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Bahnstreik aktuell

10.05.2015

GDL plant vorerst keine neuen Streiks

Auch nach dem Bahn-Streik fahren aktuell noch nicht alle Züge wieder. Der Ersatzfahrplan ist noch den ganzen Tag gültig.
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Auch nach dem Bahn-Streik fahren aktuell noch nicht alle Züge wieder. Der Ersatzfahrplan ist noch den ganzen Tag gültig.
Bild: Marius Becker, dpa

Der Bahn-Streik im Mai 2015 ist vorbei. Am heutigen Sonntag fahren die Züge aber noch nach dem Ersatzfahrplan. Wir versorgen Sie hier aktuell mit allen Infos nach dem Bahnstreik.

  • Der Bahn-Streik im Mai 2015 ist beendet - zumindest vorerst.
  • Am heutigen Sonntag ist aktuell noch der Ersatzfahrplan gültig, den Sie auf dieser Seite finden.
  • Auch am Montagmorgen kann es noch Verzögerungen und Zugausfälle geben.

Der Liveticker wurde beendet.

14:52 Uhr: Lokführergewerkschaft plant vorerst keine neuen Streiks

Vorläufige Entwarnung für Bahnfahrer: Die GDL plant vorerst keine neuen Streiks. "Das Land und die Bahnkunden haben jetzt eine Pause verdient - und die Bahn eine Nachdenkpause zum Reagieren", sagte GDL-Chef Claus Weselsky der Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung. Zur voraussichtlichen Länge der Streikpause wollte der Gewerkschaftschef sich nicht äußern. Momentan gebe es jedoch keine Pläne für einen neuen Ausstand. Vermutungen, als nächste Eskalationsstufe bleibe der GDL nur noch der unbefristete Streik, wies Weselsky zurück. "Unbegrenzte Streiks sind das allerletzte Mittel, so weit sind wir noch lange nicht", sagte er der FAS.

13:01 Uhr:  Ramsauer plädiert für Verbeamtung der Lokführer

Um Arbeitskämpfe bei der Bahn in Zukunft zu vermeiden, plädiert der ehemalige Bundesverkehrsminister Peter Ramsauer (CSU) dafür, alle 20.000 Lokführer zu verbeamten. "Wenn keine Vernunft einkehrt, müssen Lokführer wieder verbeamtet werden - wir dürfen unser Land nicht lahmlegen lassen", sagte er.

9:00 Uhr: Der Streik ist offiziell vorbei

Der einwöchige Bahn-Streik im Personen- und Güterverkehr ist nun offiziell vorbei. Doch die Züge fahren heute weiterhin nach dem Ersatzfahrplan. Sie finden ihn auf dieser Seite.

Sonntag, 08:38: Auch heute fahren die Züge noch nach dem Ersatzfahrplan

Der Bahn-Streik endet am heutigen Sonntag um 9 Uhr - doch der Zugverkehr wird sich nicht sofort normalisieren. Auch in Bayerisch-Schwaben und in Oberbayern ist heute noch der Ersatzfahrplan gültig. Erst morgen im Laufe des Tages soll sich dann wieder Normalität bei der Bahn einstellen.

22:00 Uhr: Weselsky sieht Streik als "Erfolg"

Gewerkschaftschef Claus Weselsky sagte in der Saarbrücker Zeitung, die Arbeitsniederlegung sei ein "absoluter Erfolg" gewesen.

21:02 Uhr: Zugverkehr am Sonntag mit anfänglichen Problemen

Die Lokführergewerkschaft GDL will ihren bisher längsten Streik bei der Deutschen Bahn am Sonntagmorgen (9.00 Uhr) nach einer Woche beenden. Anschließend wird es nach Angaben des Unternehmens aber noch eine Weile dauern, bis der bundesweite Zugverkehr wieder normal rollt. Am Sonntag bleibt daher noch vor allem im Fernverkehr ein Ersatzfahrplan in Kraft.

16:40 Uhr: Immer mehr Politiker kritisieren die GDL scharf

Viele Politiker kritisieren die GDL für den langen Bahnstreik mit deutlichen Worten. SPD-Fraktionschef Thomas Oppermann warf GDL-Chef Claus Weselsky heute beispielsweise vor, er verfolge persönliche Machtinteressen. "Das beschädigt das Vertrauen in die Gewerkschaften und die Akzeptanz von Arbeitskämpfen", sagte er weiter.

13:32 Uhr: Die meisten Menschen haben kein Verständnis für den Bahn-Streik

70 Prozent der Menschen in Deutschland haben kein Verständnis für den Bahn-Streik. Das ergab eine Umfrage des Erfurter Meinungsforschungsinstituts Insa. 21 Prozent bezeichneten den Streik bei der Bahn als berechtigt - neun Prozent waren unentschlossen.

