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Kommentar
20.07.2016

Die Rolle von MAN im Lkw-Kartell: Ehrlichkeit zahlt sich aus

MAN hat durch seine Kronzeugen-Rolle im Lkw-Kartell eine neue ethische Katastrophe verhindert.
Foto:  Peter Kneffel (dpa)

Als Mitglied des europäischen Lkw-Kartells hätte MAN eine Milliarden-Strafe erwartet - aber sie wurden als Kronzeugen verschont. Das zeigt: Die Moral bei MAN ist noch intakt.

In Stuttgart müssen sie sich die Haare verzweifelt raufen, so sehr wurde Daimler von der Münchner MAN-Truppe vorgeführt. Denn obwohl beide Unternehmen Mitglieder des europäischen Lkw-Kartells waren, muss nur Daimler eine Milliarde Strafe zahlen. MAN hätte eine ähnlich hohe Buße gedroht, doch die pfiffigen Verräter aus Bayern werden als Kronzeugen von der EU verschont. Schließlich haben MAN-Leute am schnellsten reagiert und so maßgeblich zum Auffliegen des Kartells beigetragen.

Ehrlichkeit wird hier nicht bestraft, sondern belohnt, genauer gesagt bezahlt. So haben aufklärungswillige Menschen Aktionären von MAN und der Mutter Volkswagen einen bösen Finanz-Unfall erspart. Auch wenn Denunzianten ein Fall für sich sind, war es in dieser Frage aus MAN-Sicht alternativlos, die skandalöse Schummelrunde endlich auffliegen zu lassen.

Beschäftigte ersparten MAN eine neue ethische Katastrophe

Die Geschichte hat eine besondere Pointe: Nach einem heftigen Korruptionsskandal führte MAN einst ein weitreichendes Kontrollsystem ein, mit dem solche Affären verhindert werden sollen. Dass die Überwachungsmethode bestens funktioniert, zeigt das Beispiel des Lkw-Kartells. Beschäftigte lieferten entscheidende Hinweise und ersparten MAN eine neue ethische Katastrophe. Im Umkehrschluss heißt das auch: MAN scheint ein effizienteres moralisches Kontrollsystem als Daimler zu besitzen.

Das ist zumindest ein Trost für den schwer gebeutelten MAN-Mutterkonzern Volkswagen.

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