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Industrie

16.05.2020

Neuer Osram-Besitzer AMS will schnelle Integration

Aus Osram und AMS soll so schnell wie möglich eine Firma werden.
Bild: Matthias Balk, dpa (Symbolbild)

Nach der Übernahme soll aus AMS und Osram so schnell wie möglich eine Firma werden. Das hat AMS-Chef Alexander Everke in einem Interview angekündigt.

Der österreichische Sensorspezialist AMS setzt nach der Osram-Übernahme auf eine schnelle Integration beider Unternehmen. "AMS und Osram werden eine Firma werden, und zwar so schnell wie möglich", sagte AMS-Chef Alexander Everke der Süddeutschen Zeitung. Zudem kündigte er einen Stellenabbau an. "Da wir auf Synergien hinarbeiten, werden es auch insgesamt weniger Mitarbeiter sein." Genaue Zahlen könne man aber noch nicht nennen. 

Der Name des neuen Unternehmens steht noch nicht fest

Die Zentrale des neuen Unternehmens werde am AMS-Stammsitz in Premstätten in der Steiermark sein, München werde die Funktion einer Co-Zentrale haben. Es sei noch nicht entschieden, wie das Unternehmen künftig heißen werde. Der AMS-Chef betonte aber: "Die Marke Osram wird erhalten bleiben."

Gemischte Teams von AMS und Osram schauten sich an, wo man künftig sparen könne, sagte Everke der Zeitung. "Dabei wird natürlich auch das Portfolio von Osram gründlich geprüft. Nicht alles, was heute dazugehört, wird dabeibleiben können." Zu den Folgen der Corona-Krise sagte Everke: "Wir wissen, dass Osram sehr stark vom Autogeschäft abhängt, auf schwierige Zeiten sind wir daher vorbereitet." 

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Nach einem langen Bietergefecht mit US-Finanzinvestoren hatte AMS Ende vergangenen Jahres die notwendige Aktienmehrheit beim Münchner Lichtkonzern Osram erreicht. Everke will den Kauf nun bis Ende Juni abschließen. (dpa)

Lesen Sie dazu auch: Osram will Kosten um bis zu 300 Millionen Euro senken

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