11:52 Uhr: In Bayern fahren heute 60 Prozent der Regionalzüge

Trotz Bahn-Streik sollen in Bayern heute 60 Prozent der Regionalzüge fahren - da sieht zumindest der Ersatzfahrplan der Bahn vor. In den vergangenen Tagen fielen etwa die Hälfte der Bahnen im Regionalverkehr aus.

10:15 Uhr: Bahnstreik hat auch heute große Auswirkungen

Millionen Reisende müssen sich auch am Samstag wegen des Bahnstreiks auf erhebliche Schwierigkeiten einstellen. In Deutschland fallen wieder die meisten Züge aus. In Ostdeutschland fahren sogar nur 15 Prozent der Züge, da die GDL dort stärker organisiert ist.

Samstag, 08:35 Uhr: Ersatzfahrpläne fürs Wochenende

Auch an diesem Wochenende fallen beim Bahnstreik wieder viele Züge aus. Die Bahn wird im Laufe des heutigen Tages alle Ersatzfahrpläne für das Wochenende auf dieser Seite veröffentlichen.

Bahnstreik aktuell: Bis zum Sonntag stehen die meisten Züge noch. Viele Reisende fragen sich daher: Fährt mein Zug?
Bild: Andreas Gebert, dpa

23:22 Uhr: Morgen beginnt der letzte volle Streiktag

Vier Tage Bahn-Streik sind geschafft - am morgigen Samstag müssen Reisende noch einmal Geduld haben. Der Streik endet am Sonntag um 9 Uhr. Ab dann fahre mehr Züge, aber Verzögerungen wird es wohl noch bis Montagmorgen geben.

21:24 Uhr: Bahnchef Grube möchte bald einen neuen Vorschlag machen

Bahnchef Rüdiger Grube kündigte in dem seit Monaten festgefahrenen Tarifkonflikt eine zweite Initiative an, nachdem sein Vermittler Matthias Platzeck von der GDL abgelehnt worden war. Noch vor Streikende werde er die nächste Stufe zünden, kündigte er an.

19:30 Uhr: Weselsky bezeichnet Bahnstreik als Erfolg

GDL-Chef Claus Weselsky bezeichnete den einwöchigen Bahn-Streik nun als absoluten Erfolg. Die meisten Bahnkunden hätten verstanden, worum es der Gewerkschaft gegangen sei. Zugleich betonte er, bislang sei keine Forderung der Gewerkschaft erfüllt worden.

Bahnstreik aktuell: Noch bis Sonntag stehen die meisten Regionalbahnen und Fernzüge.
Bild: Andreas Gebert, dpa

17:15 Uhr: Einschränkungen bis Montagmorgen

Bis Sonntag um 9 Uhr läuft der Bahn-Streik noch. Die Folgen des Streiks könnten laut Bahn aber auch noch zum Wochenbeginn zu spüren sein. Reisende müssten auch am Montagmorgen mit Verzögerungen rechnen. Im Laufe des Montags sollen aber wieder alle Züge normal verkehren.

14:03 Uhr: Wie geht es nach dem Streik weiter?

Zur Frage, ob es etwa bereits in der kommenden Woche zu weiteren Arbeitsniederlegungen kommen könnte, wollte sich Weselsky am Freitag nicht äußern. Zur Ankündigung von Bahnchef Rüdiger Grube, noch vor dem geplanten Ende des Streiks einen erneuten Lösungsvorschlag unterbreiten zu wollen, sagte der GDL-Chef: "Ich bin nicht bereit, das zu kommentieren."

14:01 Uhr: Lokführer beenden Streik um punkt 9 Uhr

Die Gewerkschaft Deutscher Lokomotivführer (GDL) hält ihr weiteres Vorgehen nach dem laufenden Streik offen. "Wir werden diese Maßnahme am Sonntag punkt 9.00 Uhr beenden und dann über weitere Maßnahmen beraten", sagte GDL-Chef Claus Weselsky am Freitag in Leipzig.

13:59 Uhr: Keine Probleme beim Streikende erwartet

Zum geplanten Ende des Lokführerstreiks an diesem Sonntag wird es im Bahn-Netz nach Einschätzung des Konzerns keine Problemstellen geben. "Es ist alles offen und befahrbar", erklärte eine Sprecherin der DB Netz AG am Freitag. Die Netzleitzentrale erwarte bis zum angekündigten Streikende auch keine Verschlechterung der Lage mehr. Streikbedingt stünden einige Züge in Rangieranlagen oder auf wenig genutzten Überholgleisen. Sie behinderten aber den geplanten Wiederanlauf des Normalverkehrs nicht.

