Sonntag, 24. September 2017

12:29 Uhr

Wiesn 2017

#Wiesnwache: So lustig twittert die Polizei zum Oktoberfest 2017

Die Münchner Polizei twittert heute zwölf Stunden lang vom Oktoberfest. Die Beiträge erlauben amüsante Einblicke in die Polizeiarbeit auf der Wiesn. Die News im Blog.

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  • Das Oktoberfest 2017 in München ist eröffnet. Es läuft bis zum 3. Oktober 2017.
     
  • Die Mass Bier kostet in diesem Jahr zwischen 10,60 und 10,95 Euro.
     
  • Erneut gelten strenge Sicherheitsvorkehrungen. Große Taschen und Rucksäcke dürfen nicht mitgenommen werden.

 

Oktoberfest 2017: Alle Wiesn-News im Überblick

22. September: Münchner Polizei twittert unter #Wiesnwache zum Oktoberfest

Die Fans sitzen wieder an den Bildschirmen: Die Münchner Polizei will zwölf Stunden lang vom Oktoberfest twittern. Unter #Wiesnwache hatten die Beamten bereits im Vorjahr ihre Follower an manch kuriosem Ereignis teilhaben lassen. Sie berichteten etwa von weinenden Muskelmännern, Wiesngängern, die nicht mehr heimwollten, und Vätern, die ihren Kids nach dem Volksfestbesuch die Leviten lasen. Die Beamten gaben 2016 auch einen Tipp für den Bierzeltbesuch: ""No Smoking" im Zelt ist keine Kleidervorschrift."

Am Freitagmittag kündigten sie an: "Hinweis an alle #Wiesnwache Muffel. Schaltet uns lieber stumm für die nächsten 12 Stunden, da wirds Tweets hageln!" Und kurz darauf ging es los. Da ging es beispielsweise um die Festnahme einer Amerikanerin: 

Auch bei der Polizei muss Spaß sein - und ein nettes Accessoire zur Uniform ist das Lebkuchenherz allemal: 

Zwischen den Schichten bleibt den Beamten auch mal Zeit zum Spaß haben. Auch wenn nicht jeder gleich schnell die Rutsche hinunterkommt:

Weitere Tweets gibt es auf dem Account der Münchner Polizei.

22. September: Polizei auf Oktoberfest: Italiener sind gar nicht so schlimm

Zum Auftakt des anstehenden "Italiener-Wochenendes" auf dem Oktoberfest hat die Polizei in Italien den Ruf ihrer Landsleute verteidigt. Die Italiener seien mittlerweile gerngesehene Gäste, sagte Dietmar Angerer von der Polizei in Bozen der Deutschen Presse-Agentur. Er leitet die Südtiroler Gruppe, die die Münchner Polizei auf der Wiesn mit fünf Mann unterstützt. "Die Italiener mögen sich lautstark hervortun, sie sind aber sicher nicht die Schlimmsten", sagte er. Bei vielen Münchnern gelten die Wiesn-Italiener als besonders partyfreudig.

Mit 19 Prozent stellen die Italiener laut Statistik des Münchner Tourismusamtes den größten Anteil der ausländischen Wiesn-Besucher. Am "Italiener-Wochenende", dem zweiten Oktoberfest-Wochenende, besuchen traditionell um die 100.000 Italiener die "festa della birra". Über den gesamten Zeitraum der Wiesn verteilt sind es sogar rund 200.000. Die italienische Polizei hilft seit 2005 mit. Gerade die italienische Eigenschaft, viel mit den Händen zu reden, sorge oft für unnötige Spannungen, die sich unter Landsleuten aber ganz einfach vermeiden ließen, heißt es auf der Webseite des Oktoberfestes zu dem Einsatz.

Die italienischen Beamten hätten die gleichen Befugnisse wie die Münchner Polizei, erklärte Angerer. Demnach kontrollieren sie an Eingängen, vernehmen Zeugen und können Tatverdächtige festnehmen. Außerdem seien sie sprachliche und interkulturelle Vermittler. Das habe sich ausgezahlt. "Die italienischen Gäste vertrauen uns etwas mehr", so Angerer. Auch wenn straffällige Italiener auf dem Fest weniger erfreut über die Anwesenheit der Polizisten aus der Heimat seien.

21. September: Gesundheit auf der Wiesn: Gibt es die Oktoberfest-Grippe?

Mancher tat die legendäre Wiesn-Grippe bisher ab: nur zu viel getrunken. Doch die Statistik weist darauf hin, dass es die Oktoberfest-bedingte Infektionskrankheit tatsächlich gibt. Die Süddeutsche Zeitung hatte am Donnerstag zuerst darüber berichtet: Bundesweiten Meldungen ausgewählter Arztpraxen zufolge beginnt das Gehuste im Raum München alljährlich in der 41. und 42. Kalenderwoche im Oktober - während der Rest Deutschlands noch gesund ist.

