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  3. Gaspreis: Warum die Kosten bald wieder in die Höhe schießen könnten

Energie
05.03.2024

Wie es bei den Gaspreisen weitergeht

Die Mehrwertsteuer auf Gas wird zum 1. April wieder auf 19 Prozent erhöht.
Foto: Frank Rumpenhorst, dpa

Die Versorgung mit Erdgas hat sich verbessert, viele Anbieter geben die gesunkenen Einkaufspreise weiter. Doch ein Effekt könnte die Kosten bald wieder in die Höhe treiben.

Die Lage am Gasmarkt hat sich entspannt. Verbraucherinnen und Verbraucher können zum Teil von sinkenden Tarifen profitieren. „Die Gasspeicher sind verhältnismäßig voll“, sagt Markus Last, Chef des Anbieters Energie Schwaben. Der Füllstand betrug Ende Februar 69 Prozent. „Dazu kommt, dass die Konjunktur in Asien schwächelt, was die Gasnachfrage dort senkt“, erklärt Last. „Wir kommen also hervorragend durch diesen Winter.“ Entlastend wirkt die warme Witterung. „Die Energieanbieter haben sich für den Winter mit Gas eingedeckt. Da der Februar sehr warm ist, verkaufen viele nun wieder das nicht genutzte Gas“, erklärt Last. „Es ist also viel billiges Gas auf dem Markt, das ist gut für Energie-Discounter, die meist sehr kurzfristig einkaufen.“ 

Besonders sparen kann, wer aus der Grundversorgung zu anderen Anbietern wechselt, berichtet das Portal Check24. Die Gaspreise bei den Alternativanbietern seien so niedrig wie seit 2021 nicht mehr. Eine vierköpfige Familie könne durch den Wechsel aus der Grundversorgung zum günstigsten Alternativanbieter im Schnitt 1284 Euro oder 47,3 Prozent sparen, hat das Portal für hundert deutsche Städte ausgewertet. „Der Gasmarkt entspannt sich weiter, daher sind die Gaspreise deutlich gesunken“, bestätigt Energieökonomin Claudia Kemfert. „Es lohnt sich für Verbraucher zu wechseln, da die Neukundentarife oftmals deutlich niedriger als die bisherigen sind.“

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Gaspreis: Vierköpfige Familie zahlt 20 Prozent weniger als vor einem Jahr

Aber auch ohne Discount-Tarife findet eine Entlastung statt: „Die Energiepreise befinden sich seit Monaten im Abwärtstrend“, teilte Check24-Geschäftsführer Steffen Suttner mit. Zahlte eine Familie mit einem Jahresverbrauch von 20.000 Kilowattstunden Gas im Februar 2023 im Schnitt noch 2635 Euro pro Jahr, sind es heute 2107 Euro und damit 20 Prozent weniger. Gas sei an der Börse halb so teuer wie noch vor einem Jahr. Auch Energie Schwaben will den Vorteil weitergeben: „Unsere Einkaufspolitik ist auf Langfristigkeit und Versorgungssicherheit ausgerichtet, wir sehen aber das Potenzial einer Preissenkung mit Blick auf die nächste Heizsaison“, sagt Last.

Ein Effekt konterkariert aber die Entlastung: Ab 1. April wird die Mehrwertsteuer auf Gas von sieben Prozent wieder auf den alten Satz von 19 Prozent erhöht. Check24 zufolge bedeutet das für den Musterhaushalt 177 Euro Mehrkosten in diesem Jahr. Kunden in unserer Region trifft dies ebenfalls: „Auf gesetzliche Umlagen wie die Mehrwertsteuer, deren Senkung zum 1. April zurückgenommen wird, haben wir keinen Einfluss. Wir müssen sie an unsere Kundinnen und Kunden weitergeben“, berichtet Energie Schwaben. 

