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Elektroautos
22.02.2024

Fachleute warnen: Hohe Stromkosten bremsen E-Auto-Nachfrage

Hohe Stromkosten bremsen die Nachfrage nach E-Autos.
Foto: Silvio Wyszengrad

Exklusiv Öffentliches Laden ist oft teurer als der die vergleichbaren Benzin- oder Dieselkosten. Nutzen Anbieter außer Tesla die Krise für dauerhafte Preiserhöhungen?

Nach dem Wegfall der E-Auto-Prämien drohen nun auch die hohen Stromkosten den erhofften Umstieg auf mehr Elektromobilität zu bremsen. Trotz sinkender Börsenstrompreise haben nach Recherchen unserer Redaktion die wenigsten Anbieter von Ladetarifen und öffentlichen Ladesäulen Kostensenkungen an ihre Kundschaft weitergeben. Nach massiven Preiserhöhungen auf dem Höhepunkt der Energiekrise Anfang vergangenen Jahres ist öffentliches Laden mit im Schnitt knapp 60 Cent pro Kilowattstunde für viele E-Autos teurer als die Spritkosten vergleichbarer moderner Benzin- und Dieselfahrzeuge.

Nur Tesla senkt die Preise auf teils unter 40 Cent

Eine der wenigen Ausnahmen ist der US-Autobauer Tesla: Nachdem Ende 2022 die Preise an den Schnellladesäulen auf über 70 Cent pro Kilowattstunde anstiegen, senkte Tesla seine Preise für eigene Kunden und Monatsverträge für Fremdmarken mehrmals, sodass sie im Februar außerhalb der teureren Spitzenzeiten je nach Standort zwischen 36 und 44 Cent lagen. Zahlreiche Stadtwerke und Anbieter von überregionalen Ladekarten und Schnellladesäulen behielten dagegen ihre hohen Preise auch 2024 bei. Ein Spitzenreiter ist der Anbieter Ionity mit 69 Cent für Laden ohne spezielle Monats- oder Jahresverträge in Autobahnnähe

Das Deutsche Institut für Wirtschaftsforschung bestätigt die Entwicklung: „Natürlich drängt sich der Verdacht auf, dass zumindest einige Anbieter die Strompreiskrise 2022 für dauerhafte Preiserhöhungen genutzt haben“, sagte der DIW-Verkehrsexperte Wolf-Peter Schill unserer Redaktion. „Allerdings ist unklar, ob die Ladetarife vor der Krise immer kostendeckend waren und ob die Preise gegenüber den Gesamtkosten der Bereitstellung von Strom an öffentlichen Ladesäulen derzeit tatsächlich überhöht sind“, betont Schill. Dennoch drohe die Entwicklung dem politisch gewünschten Umstieg auf mehr E-Autos zu schaden, warnt der Experte. „Hohe Kosten und unübersichtliche Tarife helfen der Elektromobilität sicher nicht.“ 

Gefährden hohe Strompreis den Umstieg auf die Elektromobilität?

Auch der Automobilbranchen-Forscher Stefan Bratzel sieht vor allem in den Städten die Ziele durch die Preisentwicklung gefährdet. „Für den Hochlauf der Elektromobilität sind Qualität, Verfügbarkeit und Verlässlichkeit des Ladens entscheidend, aber natürlich auch die Kosten“, sagte der Leiter des Center of Automotive Management in Bergisch Gladbach unserer Redaktion. „Wenn man die Menschen in Mehrfamilienhäusern insbesondere in den Städten erreichen will, braucht es eine gute Ladeinfrastruktur zu attraktiven Preisen“, betont Bratzel. 

