Nach Bahn-Streik: Wie geht es jetzt weiter?

Grund für den Bahnstreik im Dezember 2018 ist der Abbruch der Tarifverhandlung für die Beschäftigten des Konzerns. Die Bahn und die Eisenbahn- und Verkehrsgewerkschaft konnten sich in einer dreitägigen Verhandlungsrunde am Samstag nicht auf die Höhe der Einkommenserhöhung verständigen.

Nach dem Streik am Montag kündigte die Deutsche Bahn an, erneut verhandeln zu wollen: "Die DB ist weiterhin jederzeit bereit, die Verhandlungen fortzusetzen. Es steht eine Einladung für heute."

Auch die EVG zeigt sich wieder gesprächsbereit - allerdings erst für Dienstag. "Wir sind bereit, ab morgen am frühen Nachmittag zu verhandeln", sagte Verhandlungsführerin Regina Rusch-Ziemba. Weitere Warnstreiks seien vorerst nicht geplant. "Unser oberstes Ziel ist, am Verhandlungstisch ein Ergebnis zu erreichen", sagte Rusch-Ziemba

Am Dienstagnachmittag gehen die Gespräche mit der EVG in Berlin in die nächste Runde. Die Bahn hatte ihr neben einer Einmalzahlung von 500 Euro eine Entgelt-Erhöhung in zwei Stufen angeboten: 2,5 Prozent zum 1. März 2019, weitere 2,6 Prozent zum 1. Januar 2020, bei einer Vertragslaufzeit von 29 Monaten. 

Umstritten ist nach Gewerkschaftsangaben nicht nur die Lohnerhöhung, sondern auch, ab wann die Wahlmöglichkeit zwischen mehr Geld oder mehr Freizeit greifen soll. Gesprächsbedarf gebe es auch noch bei der Laufzeit des Vertrags und der Altersvorsorge. 

"Das sind die letzten Themen auf der Schlussgeraden, wo wir versuchen eine Einigung zu erzielen", sagte Rusch-Ziemba. "34 Punkte sind erledigt und es geht jetzt noch um die letzten 3 Punkte." Ob die Bahn ein neues Angebot vorgelegt habe, wollte sie nicht sagen. 

Bahn-Streik aktuell: Welche Städte waren heute betroffen in NRW, Bayern & Co.?

Der Warnstreik betraf bundesweit zahlreiche große Städte wie Hamburg, Berlin, Bremen, Dortmund, Düsseldorf (NRW), Köln, München (Bayern), Nürnberg, Frankfurt, Stuttgart oder Dresden ebenso wie kleinere Städte wie Augsburg, Göttingen, Donauwörth, Ulm oder Ingolstadt. In Bayern und NRW war die Lage für Passagiere besonders ernst: Dort fuhr seit dem Morgen nahezu kein Zug mehr.

Der Bahn-Streik der Gewerkschaft EVG sorgt bundesweit für Chaos. Auch am Augsburger Hauptbahnhof geht nichts mehr.
Video: Bernd Hohlen

Laut Sprechern der privaten Bahnbetreiber in Bayern kam es auch auf den Strecken der Bayerischen Oberlandbahn (BOB), der Bayerischen Regiobahn (BRB) und des Meridian zu erheblichen Verspätungen und Zugausfällen. Züge führen demnach nur vereinzelt und nicht nach Fahrplan. In Teilen Nord- und Ostbayerns fahren laut einem Sprecher die Züge auf Strecken der Waldbahn, Oberpfalzbahn und des Alex nach Fahrplan.

Fährt mein Zug wieder? Wo gibt es aktuelle Informationen zu Fahrplan, Ausfällen und Verspätungen?

Die Deutsche Bahn (DB) informiert über die aktuellen Fahrtzeiten und Ausfälle unter www.bahn.de. Infos zum Streik bei der Bahn und seinen Folgen gibt es auch im DB Navigator. Bei der Service-Nummer 0180/6996633 fallen 20 Cent pro Festnetz-Anruf und 60 Cent aus dem Mobilfunk an.

Bahn-Streik heute: Was sagt die Bahn zum Warnstreik?