Fachleute: So billig wie vor dem Krieg Russlands gegen die Ukraine wird es nicht mehr

Langfristig ist zudem fraglich, ob Gas wieder so günstig wird wie vor dem Angriff Russlands auf die Ukraine. Damals lieferten Pipelines billiges Erdgas nach Deutschland. Heute kommt verstärkt Flüssiggas mit LNG-Tankern an Europas Küsten an, dies ist teurer. „Wenn die Konjunktur in Asien anspringt, werden viele LNG-Tanker lieber dort ihre Ladungen verkaufen“, gibt Energie-Schwaben-Chef Last zu bedenken. „Noch reichen die Flüssiggasmengen der deutschen LNG-Terminals nicht, um das Gas aus Russland zu ersetzen“, sagt er. „Der Markt wird deshalb volatil bleiben, es kann auch wieder Phasen geben, in denen die Preise über den jetzigen liegen.“ 

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„Wir sind noch immer in einer angespannten geopolitischen Situation, sodass es unwahrscheinlich ist, dass die Gaspreise auf ein Vor-Corona-Niveau absinken“, sagt Kemfert. Neue Gase wie Wasserstoff werden das nicht ändern: „Mit Wasserstoff zu heizen ist teuer und ineffizient“, ist sie überzeugt.

Themen folgen

Die Diskussion ist geschlossen.

05.03.2024

Auch wenn es enorm wichtig ist, "Werten hinterherzulaufen", in dem Fall geht es wohl eher um Unabhängigkeit von einem Lieferanten, der nach Gutdünken liefert oder nicht. Als der Ukrainekrieg begann, hat Russland die Gaslieferung eingestellt und kann fortgesetzt mit dem Gashahn spielen, wie es lustig ist. Ganz gleich, ob das Gas per Pipeline oder LNG kommt.
Und um mein "Hochmoralgefühl" zu befriedigen, ist mir das Gas aus Norwegen sehr viel lieber als das eines Staates, dessen Kriegsmaschinerie ich damit füttere. Noch lieber wäre es mir, wenn wir bald kein oder sehr wenig Gas bräuchten.

05.03.2024

Volle Zustimmung, Frau Reichenauer!

Raimund Kamm

05.03.2024

Ich brauch kein Hochmoralgefühl in Sachen Ukraine. Es ist nicht mein Krieg, sondern der Krieg zwischen 2 ehemaligen Sowjet- Republiken. Hoffe nur dass bald ein Waffenstillstand auf Basis des Status Quo stattfindet oder durch die Lage erzwungen wird. Und ihre Träume ganz ohne Gas auszukommen gehören ins Reich der Märchen oder wollen Sie DEU deindustrialisieren.

05.03.2024

Und dann gibt es noch Brüssler und deu. Bürokraten und glühende Anhänger der Ukraine Unterstützung, die auch noch für alle Zeiten selbst RU LNG Erdgas vom EU Markt verdammen möchten wegen dem Hochmoralgefühl. Nur der Normalbürger muss sich nach seinem Geldbeutel richten und kann nicht und will nicht ständig irgend welchen Werten hinterher laufen. Und auch ständiger Anbieterwechsel ist oft gar nicht machbar wie bei Mietwohnungen.

05.03.2024

sich jetzt noch von Putins Gas abhängig zu machen, der dann nach Lust und Laune drosselt, na viel Spaß dabei.
Sie können wenn Sie wollen auch in einer Mietswohnung den Anbieter wechseln.

05.03.2024

Antwort an Gisela B: Das machen Sie Mal wenn Sie Fernwärme beziehen oder die Zentralheizung im Haus mit Gas betrieben wird.
Alles leicht gesagt. Das geht in der Regel nur wenn Sie eine Gasheizung direkt der Wohnung zugeordnet haben. Es soll auch Menschen geben, die sich nicht ständig damit beschäftigen können Ausschau nach dem billigsten Anbieter für Strom und Gas zu halten. Vielleicht leicht machbar für Rentner, Studenten, Schüler und Bürgergeldempfänger.

05.03.2024

>>Und auch ständiger Anbieterwechsel ist oft gar nicht machbar wie bei Mietwohnungen.<<

Und warum nicht? Ich lebe in einer Mietwohnung, kann das, und habe das erst kürzlich beim Stromanbieter durchgeführt.

>>Vielleicht leicht machbar für Rentner, Studenten, Schüler und Bürgergeldempfänger.<<

Ich gehöre zu keiner der vier Gruppen. Vielleicht sind Sie einfach nur ein Schwätzer? Nein, nicht nur vielleicht...