„Für regelmäßiges Laden an öffentlichen Säulen in den Städten muss man hier, gemessen an den heutigen Preisen, auf unter 40 Cent pro Kilowattstunde kommen, alles andere ist kaum zu vermitteln“, mahnt der Experte. „Die Ladepreise üben eine Signalwirkung auf potenzielle E-Auto-Käufer aus“, betont Bratzel. „Langstrecken-Fahrten sind für die meisten Menschen die Ausnahme, aber auch hier sind Preise von fast 80 Cent pro Kilowattstunde im Vergleich zu Verbrenner-Kraftstoffkosten aus Autofahrersicht fragwürdig, auch wenn Betreiber von Schnellladesäulen ihre Investitionen wieder reinverdienen wollen.“ 

Lesen Sie dazu auch

ADAC hofft auf mehr Wettbewerb bei Ladekosten durch EU-Vorgaben

Auch der ADAC fordert mehr Transparenz bei Ladekosten. „Verbraucher wollen und sollen vor dem Laden wissen, was sie bezahlen müssen“, sagte ein Sprecher des Automobilklubs. „So können sie selbst die Entscheidung treffen, welchen Anbieter sie zum Laden ihres E-Autos nutzen und ihre Mobilitätskosten durch die Wahl eines günstigen Anbieters zu senken.“ Der ADAC hofft, dass hier EU-Gesetze für mehr Preistransparenz spätestens 2026 auch in Deutschland zu mehr Wettbewerb und niedrigeren Preisen führen. 

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23.02.2024

Also wir haben eine PV Anlage mit 10 kWhP dazu zwei E-Autos und jetzt noch eine Wärmepumpe (ja in einem 40 Jahre alten Haus !j seit einer Woche dazu.
Und wenn ich mir den Jahresdurchschnitt so der letzten beiden Jahre so ansehe, daran die beiden E-Autos eine sehr sinnvolle Anschaffung.
Und ja, es gibt gefühlt durchaus mehr Ladestationen unterwegs als Tankstellen.
Zumal der Strompreis EU weit ja überall gleich ist. Es kommt ja nur auf den Anbieter an.

22.02.2024

Es liegt nicht nur an den Stromkosten, weshalb die Nachfrage an E-Autos stagniert.
Erfahrungsgemäß gibt es auch noch zu wenig Betreiber von Schnelladesäulen. Und wenn zufällig doch eine auf der Strecke verfügbar ist, ist diese oft "außer Betrieb". Wenn das zwei/drei mal hintereinander passiert, kommt man durchaus buchstäblich ins Schwitzen.
Dazu kommt, dass von den Herstellern eine Reichweite (je nach Modell) von ca 400 km genannt wird. Wie kann es dann sein, dass ich als wirklich human und nicht zu schnell fahrende Familienmutter bereits nach 140 km die Tanksäule wieder ansteuern muss?!
Sowohl im Verwandten-als auch Bekanntenkreis wird meist sowohl E-Fahrzeug (für Kurzstrecke) als auch Verbrenner (für Langstrecke und/oder Urlaube) gefahren.
Anders ist es derzeit, erst recht nicht im Ausland, machbar.
Ein anderes Thema darüber was mich dazu sehr beschäftigt sind sowohl Herstellung, Haltbarkeit sowie Entsorgung der Akkus.
Es gibt also mehrere Gründe die aktuell nicht gerade für ein E-Auto spechen. Ganz zu schweigen von den übermäßigen Anschaffungskosten. Wie soll sich das ein Fahranfänger leisten können?!
Unter Anderem wurde eine sehr interessante Reportage darüber vor kurzem bei "Grip-das Motormagazin" ausgestrahlt.

22.02.2024

In welchen Fällen gibt es denn eine Stagnation oder sogar einen Rückgang? Doch wohl immer dann, wenn die Vorteile die Nachteile nicht mindestens kompensieren können oder das Pendel in Richtung Nachteile ausaschlägt.

22.02.2024

Liegt vielleicht an der dümmsten Energiepolitik weltweit (Quelle:Wall Street Journal)....

22.02.2024

Das Gegenteil ist richtig!

Bezeichnenderweise nennen Sie ja auch keine Argumente.