Die Deutsche Bahn (DB) forderte die EVG vor dem Streik auf, die Verhandlungen fortzusetzen. Sie teilte außerdem mit: "Die DB bedauert, dass die Reisenden, darunter viele Arbeitnehmer, in der Adventszeit möglicherweise mehr Zeit und Geduld aufbringen müssen, um an ihr Ziel zu kommen."

Der Konzern hatte eine Lohn-Erhöhung auf 5,1 Prozent in zwei Stufen und eine Einmal-Zahlung von 500 Euro in Aussicht gestellt. Die EVG hatte 7,5 Prozent mehr Geld gefordert.

Streikende Bahnmitarbeiter am Hauptbahnhof München. Sie fordern mehr Geld.
Bild: Peter Kneffel, dpa

Bekomme ich Geld zurück, wenn der Zug wegen Bahn-Streik ausfällt?

Ja, unter bestimmten Umständen bekommen Bahnkunden, die von einem Streik betroffen sind, ihr Geld zurück. Das sind die Fahrgastrechte :

  • Erstattung bei Zugausfall wegen Streik: Fahrgäste, die aufgrund von streikbedingten Zugausfällen, Verspätungen oder Anschlussverlusten ihre Reise nicht wie geplant durchführen können, können ihre Fahrkarte und Reservierung im DB Reisezentrum oder in den DB Agenturen kostenlos erstatten lassen. Fahrgäste, die ihre Reise nicht antreten, können ihr Ticket auch nach dem ersten Gültigkeitstag erstatten lassen.
  • Erstattung bei Verspätung: Generell gilt die Regel, dass Fahrgäste einen Teil des Ticketpreises zurückbekommen, wenn sich ihr Zug wegen eines Streiks um mehr als 60 Minuten verspätet. Die Bahn kann in so einem Fall keine höhere Gewalt geltend machen. Das entschied der Europäische Gerichtshof (EuGH) im September 2013 (Rechtssache C-509/11).
  • Ab 60 Minuten Verspätung erhalten Bahnkunden 25 Prozent des Reisepreises zurück, ab 120 Minuten sind es sogar 50 Prozent.

Bahnstreik aktuell: Was passiert, wenn ich nicht an mein Ziel komme?

Wenn der Streik dazu beiträgt, dass ein Fahrgast sein Ziel nicht mehr am gleichen Tag erreichen kann, muss die Bahn ihn mit dem Bus oder dem Taxi zum Ziel bringen. Das sehen die Fahrgastrechte der Bahn vor. Allerdings wird der Taxipreis nur bis zu einer Höhe von 80 Euro erstattet. Ist die Strecke zu weit, kann man auch vor Ort übernachten. Dann trägt die Bahn die Kosten für eine Übernachtung in "angemessener" Höhe.

Darf ich heute zu spät zur Arbeit kommen, weil gestreikt wird?

Nein. Pendler müssen dafür sorgen, trotz Streiks pünktlich im Büro zu sein. Kommen Arbeitnehmer zu spät, kann der Arbeitgeber ihnen theoretisch den Lohn kürzen oder sie sogar abmahnen. Mehr dazu lesen Sie auch hier.

Bahn-Streik: Gibt es ein Formular oder einen Musterbrief für die Erstattung?

Das Fahrgastrechte-Formular gibt es auf der Webseite der Bahn im pdf-Format zum Ausdrucken. Was Pendler heute beachten sollten: Vielerorts bekommen sie keine Auskunft bei den DB-Reisezentren. "Auch Reise- und Ansagezentren werden bestreikt", teilte die Bahn mit. Mehr zu den Fahrgastrechten lesen Sie hier: Wie Bahnkunden ihr Geld bekommen

Mit dem Ausmaß des Bahn-Streiks handelte sich die Gewerkschaft EVG Kritik ein

Diese massive Form der Streiks halte er für überzogen, weil es keine rechtzeitige Ankündigung gegeben habe, sagte Karl-Peter Naumann, der Ehrenvorsitzende des Fahrgastverbands Pro Bahn, der Rheinischen Post (Dienstag). FDP-Fraktionsvize Michael Theurer forderte im Handelsblatt für Warnstreiks eine Ankündigungspflicht von vier Tagen. 

