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Gehalts-Debatte
04.01.2013

Der Steinbrück-Check: Das verdienen die Vorstände in der Region

Peer Steinbrück sagt, der Kanzler verdient weniger als ein Sparkassen-Chef.
Foto: dpa

SPD-Kanzlerkandidat Peer Steinbrück sagte, der Kanzler verdient weniger als ein Sparkassen-Chef. Stimmt das? Was verdienen Manager und Vorstände in der Region?

Zumindest eines ist SPD-Kanzlerkandidat Peer Steinbrück bereits gelungen: eine Debatte über Spitzengehälter loszutreten. Der Bundeskanzler verdiene zu wenig – gemessen an der Leistung, die er erbringen muss, . Nahezu jeder Sparkassendirektor in Nordrhein-Westfalen verdiene mehr als die Kanzlerin, fügte er hinzu. Was aber verdienen Vorstände in unserer Region? Welche Verantwortung tragen sie?

Gehalt der Kanzlerin als Referenzwert

Referenz ist die Kanzlerin. Angela Merkel erhielt im Jahr 2012 16684 Euro pro Monat, eine reduzierte Abgeordnetendiät von 3969 Euro und 4045 Euro Aufwandsentschädigung. Zum 1. Januar stiegen die Bezüge nun um 1,2 Prozent. Ihr Jahresgehalt wird auf knapp 300 000 Euro geschätzt. Die Kanzlerin bestimmt die Richtlinien der Politik; der Bundeshaushalt hat ein Volumen von rund 300 Milliarden Euro.

Eine Million für die Vorstände der Stadtsparkasse Augsburg

An der Stadtsparkasse Augsburg erhielten die drei Vorstände Rolf Settelmeier, Walter Eschle und Cornelia Kollmer im Jahr 2011 zusammen rund eine Million Euro. Die Sparkassen schlüsseln dies nie für die einzelnen Vorstandsmitglieder auf, sondern geben die Summe an. Das Gehalt des Vorstandsvorsitzenden Settelmeier wird unter Fachleuten auf rund 400 000 Euro geschätzt. Sprecher Ruppert Möhler weist darauf hin, dass die Vorstände im täglichen Geschäft erhebliche Risiken eingehen müssen.

Zudem tragen sie große Verantwortung: „Die Stadtsparkasse Augsburg ist ein Unternehmen mit 1200 Mitarbeitern und 280 000 Kunden.“ Die Vorstände seien verantwortlich für die Arbeitnehmer, für die sichere Anlage der Kundengelder und nicht zuletzt für jene Betriebe, deren tägliches Geschäft auf eine solide Finanzierung durch die Bank angewiesen ist. Die Vorstandsgehälter der Stadtsparkasse Augsburg seien vergleichbar mit Instituten ähnlicher Größe, mit denen die Sparkasse – auch mit Blick auf das Leitungspersonal – im Wettbewerb stehe. „Die Stadt will ja auch gute Leute bekommen“, sagt Möhler. Die Stadtsparkasse bewege sich seit Jahren erfolgreich am Markt.

Weniger Gehalt bei kleineren Sparkassen

An der Kreissparkasse Augsburg erhielten die drei Vorstände 2011 Gesamtbezüge über 936 000 Euro, berichtet Vorstandschef Richard Fank. Es gebe eine Richtlinie für alle Sparkassen Bayerns. „Berechnungsgrundlage ist die Bilanzsumme, der Umfang des Kreditgeschäfts und des Wertpapiergeschäfts“, erläutert Fank. Die Kreissparkasse hatte 2011 eine Bilanzsumme von 3,0 Milliarden Euro. „Wir tragen Verantwortung dafür, das Geld unserer Kunden in Krediten in unserer Region gut anzulegen“, sagt Fank.

An der Sparkasse Allgäu verdienen die drei Vorstände rund 240 000 Euro pro Person. Der Vorstandsvorsitzende verdiene etwas mehr, heißt es. An kleineren Sparkassen kommen die Vorstände auf kleinere Summen: An der Sparkasse Neuburg-Rain betrugen die Gesamtbezüge des dreiköpfigen Vorstands im Jahr 2011 genau 603 000 Euro. Die Sparkasse hat eine Bilanzsumme von 810 Millionen Euro.

Ähnliche Werte auch bei den Lechwerken

Auf ähnliche Werte kommen die Vorstände von Unternehmen: Bei den Lechwerken mit über 1700 Mitarbeitern bezogen im Jahr 2011 Markus Litpher und der am 30. Juni 2012 ausgeschiedene Paul Waning zusammen ein Grundgehalt von 457 000 Euro. Zuzüglich weiterer unter anderem erfolgsabhängiger Bestandteile betrug die Gesamtvergütung für beide 686 000 Euro. Ein weiterer Vergütungsanteil über 168 000 Euro wird nach vier Jahren ausbezahlt, wenn bestimmte, erfolgsabhängige Voraussetzungen erfüllt sind. Die Lechwerke bewegen sich im Bereich vergleichbarer Unternehmen.

Wahre Großverdiener sitzen in den Dax-Vorständen

Im Vergleich zu den großen Dax-Konzernen sind aber alle Werte gering: Spitzenreiter unter den deutschen Managern ist VW-Chef Martin Winterkorn, dessen Gehalt einer Studie der TU München zufolge 2011 rund 16,6 Millionen Euro betrug. Es folgen Ex-Deutsche-Bank-Chef Josef Ackermann mit 9,5 Millionen Euro und Daimler-Chef Dieter Zetsche mit 8,8 Millionen Euro.

Ein durchschnittlicher Arbeitnehmer verdiente dem Statistischen Bundesamt zufolge im dritten Quartal 2012 in Deutschland 3404 Euro brutto im Monat. Eine Krankenschwester konnte 2012 laut Tarifvertrag im 1.Berufsjahr mit 2076 bis 2218 Euro brutto im Monat rechnen.

Ex-Finanzminister Steinbrück nahm übrigens mit Vorträgen von 2009 bis Mitte 2012 rund 1,25 Millionen Euro ein. monik, glori, bb, mke

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