Trotz Bahnstreik sollten FCA-Fans am Samstag einen Zug nach München finden, damit sie den FC Augsburg gegen die Bayern anfeuern können. Archivbild
Bild: Silvio Wyszengrad

11:50 Uhr: Eine Bahn-Anekdote am Rande

Ein dreijähriger Knirps wollte mit dem Papa aus der Bahn aussteigen - doch dann fuhr der Zug mit dem Jungen allein weiter. Der Vater, der auch einen Kinderwagen bei sich hatte, und seine beiden anderen Kinder konnten in Emmendingen bei Freiburg noch aussteigen, der Dreijährige schaffte es nicht mehr, wie die Polizei mitteilte. Die Zugtüren verriegelten sich und ließen sich von außen nicht mehr öffnen, dann fuhr die Bahn ab. Im Zug kümmerte sich eine Reisende um das Kind und übergab ihn dem Lokführer. Eine Attraktion für den Kleinen: Der Lokführer ließ das Kind bis nach Offenburg im Führerstand mitfahren. Dort nahmen Polizisten den Jungen in Empfang - und brachten Vater und Sohn wieder zusammen.

10:55 Uhr: Bahnstreik beeinträchtigt auch FCA Fans

Morgen ist der FCA beim FC Bayern in München zu Gast.  FCA-fans sollten daran denken, dass die Bahn wege4n des Streiks auch am Samstag nur nach einem Ersatzfahrplan fährt. Mehr Infos zum FCA und dem Bahnstreik gibt es hier.

10:27 Uhr: Seinen Namen nicht in den Mund nehmen

Wie wird Plan B für den Tarifstreit aussehen, den Bahnchef Grube heute vorlegen will? GDL-Chef Claus Weselsky hatte den Vorschlag, die Verhandlungen mit Platzeck fortzusetzen, am Donnerstag abgelehnt. Grube nannte Weselsky laut einem Bericht der Stuttgarter Zeitung "diese Person, deren Namen ich möglichst nicht in den Mund nehme". "Selbstverständlich" würde er sich mit diesem aber auch an einen Verhandlungstisch setzen. 

10:19 Uhr: Heuteshow schlägt mögliche Schlichter vor

 

08:32 Uhr: In München fahren heute mehr S-Bahnen

Zusätzlich zum Ersatzfahrplan fahren in München heute mehr S-Bahnen.

Linie S 2:

München Ost Abfahrt 12:18 Uhr - Erding Ankunft 13:02 Uhr

Linie S 6:

München Ost Abfahrt 08:23 Uhr - Tutzing Ankunft 09:16 Uhr
München Ost Abfahrt 11:23 Uhr - Tutzing Ankunft 12:16 Uhr


Tutzing Abfahrt 09:44 Uhr - München Ost Ankunft 10:37 Uhr
Tutzing Abfahrt 12:44 Uhr - München Ost Ankunft 13:37 Uhr

08:16 Uhr: Verkehr auf den Straßen

Heute scheint die Verkehrssituation in Augsburg und im Ballungszentrum entspannter als in den vergangenen Tagen. Zwar kommt es zu stockendem Verkehr, aber lange Staus werden derzeit nicht gemeldet.

07:36 Uhr: Folgende zusätzliche S-Bahnen der Linie 1 fahren heute

Zusätzlich zum Ersatzfahrplan fahren heute am Freitag folgende S-Bahnen der S 1:

München Ost Abfahrt 09:15 Uhr - Freising Ankunft 10:04 Uhr
Freising Abfahrt 07:34 Uhr - München Ost Ankunft 08:26 Uhr
Freising Abfahrt 10:34 Uhr - München Ost Ankunft 11:26 Uhr
 

07:33 Uhr: Zusätzliche S-Bahn Linie S2 in München

Zusätzlich zu dem an Streiktagen gültigen Fahrplan, fährt heute am Freitag folgende S-Bahn der Linie S 2 von Erding nach München Ost: Erding Abfahrt 09:58 Uhr - München Ost Ankunft 10:38 Uhr.
 

07:06 Uhr: Grube: Bahn werde in Geiselhaft genommen

Der "gesunde Menschenverstand" sage Bahnchef Grube, was der nächste Schritt sein müsse. "Die Lösung wird es nicht sein", dämpfte der Bahn-Chef laut "Stuttgarter Zeitung"die Erwartungen. Sein Gebot sei es jedoch, "nie aufzugeben". Allerdings werde sein Unternehmen von zwei Gewerkschaften, der GDL und der Eisenbahn- und Verkehrsgewerkschaft (EVG), "in Geiselhaft genommen", weil sich diese nicht einigen könnten.

06:55 Uhr: Bahn-Chef Grube spricht von "Plan B"

Bahn-Chef Rüdiger Grube plant laut der "Stuttgarter Zeitung" offenbar einen neuen Anlauf zur Beilegung des festgefahrenen Tarifkonflikts. Er wolle "die nächste Stufe zünden", soll Grube am Donnerstagabend in Esslingen gesagt haben. Nachdem die GDL den Vorschlag abgelehnt hatte, Platzeck als Vermittler einzuschalten, habe Grube nun einen "Plan B". Dazu müsse er in der Nacht zum Freitag noch ein Gespräch führen.
Details wollte Grube dem Bericht zufolge nicht nennen.
 