Die deutsche Energiepolitik hat 1991 mit dem Stromeinspeisegesetz von Grünen und CSU/CDU/SPD Schritte zur Stromwende begonnen. 1998 wurde unter dem Wirtschaftsminister Rexroth (FDP) vernünftigerweise begonnen, unseren Strommarkt zu liberalisieren. Seitdem können neue Stromanbieter Geschäfte machen und Kunden sich ihren Stromanbieter aussuchen. Die Macht der Monopolisten wurde beschränkt.

Der große Schritt erfolgte am 1. April 2000 mit der Einführung des EEG und im Juni 2000 mit der Vereinbarung des Atomausstiegs zwischen der Bundesregierung und den Stromkonzernen. So schafften wir es, die ohne ausreichende Haftpflichtversicherung und ohne Entsorgung laufenden AKW abzuschalten. Zugleich konnte durch den Ausbau der Erneuerbaren Energien deren Anteil am Stromverbrauch von 4 auf heute 54 Prozent gesteigert werden. Zugleich ist unsere Stromversorgung, gemessen am SAIDI (System Average Interruption Duration Index), besser als in fast jedem anderen Land.

Unsere Strompreise sind für die Endkunden höher als in den meisten anderen europäischen Ländern. Günstigere Strompreise hat Frankreich, wo einerseits die Atomfolgekosten nicht eingepreist sind und auf nachfolgende Generationen verlagert werden und andrerseits die Stromversorgung (SAIDI) erheblich unsicherer ist als in Deutschland. Günstigere Strompreise haben auch Dänemark, Norwegen und Österreich, die von der Natur mit besonders viel Wasser- und Windkraft gesegnet sind.

Wir sollten die Stromwende beschleunigt fortsetzen, unseren Strommarkt mit räumlich und zeitlich flexiblen Strompreisen reformieren und die Macht von EON (LEW), RWE & Co beschneiden!

Raimund Kamm

22.02.2024

@Raimund Kamm: Der Moment, wo man wieder gescheiter ist als der Rest der Welt. Es ändert nichts an der Tatsache, dass durch die ideoligisch betriebene Energiepolitik unsere Wirtschaft an die Wand gefahren wird!

22.02.2024

>>Der Moment, wo man wieder gescheiter ist als der Rest der Welt. Es ändert nichts an der Tatsache, dass durch die ideoligisch betriebene Energiepolitik unsere Wirtschaft an die Wand gefahren wird!<<

Sprüche ersetzen keine Argumente.

Dass wir aus der gefährlichen und ohne Entsorgung arbeitenden Atomkraft ausgestiegen sind, dass wir den russischen Gasschock trotz falscher früherer Weichenstellungen gut überstanden haben, dass wir im vergangenen Jahr die Kohleverstromung um fast 30 Prozent verringert haben, dass wir in Europa mit die zuverlässigste Stromversorgung (SAIDI) haben, dass wir führend bei der Entwicklung von Bioenergie-, Solar- und Windenergie waren, dass unsere Stromendkundenpreise aller Propaganda aus rechten und konservativen Kreisen zum Trotz heute nicht mehr als früher diejenigen unserer europäischen Nachbarn übersteigt (damals Kohlepfennig & Co, heute EEG, Netzentgelte & Co) sehen Ökonomen, dass unsere Börsenstrompreise im Jahr 2023 mit 9,2 ct/kWh niedriger waren als die Frankreichs (9,7 ct/kWh) oder der Schweiz (10,9 ct/kWh) und nur das Energiewendeland Dänemark mit 8,7 ct/kWh niedriger lag, steht im Internet.

Wir machen in Deutschland seit einem Vierteljahrhundert - mit leider 10 verlorenen Jahren unter Alrmaier - eine relativ kluge Energiepolitik.

Raimund Kamm

22.02.2024

Sorry, aber dass der Strompreis immer weiter steigt ist für Jedermann klar. Nur Habeck glaubt noch an den billigen Strom, weil Wind und Sonne ja keine Rechnung schicken.

22.02.2024

Die Stromterminbörsen gehen davon aus, dass der Strompreis sinken wird. Das ist auch naheliegend, denn die Produktionskosten von Solar- und Windstrom sinken. Voraussichtlich sinken sie mehr als die Kosten für den notwendigen Netzausbau steigen werden.

