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Masernimpfung
22.11.2016

Ärzte fordern Impfpflicht gegen Masern

Ärtze fordern eine Pflicht zur Masernimpfung.
Foto: Patrick Seeger (dpa)

In Deutschland sind nach Ansicht von Kinderärzten zu wenige Menschen gegen Masern geimpft. Sie fordern deshalb zum Schutz der Bevölkerung eine Pflicht zur Masernimpfung.

Laut einem Bericht der Nationalen Verifizierungskommission Masern/Röteln am Robert Koch-Institut (RKI) der Weltgesundheitsorganisation (WHO) war Deutschland im vergangenen Jahr so weit von der Ausrottung der Krankheit entfernt gewesen wie lange nicht. Demnach gab es 2015 2.464 Masern-Fälle; im Jahr zuvor waren es 442. Damit ist die Zahl der Betroffenen in nur einem Jahr um gut 2.000 Fälle und somit etwa um das Fünfeinhalbfache gestiegen.

Ausrottung der Masern scheint ohne Impfpflicht unmöglich

Von einer Ausrottung der Masern geht man erst aus, wenn es weniger als einen Fall pro eine Million Einwohner gibt - das wären in Deutschland 80 Fälle. In anderen Ländern sieht es in Sachen Masern besser aus: Der gesamte amerikanische Kontinent wurde Ende September als frei von Masern erklärt.

Das schlechte Urteil der Experten ist für die Kinderärzte in Deutschland erneut Anlass, eine Impfpflicht gegen Masern zu fordern. "Die verpflichtende Impfberatung, die inzwischen Gesetz ist, reicht leider nicht aus, um die Masern auszurotten und Kinder zu schützen", sagt der Präsident des Berufsverbandes der Kinder- und Jugendärzte, Thomas Fischbach. Zur Ausrottung der Masern und auch der Röteln sei eine Impfpflicht notwendig.

Masernimpfung bleibt umstrittenes Thema

Das Thema Masernimpfung ist in Deutschland stark umstritten - vor allem seit der Masern-Epidemie 2015 in Berlin. Damals waren vor allem Menschen ohne Impfschutz betroffen. Bei der Epidemie starb ein kleines Kind. Hermann Gröhe, Gesundheitsminister von der CDU, führte nach den Ereignissen in Berlin eine verpflichtende Impfberatung ein.

Bis zur Einführung der Masernimpung war die Kinderkrankheit weit verbreitet. Masern beginnen mit Schnupfen, Husten und Fieber, ehe der charakteristische rote Hautausschlag hinzukommt. Wer einmal in seinem leben Masern gehabt hat, ist dagegen immun.

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In der Regel wird der Impfstoff mit abgeschwächten Masern-Viren Babys erstmals zwischen dem 11. und 14. Monat gegeben. dpa/AZ

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