06:45 Uhr: Hier holen Sie sich Infos über die Züge

Millionen Fahrgäste brauchen im tagelangen Streik bei der Bahn auch heute starke Nerven. Die Ersatzfahrpläne sind unter www.bahn.de/aktuell und in der Fahrplanauskunft online. Bitte informieren Sie sich deshalb kurz vor Ihrer Fahrt unter www.bahn.de/liveauskunft und in der DB Navigator-App. Die ausfallenden Züge sind auch in der Fahrplanauskunft unter www.bahn.de ersichtlich. Die kostenlose Servicenummer der Bahn 08000 99 66 33 ist geschaltet. Der Ersatzfahrplan für die kommenden 48 Stunden ist ab Mittag im Internet abrufbar.

Bahn-Streik Tag 4 am Freitag, 8. Mai

23:00 Uhr: Der Streik geht trotz des Angebots der Bahn bis Sonntag weiter

Zwischenzeitlich gab es heute Hoffnung, dass die GDL den Bahn-Streik vorzeitig abricht. Die Gewerkschaft hat das Angebot der Bahn zu einer Vermittlung heute nach eigenen Angaben nämlich noch einmal genau geprüft. Doch dann die Ernüchterung für Reisende und Pendler: GDL-Chef Weselsky will nicht auf das Angebot eingehen - und den Bahnstreik wie geplant bis Sonntag fortsetzen.

20:28 Uhr: Auch die EVG droht mit Streik

Die mit der GDL konkurrierende Eisenbahn- und Verkehrsgewerkschaft (EVG) verschärft im Tarifstreit ebenfalls den Ton. Bis zum 21. Mai verlangt sie ein besseres Angebot. "Entweder wir kriegen dann einen Abschluss am Verhandlungstisch hin, oder es kracht - dann aber richtig", drohte Verhandlungsführerin Regina Rusch-Ziemba.

19:05 Uhr: Wieder fährt nur jeder dritte Fernzug

Auch heute fallen durch den Bahn-Streik vor allem im Fernverkehr die meisten Züge aus. Nach Abgaben der Bahn fährt heute wieder nur jeder dritte Fernzug.

16:16 Uhr: Weselsky besteht auf eigenen Tarifvertrag für GDL-Mitglieder

GDL-Chef Weselsky hat noch einmal betont, dass er einen eigenen Tarifvertrag für die Mitglieder seiner Gewerkschaft erreichen möchte. Die Bahn bestehe aber auf eine einheitliche Lösung für GDL und die konkurrierende Gewerkschaft EVG. Solange das Unternehmen daran festhalte, werde es keine weiteren Verhandlungen geben.

15:09 Uhr: Kritik des GDL-Chefs

Die Bahn hatte vorgeschlagen, den früheren brandenburgischen Ministerpräsidenten Matthias Platzeck (SPD) als Beobachter oder Vermittler in neue Verhandlungen zu holen. Weselsky sagte, es werde kein solches Verfahren geben, solange der Konzern seine Bedingung aufrechterhalte, dass es am Ende inhaltsgleiche Ergebnisse mit der konkurrierenden Eisenbahn- und Verkehrsgewerkschaft (EVG) gibt. Dies sei ein Eingriff in die grundgesetzlich geschützte Koalitionsfreiheit, kritisierte der GDL-Chef. Grundsätzlich sie die GDL aber zu Gesprächen bereit, um über Lösungsansätze zu diskutieren. Die Bahn könne sich beraten lassen, von wem sie wolle.

GDL-Chef Weselsky bleibt hart: Die Lokführer streiken bis Sonntag.
Bild: Oliver Berg

15:06 Uhr: Streik bis Sonntag

Der bundesweite Streik werde wie geplant bis zum Sonntag fortgesetzt, sagte GDL-Chef Claus Weselsky am Donnerstag in Berlin.

14.33 Uhr: Die Lokführer streiken weiter

Die GDL unterbricht den Streik nicht, wie Claus Weselsky soeben mitteilte. Man wolle nicht auf faule Deals mit der Bahn eingehen.

13:28 Uhr: #claus_weselsky Fake-Account auf Twitter

Unter #claus-weselsky wurde auf Twitter ein Fake-Auccount auf den Namen des GDl-Chefs angelegt.

13:05 Uhr: Das Angebot der Bahn ist für Weselsky entscheidend

Laut GDL-Chef Weselsky sei man noch immer an dem Punkt, "wo wir keine Zusage des Bahnvorstandes haben, mit uns Tarifverträge abzuschließen für unsere Mitglieder" und die Arbeitsbelastung der Lokführer und Zugbegleiter zu senken, sagte Weselsky am Donnerstag im Nachrichtensender N24. Zur Eignung Platzecks als Vermittler wollte er sich nicht äußern: "Ich kenne ihn überhaupt nicht." Entscheidend sei, was das Angebot der Bahn enthalte, betonte der GDL-Chef: "Die Bahn versucht, a) damit wieder Zeit zu schinden, b) versucht die Bahn, der Öffentlichkeit weiszumachen, dass wir es nicht mehr auf dem Verhandlungswege schaffen, und c) versucht sie damit zu verdecken, dass sie in unsere Grundrechte eingreifen will."