Raimund Kamm

22.02.2024

Jeder, der eine PV-Anlage auf dem Dach hat würde Ihnen bestätigen, dass Habeck bzw. vor ihm Franz Alt mit diesem Glauben völlig richtig liegen . . .

22.02.2024

Strom muss teuer sein, weil der Kilowattstundenpreis für den Endkunden fixiert ist. Der Solarstrom verpufft teilweise, weil dummerweise bei maximaler Sonnenleistung der Stromverbrauch am geringsten ist, wenn man mal von Klimaanlagen absieht. Nicht umsonst gibt es nur 8,11 Cent Einspeisevergütung.
Wäre elektrischer Strom für den Endverbraucher ein Handelsgut mit dynamischen Preis, würden sich viele dem Kostendruck anpassen. Energieintensive Geräte, deren Betrieb nicht an eine bestimmte Tageszeit gebunden ist, wie z.B. Waschmaschinen, könnten ein einer Niedrigpreisphase automatisch aktiviert werden. Private Akkuspeicher würden unter solchen Gesichtspunkten sogar für Haushalte ohne Solarenergie interessant werden.

22.02.2024

Nicht nur Herr Habeck glaubt an den billig Strom der Zukunft ich auch und ja Sonne und Wind senden wirklich keine Rechnung und sind in der tat um sonst. Den Kommentaren von Herrn RAIMUND KAMM und Herrn GEORG KR schließe ich mich an. Die Möglichkeit der Technik haben wir schon seid Jahren und wurden von der Vorgängerregierung nach dem Atomausstieg , nicht Genutzt und setzte statt dessen auf die billige Versorgung Putins, was sich Heute recht und wir dafür aus heutiger Sicht teuer bezahlen. Nicht die Grünen waren dafür Verantwortlich, sondern die Vorgänger unter Schwarz/Gelb Wären Heute in einer besseren Lage, wenn die Erneuerbaren Energien vor Jahren schon gefördert hätten. Ich finde die Grünen für die Zukunft wichtig, denn der Klimawandel stellt uns vor Große Herausforderungen. Auch die Bauern werden es zu spüren bekommen!! Ich finde nicht, dass die Grünen an allem Schuld sind, die Zukunft wird es uns Zeigen.

22.02.2024

@Klemens H.: „wenn die Erneuerbaren Energien vor Jahren schon gefördert hätten“
Tatsächlich wurden die Erneuerbaren über die von den Stromkunden zu tragende EEG-Umlage gefördert, und zwar bis hin an deren Belastungsgrenze bzw. 2021 sogar noch darüber hinaus.

„Seit der Einführung im Jahr 2000 ist die EEG-Umlage deutlich gestiegen. … Im Jahr 2000 betrug sie 0,19 Cent pro kWh, 2010 waren es 2,05 Cent, 2015 schlug sie bereits mit 6,15 Cent pro kWh zu Buche und 2020 waren es 6,76 Cent pro kWh. Der kontinuierliche Anstieg ist durch die wachsende Zahl der Anlagen zur Erzeugung erneuerbarer Energien begründet. Immer mehr Anlagen produzierten immer mehr Strom. Die Netzbetreiber zahlen so immer mehr Einspeisevergütungen an immer mehr Produzenten. Im Jahr 2021 wäre die EEG-Umlage Berechnungen zufolge auf einen Rekordwert von 9,5 Cent pro Kilowattstunde angestiegen, wäre sie durch einen Beschluss der Bundesregierung nicht gedeckelt worden.“
(Quelle: https://www.adapton.de/eeg-umlage-daten-fakten-hintergruende/)