"Dafür gibt es keine andere vernünftige Erklärung als das Oktoberfest", zitiert die Zeitung Ulrike Protzer, Chefin des Instituts für Virologie an der Technischen Universität München und der gleichnamigen Einrichtung am Helmholtz Zentrum München. Das Robert Koch-Institut in Berlin sammele Meldungen ausgewählter Arztpraxen über Atemwegserkrankungen und erstelle davon unter anderem Landkarten, die den Verlauf der alljährlichen Erkältungswelle zeigen. 

 

Streng wissenschaftlich erwiesen sei der Zusammenhang allerdings nicht, sagte Protzer auf Anfrage der dpa. Zudem handele es sich nicht um die Influenza-Grippe, sondern Erkältungskrankheiten. Die Wiesn sei ein optimaler Lebensraum für Viren. "Die Menschen sind eng beieinander. Wenn jemand eine Erkältung hat, findet das Virus sehr schnell viele neue Wirte", sagte die Professorin. "Der Alkohol schwächt die Immunabwehr und die feuchtwarme Atmosphäre ohne direkte Sonneneinstrahlung ist für Viren ein gutes Umfeld."

Gute Nachricht: Magen und Darm der Wiesn-Gäste bleiben meist gesund. "Lebensmittelvergiftungen durch Bakterien kommen zum Glück nicht vor. Da greifen unsere Kontrollen." Die Wirte achten auf höchste Hygiene - sonst wackelt womöglich die Zulassung fürs nächste Jahr.

21. September: Oktoberfest und die Trachtenmode: Das Comeback der Spießigkeit

Modisch geht es auf dem Oktoberfest in diesem Jahr konservativer zur Sache. Tiefer Ausschnitt, Minidirndl und Glitzerschürze sind out, sagen Trachtenexperten und sprechen von einer Rückkehr zu Traditionellem. Frau trage längere Röcke und gedeckte Farben. Mann greife gerne zur edlen Trachtenweste - oft mit Karo-Hemd. Was in den 1970er und 1980er Jahren als vollends spießig galt, ist heute en vogue. Die passende Frisur mit geflochtenem Haar, das sich kunstvoll um den Kopf windet, stammt auch aus diesen früheren Zeiten. Der Frida-Kahlo-Gedächtnis-Blumenkranz im Haar sieht man immer öfter zum Dirndl.

 

20. September: Oktoberfest lockt auch Prostituierte an

Zur Wiesn-Zeit boomen die Geschäfte in vielen Branchen - auch im Rotlichtbereich. Wie die Gäste reisen auch die Prostituierten zum größten Volksfest der Welt aus vielen Ländern an. Ein Dutzend von ihnen - elf Frauen und ein Mann - wurden nun wegen verbotener Prostitution angezeigt, wie die Wiesnwache der Polizei am Mittwoch berichtete. 

Bei der Fachdienststelle zur Bekämpfung der Rotlichtkriminalität sei im Vorfeld bekannt geworden, dass immer mehr Frauen damit werben, Hotelbesuche durchzuführen. Doch anders als in manchen anderen Städten ist Prostitution im Innenstadtbereich verboten - hier gilt eine eigene Sperrbezirksverordnung.

Die Damen hätten es wissen können - zumindest, wenn sie einmal selbst auf der Wiesn gewesen wären. Denn ausgerechnet der Song "Skandal im Sperrbezirk" der Gruppe Spider Murphy Gang zählt in den Zelten zu den viel gespielten Hits.

Eine Prostituierte wurde in der Gegend des Hauptbahnhofs sogar öffentlich in einem Hinterhof mit dem Touristen in flagranti erwischt. Das hätte vermutlich auch außerhalb des Sperrbezirks zu einer Anzeige geführt.

20. September: Öko-Streit auf der Wiesn: regional oder bio?

Auf dem Oktoberfest soll es künftig mehr Hendl und andere Schmankerl von bayerischen Bauern geben. Wiesnchef Josef Schmid (CSU) will Produkte aus Bayern besser bewerten als bisher, auch wenn die Waren nicht von biologischen Höfen stammen. Weite Transporte seien schließlich nicht ökologisch. Umweltschützer und Grüne sprechen hingegen von einer Bio-Bremse. Sie befürchten, ein neues Bewertungssystem erschwere die Verwendung von Bio-Produkten. 

