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Die Auto-Krise rüttelt den Roboterhersteller Kuka durch

Die Auto-Krise rüttelt den Roboterhersteller Kuka durch
Kommentar Von Stefan Stahl
11.12.2019

Plus Kuka hat derzeit massive Probleme. Das Unternehmen muss weiterhin versuchen, seine Abhängigkeit von der Autoindustrie zu verringern.

Es liegt in der Natur des Menschen, die wirtschaftliche Lage positiver zu sehen, als sie ist. Wer outet sich schon gerne als Pessimist? Gute Laune ist die halbe Miete für Unternehmer. Doch auch wenn es mancher angesichts voller Weihnachtsmärkte und Paketboten am Rande des Nervenzusammenbruchs kaum glauben mag: Unsere Metall- und Elektroindustrie, also Wirtschaftszweige von der Größe der Autoindustrie sowie des Maschinenbaus, befinden sich in der Rezession. Unternehmen wie Kuka oder Osram, die einen großen Anteil ihres Geschäfts mit Auto-Riesen machen, haben derzeit massive Probleme.

Wiederholt mussten sie mit Gewinnwarnungen auf die rückläufigen Geschäfte reagieren. Um die Kosten in den Griff zu bekommen und notgedrungen an der Effizienzschraube zu drehen, bauen derzeit viele Autozulieferer Jobs ab. Die Branche steht vor einem knüppelharten Strukturwandel. Zehntausende Jobs werden insgesamt in Deutschland wegfallen. Firmen wie Kuka müssen weiter versuchen, ihre Abhängigkeit von der Autoindustrie zu verringern.

Das gelang dem Konzern in der Vergangenheit schon, doch das Unternehmen hat noch einen weiten Weg vor sich. Dennoch ist Optimismus angebracht: Es gibt noch viele Branchen, in denen die Produktion stärker automatisiert wird. Das ist allein eine Folge des Facharbeitermangels. Deutschland, ja selbst China sind alternde Gesellschaften und damit ideale Abnehmer für Kuka-Roboter.

Lesen Sie dazu: Roboterbauer Kuka baut bis zu 255 weitere Stellen ab

Die aktuellste Schließung in der Region trifft Ledvance - am 12. Oktober 2018 wurde die Produktion endgültig eingestellt.
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Bild: Ulrich Wagner

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