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Klöckner hat kein Herz für Küken

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Kommentar Von Sarah Schierack
17.04.2019

Die Agrarministerin nennt das Kükentöten „ethisch nicht vertretbar“. Gleichzeitig schiebt sie ein Verbot weiter nach hinten. Das passt nicht zusammen.

Es muss anstrengend sein, Julia Klöckner zu sein. Denn die Agrarministerin versucht sich regelmäßig an einem mühsamen Spagat: Nach außen fordert und verspricht die CDU-Politikerin in einer Woche mehr als ihre Vorgänger in einem halben Jahr. Sie gibt sich gerne hart und unnachgiebig, will die Bienen retten und Fertigpizzen verkleinern.

Doch geht es an die Umsetzung, wird Klöckner plötzlich ganz weich: Statt die Industrie zu verpflichten, setzt sie auf freiwillige Lösungen. Statt selbstbewusst durchzugreifen, macht sie lieber Kompromisse.

Das Geschlecht kann bereits im Ei bestimmt werden

Das Ringen um ein Ende des Kükentötens ist da keine Ausnahme. Klöckner nennt die Praxis „ethisch nicht vertretbar“ – und schiebt ein Verbot gleichzeitig noch weiter nach hinten. Dabei gäbe es bereits Alternativen. Erforscht wurde die Methode, mit der bereits im Ei das Geschlecht des Kükens bestimmt werden kann, auch mit Geld aus Klöckners Ministerium. Treibende Kraft dahinter ist jedoch die Handelskette Rewe. Für die nach außen so umtriebige Ministerin ist das vor allem eines: ziemlich peinlich.

Wir wollen wissen, was Sie denken: Die Augsburger Allgemeine arbeitet daher mit dem Meinungsforschungsinstitut Civey zusammen. Was es mit den repräsentativen Umfragen auf sich hat und warum Sie sich registrieren sollten, lesen Sie hier.

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20.04.2019

Diese Massentötungen im 21. Jahrhundert sind ein Armutszeugnis für eine zivilisierte Gesellschaft
und eine Bankrotterklärung für eine Partei, die sich den Begriff " Christlich" einverleibt hat.

Permalink
18.04.2019

Diese Frau bringt nichts von dem was sie sagt fertig, sie ist eine der größten Fehlbesetzungen in diesem Land.

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20.04.2019

Dazu Scheuer, Seehofer, Von der Leyen, Altmeier, Maas.usw. usf.

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