Helmut Eimiller

22.02.2024

Das nennt sich freier Markt. Und so lange, wegen der schlechten flächenmäßigen Versorgung, ein Quasi- Monopol der Ladesäulenbesitzer existiert, gehen diese mit den Preisen bis an die Schmerzgrenze des Kunden.
Letzendlich ist die elektrische Mobilität immer noch ein Privileg für eine Minderheit, die einen Parkplatz mit Steckdose vor der Haustür hat. Weil man davon ausgehen kann, dass Hausbesitzer (vor allem Erben) mehr freies Einkommen und Sparguthaben besitzen, als Mieter, verlangt die deutsche Autoindustrie immer noch Mondpreise für ihre E- Modelle.
Der grüne Flügel der Ampel will ja dem Bürger sonst immer alles diktieren. Im Fall der Ladesäulen wäre es sinnvoll, einen zeitlich begrenzten Preisdeckel zu beschließen, für den im Gegenzug die Betreiber von allen Steuern befreit werden.

22.02.2024

Die Ladeinfrastruktur ist für die Anzahl der Fahrzeuge gut ausgebaut. Monopole gibt es ganz sicher nicht!

Es liegt an den allgemein sehr hohen Strompreisen im Deutschland, die an die Kunden weitergegeben werden. Mehr ist es nicht. Vergessen Sie nicht, dass die Technik und Wartung bezahlt werden muss sowie die Verluste bei der Gleichrichtung.

PS: „Hausbesitzer (vor allem Erben)“ da haben sie glaube ich eine ganz falsche Einschätzung der Wohnsituationen, die aus einem Neid/Hass gegenüber Eigenheimbesitzern hervorgeht.

Ein Preisdeckel wäre genauso schlau; wie der Mietendeckel in Berlin. Sozialistische Planwirtschaft hat noch nie gut funktioniert.

22.02.2024

Mietendeckel führt zu vergammelten Immobilien und damit schlechter Mietsachen.

"Seit 1996 dürfen in der zweitgrößten Stadt der Schweiz die Mieten nicht mehr steigen. Die Folgen: Kaum Neubau, Verfall im Bestand. Auch wenn die Mietendeckel-Pläne in Berlin wesentlich harmloser sind – die Lehren aus Genf sind eindeutig."

https://www.welt.de/finanzen/immobilien/plus199845380/Mietenstopp-23-Jahre-Stillstand-auf-dem-Immobilienmarkt-in-Genf.html
Sozialismus und Komunismus funktionieren nicht. Siehe DDR. Hier ein Beispiel, wie toll es dort Dank Sozialismus war:
https://www.mdr.de/geschichte/ddr/politik-gesellschaft/altstadt-verfall-dessau-erfurt-weimar-potsdam-berlin-100.html

22.02.2024

@Michael G: Glauben Sie, was Sie wollen. Ich vermiete sogar selbst, und kenne die Rahmenbedingungen. Mieten ist mindestens drei mal so teuer, wie abbezahltes Eigentum zu bewohnen und regelmäßig zu renovieren. Neid hin oder her, unsere Gesellschaft ist leider mehr als genug ungerecht, viele Chancen im Leben hängen vom wirtschaftlichen Status der Eltern ab. Was Hochhaussiedlungen betrifft, sehe ich derzeit keinen Massenmarkt für Elektroautos.
Was wiederum die Investitionskosten für die Betreiber von Ladesäulen betrifft, Sie werden doch ernsthaft nicht davon ausgehen, dass diese als Großabnehmer den selben Kilowattstundenpreis bezahlen, wie Sie und keine ordentliche Handelsspanne haben. Ein sinnvolles Entgegenkommen kann nur eine befristete Steuerentlastung sein.
Was den Mietendeckel in Berlin betrifft, hat die damals regierende, wirtschaftlich hochkompetente (Ironie) SPD den kommunalen Wohnungsbestand an einen einzigen Konzern verschleudert, anstatt den Bestand auf möglichst viele Eigentümer zu splitten, Mietern mit vergünstigten Krediten ein Vorkaufsrecht zu geben.
Ich hoffe die vier Paar Schuhe sind jetzt getrennt.

22.02.2024

Wieso sollte Auto fahren denn billiger werden?

22.02.2024

Na damit sich die am Hungertuch nagenden Energiekonzerne bald wieder mit Rekordgewinnen brüsten können....