"Wir halten den Warnstreik für verhältnismäßig", verteidigte der EVG-Bundesgeschäftsführer Torsten Westphal den Ausstand. Die Mitglieder hätten die Aktionen zum großen Teil selbst gesteuert. "Es gab einen große Bereitschaft, weil es auch einen großen Unmut gab." 

Andere Bahn-Unternehmen, die auf dem deutschen Netz unterwegs sind, reagierten nach dem Warnstreik verschnupft. "Wenn sich EVG und Deutsche Bahn eine Auseinandersetzung liefern, müssen sie ihre Maßnahmen auf Bereiche beschränken, die nur sie beide betreffen", forderte Tobias Heinemann, Deutschlandchef der französischen Transdev, die Regionalzüge in mehren Bundesländern fahren lässt. 

Auch der Güterverkehr war nach Bahn-Angaben erheblich eingeschränkt. Die Güter-Konkurrenten der Bahn reagierten mit Unverständnis. EVG und Bahn müssten dafür sorgen, dass sie als Unbeteiligte nicht von Warnstreiks betroffen sind, forderte das Netzwerk Europäischer Eisenbahnen.

Von Verbraucherschützern hat sich die Bahn wegen des Warnstreiks am Montag ebenfalls Kritik eingehandelt. "Die Bahn stellt heute ohne Rücksicht auf Verluste den Betrieb komplett ein, ohne Ersatzverkehr zu organisieren oder ausreichend Informationen zur Verfügung zu stellen", kritisierte Klaus Müller, Vorstand des Bundesverbands der Verbraucherzentralen. Das hätten gerade die vielen Pendler nicht verdient. "Bei der Deutschen Bahn sind die Kunden nicht König, sondern immer noch Beförderungsfälle", spottete Müller.

Der Chef der Gewerkschaft Deutscher Lokomotivführer, Claus Weselsky, erinnerte im Münchner Merkur (Dienstag) daran, dass es bei früheren Streiks Notfahrpläne gegeben habe. (AZ/dpa/afp)

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10.12.2018

Daß ein "junger Mann" (mithin "Berufsanfänger") mit einem in Relation "geringeren" Einstiegsgehalt anfängt - ist völlig normal - und in jedem Beruf doch so .
Immer übrigen - Frau .- ist es doch grundsätzlich so , das der Begriff "verdammt wenig" eine völlig undefinierte Aussage ist . JEDER wird behaupten , daß "er" "verdammt wenig" verdient .

In einer Marktwirtschaft bilden Angebot und Nachfrage den Preis. Wenn die Arbeitsplätze bei der Bahn so ungemein schlecht bezahlt werden - wie sie und die Spartengewerkschaft ( um diese handelt es sich hier) behaupten , dürfte sich in einer Marktwirtschaft gar keine Nachfrage nach diesen Arbeitsplätzen bilden . Ist die Nachfrag
e niedrig, muß und wird der Anbieter den Preis bzw das Angebot verbessern. So einfach ist es und beweist das Gegenteil Ihrer Aussage.
Daß es sich bei den Bahn-Gewerkschaftskämpfen immer nur um Profilierungs- und Machtkämpfe einer Minigewerkschaft handelt , hatte der letzte Arbeitskampf der Lokführer gezeigt . Der damals ein ganzes Land für Monate in Geiselhaft nehmende Dauerstreik diente lediglich dazu , daß sich diese Minigewerkllschaft gegenüber den Großgewerkschaften beweisen konnte .

Die diesmaligen übertriebenen Forderungen
werden ja bezahlt werden müssen - über den Fahrkartenpreis. Das funktioniert aber nur solange , solange es keine Konkurrenzprodukte am Markt gibt .
Im Augenblick, in dem auch die DB - Züge vollautomatisiert laufen , und diese Zeiten stehen schon vor der Tür, werden die beiden Spartengewerkschaft wünschen , sie hätten in der Vergangenheit Vernunft statt Für walten lassen .