Der Wirtschaftsausschuss der Stadt München beschloss am Dienstag auf Schmids Vorschlag hin mit einigen Anpassungen der SPD: Betriebe, die Bio-Qualität aus Bayern anbieten, bekommen die meisten Punkte. Mit weniger Punkten werden Ökoprodukte aus anderen Regionen bewertet. Anders als bisher wird aber auch die bayerische Herkunft ohne Bio-Siegel honoriert. Das System soll bei der Bewerbung für die nächste Wiesn gelten. Die Zahl der Punkte, die auch für viele andere Kriterien vergeben werden, entscheidet über die Zulassung.

"Nur für Regionalität, die auch Massentierhaltung bedeuten kann, Punkte zu vergeben, halten wir nicht für sinnvoll", kritisierte Sabine Krieger von den Stadtrats-Grünen. Der Bayerische Bauernverband begrüßte den Vorstoß dagegen. Beobachtern zufolge kommt Öko-Kost auf der Wiesn nicht bei allen gut an - auch wegen höherer Preise.

19. September: Wirbel um Wiesn-Mahnung an Schwule

Ein Internetportal hat mit einer Warnung an Schwule auf dem Oktoberfest für Empörung gesorgt. Der Grünen-Bundestagsabgeordnete Volker Beck und die Münchner Grünen-Chefin Gudrun Lux wandten sich in einem Brief an Münchens Oberbürgermeister Dieter Reiter (SPD): Es könne nicht sein, dass Schwule und Lesben das größte deutsche Volksfest nicht gefahrlos besuchen könnten.

Homosexuelle sollten sich auf der Wiesn lieber zurücknehmen, mahnte das oktoberfestportal.de, das als "Freunde des Münchner Oktoberfests" firmiert und Wiesn-Tipps in mehreren Bereichen bereithält. "Nicht jeder Besucher des Oktoberfests ist so tolerant, dass er sich über schwule Männerpaare freuen kann", heißt es dort.

Am Sonntag allerdings feierten die Schwulen in München ausgelassen, friedlich und unbehelligt: Rund 7000 kamen laut Bräurosl-Wirt Georg Heide zum traditionellen Gay-Sonntag in die Bräurosl. Der Schwulen-Sonntag gehört seit Jahrzehnten zum Oktoberfest. Die Besucher, die aus ganz Europa anreisen, sind gerne gesehen. Sie seien angenehme Gäste und gäben großzügig Trinkgeld, sagte Heide.   

Von Übergriffen oder Beleidigungen gegen Homosexuelle wurde seit dem Wiesnstart am Samstag nichts bekannt. Den Beamten der Wiesnwache wurde kein Vorfall gemeldet.

Bundespolizei hat zu Wiesn-Auftakt bereits einiges zu tun

Auch wenn das Oktoberfest nach Einschätzung der Festleitung entspannt und schön begonnen hat, so gab es bereits am ersten Wochenende Auseinandersetzungen. Schon kurz nachdem Münchens Oberbürgermeister Dieter Reiter den ersten Hirschen der diesjährigen Wiesn anzapfte, kam es im Zuständigkeitsbereich der Bundespolizei nach deren Angaben zum ersten Körperverletzungsdelikt. Die Polizei berichtet von drei der Einsätze:

Kurz vor 13 Uhr gerieten ein 52- und ein 37-Jähriger am Rosenheimer Platz körperlich aneinander. Im Zuge der Personalienerhebung wurde festgestellt, dass gegen den 52-jährigen Ramersdorfer ein Erzwingungshaftbefehl besteht. Nachdem er den offenen Betrag seiner Geldbuße von 160 Euro aushändigte, konnte der Mann die Wache freien Fußes verlassen. Gegen beide Männer wird nun wegen Körperverletzung ermittelt.

Nur wenige Minuten später stieß ein 28-jähriger Mann am Hauptbahnhof einen 47-Jährigen wiederholt die Zugangstreppe an der Arnulfstraße hinunter. Daraufhin verpasste der Gestoßene aus Giesing dem Mann aus Freising einen Faustschlag ins Gesicht. Der Jüngere, bei dem 1,8 Promille Atemalkohol gemessen wurde, trug eine blutige Nase und Verletzungen an der Hand davon. Der 47-Jährige, bei dem 3,02 Promille gemessen wurden, erlitt Schürfwunden und Schwellungen an Stirn, Hüfte und Oberschenkel. Beide wurden in einer Klinik erstversorgt.

Gegen 21 Uhr schlug ein bislang Unbekannter am Haltepunkt Neuaubing einem 28-jährigen nach einer verbalen Auseinandersetzung mit einer Glasflasche gegen den Kopf. Der Unbekannte flüchtete zusammen mit einer weiblichen Begleitperson. Der 28-Jährige aus Aubing erlitt eine stark blutende Kopfverletzung, lehnte eine Mitnahme durch den Rettungsdienst aber ab. Die Bundespolizei hat Ermittlungen wegen gefährlicher Körperverletzung eingeleitet.