12:19 Uhr: Komplizierter Tarifkonflikt

Der Tarifkonflikt zwischen Deutscher Bahn und GDL läuft bereits seit mehr als zehn Monaten. Er ist besonders kompliziert, weil der Konzern parallel auch mit der Eisenbahn- und Verkehrsgewerkschaft (EVG) verhandelt. Beide Gewerkschaften wollen Tarifverträge aushandeln, in denen alle ihre Mitglieder repräsentiert sind. Die Deutsche Bahn will jedoch unterschiedliche Regelungen für eine Berufsgruppe verhindern. Die GDL wirft der Bahn vor, durch die Forderung nach inhaltsgleichen Abschlüssen ihr Recht auf Tariffreiheit zu beschneiden.

12:07 Uhr: Wird der Streik vorzeitig abgebrochen?

Die Lokführergewerkschaft GDL erwägt einen vorzeitigen Abbruch des noch bis Sonntag geplanten Streiks bei der Deutschen Bahn. Gewerkschaftschef Claus Weselsky sagte dem Radiosender hr-Info am Donnerstag: "Heute Nachmittag werden wir mitteilen, wie wir den Vorschlag der Deutschen Bahn bewerten. Dann denke ich, dass die Streiks entweder weitergehen oder zu einem vernünftigen Zeitpunkt unterbrochen werden."  Zugleich kritisierte Weselsky die Arbeitgeberseite. "Inhaltlich gibt es nichts Neues. Das Angebot ist kein Angebot", betonte er.

 

10:13 Uhr: Notfalltipps für Bahnfahrer

Musik hören: Das entspannt ganz enorm. Titelmäßig hätten wir da folgende Empfehlungen: 1. Es fährt ein Zug nach Nirgendwo (Christian Anders) 2. Locomotive Breath (Jethro Tull) 3. Auf der schwäbschen Eisenbahne (Volkslied) 4. Peace Train (Cat Stevens) 5. Waiting for a Train (Flash and the Pan).

Lesen: Bildet und lenkt ab. Vielleicht greifen Sie ja zu folgenden Büchern: 1. Zug um Zug (ein Lehrbuch fürs Schachspiel) 2. Nachtzug nach Lissabon (Lateinlehrer setzt sich in pünktlich fahrenden Zug) 3. Die Entdeckung der Langsamkeit (für See- und Zugfahrer geeignet) 4. Jim Knopf und Lukas der Lokomotivführer (eine Lok auf der Langstrecke nach China)

Meditieren: Das ultimative Omm - zum Beispiel mit der Handy-App „Meditation für die innere Balance“.

Spielen: Laden Sie sich auf Ihr Handy oder Tablet die Spiele-App „Zug Fahrsimulator“ - hier rührt sich was auf den Gleisen.

09:33 Uhr: Stockender Verkehr auf der B2 nach Augsburg

Auf der B2 von Donauwörth nach Augsburg wird derzeit auf Höhe der Auffahrt zur A8 stockender Verkehr gemeldet.

09:30 Uhr: Stimmt Weselsky heute einem Vermittler zu?

Die Bahn hatte gestern zunächst vergeblich vorgeschlagen, den Konflikt vom früheren Ministerpräsidenten Brandenburgs, Matthias Platzeck (SPD), moderieren zu lassen. GDL-Chef Claus Weselsky sagte zwar eine Prüfung des Vorschlags zu, lehnte es aber gleichzeitig ab, wegen eines "PR-Gags" der Bahn den Streik abzubrechen.  Gibt Gewerkschaftschef Weselsky am Donnerstag grünes Licht für einen Vermittler?

08:24 Uhr: Stau nach Unfall auf der A8 Richtung München

Auf der A8 hat sich zwischen Odelzhausen und Dachau/Fürstenfeldbruck im Berufsverkehr gegen 8 Uhr ein Auffahrunfall ereignet, der einen Stau nach sich zog. Die Unfallstelle ist laut Polizei schon wieder geräumt, es kommt aber noch zu Verkehrsbehinderungen.

08:16 Uhr: Schwarzer Humor

Im Internet wird versucht, den Bahnstreik mit schwarzem Humor zu nehmen.

08:12 Uhr: 50 Prozent der Regionalzüge fallen aus

Nach dem gestern gescheiterten Vermittlungsversuch der Bahn streiken die Lokführer den dritten Tag in Folge. "Der Ersatzverkehr läuft stabil. Die Züge fahren genauso, wie es die Reisenden im Internet abrufen können", sagte ein Sprecher der Deutschen Bahn. Passagiere müssen sich wie am Vortag darauf einstellen, dass nur jeder dritte Fernzug fahren wird. Außerdem fallen 50 Prozent der Regionalzüge aus, die S-Bahnen setzen sich nur jede Stunde in Bewegung. 