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10.12.2018

Die Bahn-Mitarbeiter sollen laut Angebot des Arbeitgebers 6,5 % mehr bekommen . Die Forderung der lediglich ihr Macht beweisen wollenden Gewerkschaftler beträgt gerade einmal 1% (!!!!) mehr ! Es ist unglaublich , mit welchem kaltschnäuzigen Mängel an Realitätssinn die Gewerkschaften heutzutage unterwegs sind. Und vorsätzlich wirtschaftlichen Schaden anrichten . Tatsache ist doch nur , daß dann nächstes Jahr wieder die Fahrpreise angehoben werden , weil eine kleine Spartengewerkschaft unbedingt sich selbst beweisen muß und ihre Mitglieder den Hals nicht voll bekommen können .

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10.12.2018

Die EVG ist keine kleine Spartengewerkschaft, die Mitglieder bekommen verdammt wenig Entgelt für die Arbeitsbelastung, deswegen finden sich auch nicht mehr genug Leute die Züge fahren und begleiten wollen. Es geht um mehr als 1%. Die Bahn will eine längere Laufzeit und andere Regelungen zur Arbeitszeit. Da die Presse inzwischen traditionell nur verkürzt über Forderungen von Eisenbahnern in Tarifauseinandersetzungen berichtet mache ich Ihnen da aber gar keinen Vorwurf die Details nicht zu kennen. Kaltschnäuzigkeit vorzuwerfen, wo es vielen Eisenbahner an die Existenz geht, ist aber nicht nachvollziehbar.

Ein junger Mann der heute zur Bahn geht und eine Ausbildung zum Lokführer durchläuft und alle Prüfungen besteht und auch die erheblichen Anforderungen an die medizinisch-psycholpgische Tauglichkeit erfüllt geht mit Netto ca. 1.800€ heim, plus Zuschläge für Arbeit in der Nacht und an Sonn- und Feiertagen. Das ist der nächste Punkt, extreme Wechselschichten. Dazu die hohe Verantwortung für oft hunderte Fahrgäste und kein so geringes Risiko. Immer wenn ein Pkw oder Lkw einen Bahnübergang missachtet und es zur Kollision kommt hält der Lokführer seine Haut hin, die über 800 Menschen die sich als Selbstmörder in Deutschland jedes Jahr vor Züge werfen zerstören die Psyche vieler Lokführer, die Töne und Bilder werden viele nie wieder los. Im Durchschnitt erlebt das jeder Lokführer 3x im Laufe seines Berufslebens. Und wenn die Sicht im Alter, ab 50, nachlässt oder andere Wehwehchen kommen kann man rasch seine Lizenz verlieren (Tauglichkeit). Ohne, wie früher als Beamte, abgesichert zu sein. Da winkt nicht wenigen Lokführer über 50 erstmal Hartz IV, die Ausbildung ist für andere Berufe ja nutzlos und um ü50 ohne Ausbildung reißt sich kein anderer Arbeitgeber.

Für all das, und andere Dinge, fordert die EVG bessere Lösungen. Nicht einfach nur mehr Lohn. Vielleicht verstehen Sie nun den Hintergrund.

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10.12.2018

Werden eigentlich die eifrigen Gewerkschaften zur Begleichung der Erstattungen mit herangezogen? Wenn nicht, wäre es an der Zeit hier einmal die Gerichte zu bemühen. Es kann nicht sein, dass der schon geprellte Benutzer oder gar der Steuerzahler den Schaden zu begleichen hat.

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10.12.2018

Jedes Unternehmen darf die Streikkosten selbst tragen. Es hat sie ja auch mitverursacht. Es spielt dabei keine Rolle, ob es sich um ein öffentliches Unternehmen handelt und letztendlich der Steuerzahler mit zur Kasse gebeten wird. Anders sieht es nur aus, wenn es sich um „wilde“ Streiks handeln würde.

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09.12.2018

Der Bahnnahverkehr rund um Augsburg dürfte ja vom DB-Streik weniger betroffen sein, da ja immer mehr Strecken von DB-Konkurrenten bedient werden. Was fährt denn noch Rotes (DB-Regio) in Augsburg?

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10.12.2018

Wenn das Stellwerk bestreikt wird können Auch diese Wettbewerber nicht fahren.

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