07:02 Uhr: Wo ist Chuck Norris, wenn man ihn braucht?

 

07:00 Uhr: Heute demonstriert die GDL in München

Die Lokführergewerkschaft GDL hat am Donnerstag (14.00 Uhr) zu einer Protestkundgebung in München aufgerufen. Das Zugpersonal der Bahn kämpfe "trotz aller Widerstände weiter für seine Arbeitnehmerrechte", erklärte die GDL.  Als Redner bei der Münchner Kundgebung wird der stellvertretende GDL-Bundesvorsitzende Norbert Quitter erwartet. Die Gewerkschaft beklagt vor allem die hohe Arbeitsbelastung der Lokführer, denen kaum Zeit für ihre Familie bleibe. Der bayerische GDL-Bezirksvorsitzende Uwe Böhm sagte, der Protest richte sich gegen einen Arbeitgeber, der die besonderen Belastungen des Fahrpersonals nicht berücksichtige. In der aktuellen Streiksituation würden die Mitarbeiter gegen die Kunden ausgespielt.

06:58 Uhr: Verkehr auf den Straßen

Auf der B17 durch Augsburg kommt es heute Morgen aufgrund der Baustelle zu Verkehrsbehinderungen. Auf der A8 in Richtung München gibt es ab Sulzemoos auch Stauungen. Behalten Sie auch heute auf den Straßen wieder gute Nerven.

Donnerstag, 7. Mai - Tag 3 beim Bahnstreik

23.30 Uhr: Bahn-Streik geht morgen weiter

Auch morgen geht der Bahn-Streik weiter - die Lokführer wollen schließlich bis Sonntag um 9 Uhr streiken. Die Bahn hatte am Mittwochvormittag den Politiker Matthias Platzeck als Vermittler vorgeschlagen - doch die GDL tat das als PR-Gag ab. Ein vorzeitiges Ende des Streiks ist daher nicht in Sicht.

21.18 Uhr: Auch heute fielen die meisten Züge aus

Nach dem zweiten Tag im Bahn-Streik lässt sich eine ähnliche Bilanz wie gestern ziehen: Jede zweite Regionalbahn und zwei von drei Fernzügen fielen aus. Die meisten Reisenden sind jetzt schon genervt von dem Streik - der noch bis Sonntag dauern soll.

19.45 Uhr: In München steht wieder ein Hotelzug bereit

Auch heute Abend steht auf einem Nebengleis des Münchner Hauptbahnhofs wieder ein Hotelzug bereit. Hier können gestrandete Reisende übernachten und Ruhe finden.

18.08 Uhr: Lokführer demonstrieren morgen in München

Die Lokführergewerkschaft GDL hat am Donnerstag ab 14 Uhr zu einer Protestkundgebung in München aufgerufen. Als Redner wird der stellvertretende GDL-Bundesvorsitzende Norbert Quitter erwartet. Der bayerische GDL-Bezirksvorsitzende Uwe Böhm sagte, der Protest richte sich gegen einen Arbeitgeber, der die besonderen Belastungen des Fahrpersonals nicht berücksichtige. In der aktuellen Streiksituation würden die Mitarbeiter gegen die Kunden ausgespielt.

16.29 Uhr: Diese Rechte haben Sie bei einem Bahn-Streik

Zur Erinnerung: Diese Rechte haben Sie, wenn Ihr Zug ausfällt oder sich verspätet.

14.35 Uhr: GDL-Chef Weselsky will  Streik nicht wegen "PR-Gag" beenden

Weselsky wird zum Vorschlag der Bahn mit folgenden Worten zitiert: "Niemand sollte davon ausgehen, dass wir zum jetzigen Zeitpunkt aufgrund eines PR-Gags des Vorstandsvorsitzenden der Deutschen Bahn AG die Streikaktionen beenden."

13.43 Uhr: Weselsky reißt Witz über Bahnchef Grube

GDL-Chef Claus Weselsky sagte bei einer Protestveranstaltung seiner Gewerkschaft in Köln, Konzernchef Rüdiger Grube habe den Brief mit dem Angebot offenbar "mit der Postkutsche losgeschickt". Die zuständigen Gremien der Gewerkschaft würden das Angebot bewerten, sobald es vorliege. Dabei lasse sich die GDL Zeit. "Wir werden nicht aus der Hüfte schießen", stellte Weselsky klar.

GDL-Chef Claus Weselsky.
Bild: Sonja Marzoner dpa

13.01 Uhr: Dichter Verkehr heute in den Innenstädten

Heute mussten wieder viele Pendler und Reisende in Bayern auf ihre Züge warten. Auch wer auf das Auto umstieg, bekam die Folgen des Ausstands zu spüren. Auf einigen Autobahnen, aber auch in den Innenstädten von München und Nürnberg herrschte dichterer Verkehr als normalerweise, weil viele Pendler und Reisende aufs Auto umstiegen. Die Bahn empfiehlt  Reisenden, sich vor der Fahrt im Internet unter bahn.de/liveauskunft und telefonisch unter 08000 99 66 33 zu informieren, da es zu kurzfristigen Änderungen kommen kann. 

12.57 Uhr: Weselsky wird mehrfach umarmt

Die Lokführergewerkschaft GDL will das jüngste Angebot von Bahnchef Rüdiger Grube in Ruhe bewerten. Die GDL werde sich mit der Prüfung Zeit lassen, betonte Gewerkschaftschef Claus Weselsky am Mittwoch bei einer Kundgebung vor dem Kölner Hauptbahnhof. Nach jetzigem Stand gebe es aber keinen Grund, den bis Sonntag geplanten Streik abzubrechen. Überhaupt sei Grubes Angebot noch nicht bei der GDL eingegangen, sagte Weselsky. Zum Vorschlag der Bahn, den brandenburgischen Ex-Ministerpräsidenten Matthias Platzeck (SPD) in dem festgefahrenen Konflikt zum Vermittler zu ernennen, äußerte sich Weselsky zunächst nicht. Er wurde von Hunderten GDL-Mitgliedern in Köln mit Jubel empfangen und auf seinem Weg durch die Menge mehrfach umarmt.

12.51 Uhr: Was sagt Weselsky zum Vorschlag der Bahn?

GDL-Chef Claus Weselsky wollte sich am Mittag zum Vorschlag der Deutschen Bahn äußern. Er hatte bereits im April eine Begleitung der Tarifgespräche durch einen "neutralen Experten" abgelehnt.

11.23 Uhr: Vorschlag soll formal keine Schlichtung bedeuten

Platzeck habe seine Bereitschaft erklärt, sagte Bahnchef Rüdiger Grube am Mittwoch in Berlin. Die GDL könne zusätzlich eine eigene Person des Vertrauens hinzuziehen. Personalvorstand Ulrich Weber sagte, der Vorschlag bedeute formal keine Schlichtung. Eine Schlichtung wäre aber das Beste, um voranzukommen, fügte Weber hinzu. Die GDL lehnt eine Schlichtung bisher ab.

11.16 Uhr: Platzeck soll im Tarifstreit mit Lokführern vermitteln

Wird Matthias Platzeck im Tarifstreit die Rolle des Ermittlers einnehmen?
Bild: Ralf Hirschberger (dpa)

Im Tarifstreit zwischen der Gewerkschaft Deutscher Lokomotivführer (GDL) und der Deutschen Bahn soll der ehemalige brandenburgische Ministerpräsident Matthias Platzeck (SPD) vermitteln. Diesen Vorschlag habe die Bahn der GDL gemacht, um im Tarifstreit "auf einem anderen Weg vorankommen" zu können, sagte am Mittwoch Bahn-Chef Rüdiger Grube in Berlin. Voraussetzung für diese Vermittlung sei, dass sie sofort beginne und dass die GDL ihren aktuellen Streik beende.

10.54 Uhr: GDL will Lösungsvorschlag der Bahn genau prüfen

Die Gewerkschaft GDL will den angekündigten Lösungsvorschlag von Bahnchef Rüdiger Grube genau prüfen. "Wenn wir es schriftlich erhalten haben, werden wir es uns anschauen, werden wir prüfen und bewerten, was es hergibt", erklärte GDL-Vize Norbert Quitter am Mittwoch am Frankfurt Hauptbahnhof. Er habe allerdings erwartet, dass die Bahn einen neuen Vorschlag direkt übermittelt und nicht über die Medien. Am Ende des Arbeitskampfes werde es wieder eine Partnerschaft zwischen Bahn und GDL geben. Grube wollte am Vormittag gemeinsam mit Bahn-Personalvorstand Ulrich Weber einen neuen Lösungsvorschlag präsentieren.

10.24 Uhr: Harry Potter hätte in Deutschland keine Freude

Im Netz wird über den sechstägigen Bahnstreik humorvoll hergezogen, wie hier beim Postillon.

10.20 Uhr: Berufsverkehr erst einmal vorbei

Die Verkehrslage hat sich inzwischen im Ballungsraum München wieder entspannt.

10.16 Uhr: So teuer ist der Bahnstreik

Der Streik der Lokführer belastet die Bahn-Bilanz täglich mit zehn Millionen Euro. Wie Personenverkehrsvorstand Ulrich Homburg erklärte, ergibt sich die Summe aus Einnahmeausfällen im Personen- und Güterverkehr sowie Kosten, etwa für Ersatzfahrpläne und Kundeninformation.

09.18 Uhr:  Vorschlag von Bahnchef Grube mit Spannung erwartet

Der Ersatzfahrplan der Deutschen Bahn funktioniert nach Angaben des Unternehmens weiterhin stabil und zuverlässig. Bahn-Chef Rüdiger Grube will am Vormittag (11.00 Uhr) einen neuen Vorschlag "zur Befriedung der Lage" machen. Die GDL will bis Sonntagmorgen streiken.

08.24 Uhr: Autofahrer brauchen ganz viel Geduld heute

Bei Traffic Live von TomTom zeigte sich heute Morgen gegen 8.15 Uhr folgende Verkehrssituation.
Bild: Screenshot

In Augsburg, in und rund um München schaut die Verkehrslage heute Morgen grauslig aus. In Augsburg liegt das nicht nur am Bahnstreik, sondern natürlich auch an der B17-Baustelle. Leser Chris McNello schrieb uns soeben auf Facebook, dass er heute von Göggingen bis nach Oberhausen 3,5 Stunden gebraucht hatte. "Langsam reichts", findet er. Unseren Liveticker zur Verkehrssituation auf der B17 finden Sie hier

07.40 Uhr: Weselsky will heute am Bahnhof in Köln zu Streikenden sprechen

GDL-Chef Claus Weselsky will am Mittag am Kölner Hauptbahnhof zu Streikenden sprechen, sein Stellvertreter Norbert Quitter schon am Vormittag in Frankfurt. Besonders interessant wird dabei die Reaktion der GDL auf den angekündigten Vorstoß der Bahn sein. "Der Tarifkonflikt darf nicht auf dem Rücken unserer Kunden und Mitarbeiter ausgetragen werden", hat Bahnchef Grube erklärt.

07.21 Uhr: Hier können sich Bahnreisende informieren

Die Bahn empfiehlt Reisenden, sich vor der Fahrt im Internet unter bahn.de/liveauskunft und telefonisch unter 08000 99 66 33 zu informieren, da es zu kurzfristigen Änderungen kommen kann.

07.17 Uhr: Viel Angebot und Nachfrage auf unserer Mitfahrbörse-Facebookseite

Wer immer noch Mitfahrgelegenheiten sucht oder auch anbieten kann - auf unserer Mitfahrbörse-Facebookseite herrscht reger Betrieb. Leser bieten dort Fahrten zu den unterschiedlichsten Zielorten an. Ein Blick lohnt sich.

07.11 Uhr: Dichter Verkehr im Ballungszentrum München

Pendler, die heute mit dem Auto nach München fahren, müssen Geduld aufbringen. Auf der A96 kommt es derzeit ab Greifenberg zu Behinderungen. So auch auf der B471 von Fürstenfeldbruck in Richtung A8. In München selbst herrscht ebenfalls hohes Verkehrsaufkommen. An den Streiktagen sollte vermieden werden - sofern möglich- sich zu den Stoßzeiten ins Auto zu setzen.

07.08 Uhr: Wie fahren die Züge heute am Mittwoch in Bayern?

Zwischen Augsburg und München fährt heute wieder einmal pro Stunde ein Zug. Die Ersatzfahrpläne der Bahn können Sie hier einsehen. Dort sind auch die S-Bahnen angegeben.

07.00 Uhr: Der GDL-Streik, einfach erklärt

 

06.56 Uhr: Wie wird der Vorschlag von Bahnchef Grube aussehen?

Wird es beim Bahnstreik heute einen Durchbruch geben? Bahnchef Rüdiger Grube hat angekündigt, einen "neuen Vorschlag zur Befriedung der Lage" machen zu wollen. "Wir versuchen, die Verhandlungen wieder in Gang zu bringen", sagte Bahn-Personalvorstand Ulrich Weber dem RTL-"Nachtjournal". "Wir reden über das Wie, die Inhalte dieser Tarifverträge. Über Zeit- und Geldregelungen."

06.54 Uhr: Stau auf A8 und B17

Auf den Straßen wird heute wieder viel los sein. Derzeit gibt es auf der A8 Verkehrsbehinderungen zwischen Augsburg-Ost und Friedberg in Fahrtrichtung München. Offenbar hat sich kurz vor Friedberg ein Unfall ereignet. Die linke Spur ist blockiert, es staut sich zurück bis Augsburg-Ost. Ab Odelzhausen zehn Kilometer stockender Verkehr. Auch auf der B17 durch Augsburg sorgen Baustelle und das erhöhte Verkehrsaufkommen für Stau.

06.43 Uhr: Jeder zweite Regionalzug und jeder dritte Fernzug sollen fahren

Bahnreisende müssen sich heute in Bayern erneut auf Zugausfälle und Verspätungen einstellen. Die Lokführergewerkschaft GDL setzt ihren Streik fort, um den Druck in den Tarifverhandlungen mit der Bahn zu erhöhen. Die Bahn hat einen Ersatzfahrplan eingerichtet, nach dem etwa jeder zweite Regionalzug und jeder dritte Fernzug fahren soll. Das Unternehmen empfiehlt Reisenden, sich vor der Fahrt im Internet zu informieren, da es zu kurzfristigen Änderungen kommen könne. Für gestrandete Fahrgäste steht am Münchner Hauptbahnhof ein Hotelzug bereit. 

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