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17. September: Rund 600.000 Besucher am ersten Wiesn-Wochenende

Entspannt, schön und "normal" - so hat nach Einschätzung der Festleitung das 184. Münchner Oktoberfest begonnen. Am ersten Wochenende kamen rund 600.000 Besucher und damit rund 100.000 mehr als im Vorjahr. Festwirte, Marktkaufleute und Schausteller sehen eine "normale Wiesn" - und seien mit den Umsätzen zufrieden. Wirte-Sprecher Toni Roiderer sprach von einem "rundum gelungenen Einstand". 

Das Sicherheitskonzept habe sich erneut bewährt, hieß es weiter. Kleine Anlaufschwierigkeiten beim Einlass zu Beginn der Wiesn seien erkannt und gelöst worden. Die Helfer der Wiesn-Sanitätsstation mussten derweil mehr Menschen behandeln als im Vorjahr. Nach ruhigem Start habe sich die Zahl der Einsätze insbesondere zum Abend hin erhöht, teilte das Bayerische Rote Kreuz am Sonntag mit. Insgesamt seien 480 Patienten versorgt worden, im Vorjahr waren es 330. Vor allem ging es um Schnitte an Händen und Füßen sowie Riss-, Quetsch- und Schürfwunden nach Stürzen. 

43 Besucher hatten viel zu tief ins Glas geschaut und mussten wegen Alkoholvergiftung behandelt werden, im Vorjahr waren es 32 gewesen. Wer als erste "Bierleiche" in der Sanitätsstation landete, teilten die Helfer dieses Jahr nicht mit. Unter diesen Patienten sei jedenfalls wie schon im Vorjahr kein Jugendlicher unter 16 Jahren gewesen. Am Samstagmittag hätten die Einsatzkräfte einen Mann nach einer Herzattacke erfolgreich reanimiert, hieß es.

9000 Trachtler ziehen bei Nieselregen zur Wiesn

Bei Temperaturen um zehn Grad und leichtem Regen sind rund 9000 Trachtler aus mehreren Ländern durch München zum Oktoberfest gezogen. Hauben und Hüte, die zu vielen traditionellen Trachten gehören, schützten die Teilnehmer am Sonntag zumindest ein wenig vor dem Nieselregen. Gruppen aus Österreich, Italien, der Schweiz, Polen, Serbien, Litauen und Bosnien-Herzegowina reihten sich nach Veranstalterangaben in den sieben Kilometer langen Zug ein. Es ist einer der größten Trachtenumzüge der Welt. 

Schützen und Spielmannszüge, Reiter, Fahnenschwinger, Moriskentänzer, Trommler und Jäger liefen in farbenprächtigen historischen Gewändern mit. Mittendrin fuhren Prachtgespanne der Brauereien und Kutschen mit verschiedenen traditionellen Handwerksgruppen. Die Schäffler etwa waren dabei, Fassmacher, die sich der Legende zufolge nach der Pest im 16. Jahrhundert als Erste wieder auf die Straße wagten. Eine Kanone mit der Attrappe eines toten Gockels wurde mitgezogen - wohl, um die Schießkraft des Geräts zu illustrieren.

Angeführt wurde der Zug vom "Münchner Kindl", Viktoria Ostler. Noch vor ihr war allerdings die Polizei in Polizeiautos unterwegs. Hoch zu Ross folgte im Zug auch die Reiterstaffel des Polizeipräsidiums.

In der ersten festlichen Ehrenkutsche fuhr der Münchner Oberbürgermeister Dieter Reiter (SPD) mit seiner Frau, weiter hinten folgte die Kutsche des bayerischen Ministerpräsident Horst Seehofer (CSU), geschmückt mit Gladiolen in den Landesfarben Weiß und Blau. Reiter hatte am Samstag mit dem traditionellen Anzapfen des ersten Fasses das Oktoberfest eröffnet.

16. September: "Ozapft is" - OB Reiter eröffnet Oktoberfest mit zwei Schlägen

Mit zwei Schlägen hat Münchens Oberbürgermeister Dieter Reiter (SPD) am Samstag das erste Fass Bier angezapft und damit das 184. Oktoberfest eröffnet. Ministerpräsident Horst Seehofer erhielt traditionsgemäß die erste Maß Festbier. Für den normalen Besucher kostet die Maß Bier dieses Jahr bis zu 10,95 Euro, 25 Cent mehr als im Vorjahr. 

Im Zeichen von weltweiten Anschlägen herrschen auch in diesem Jahr wieder nochmals verschärfte Sicherheitsvorkehrungen. Besucher des Oktoberfests dürfen keine großen Taschen und Rucksäcke mitnehmen.

Bis zu 650 Ordner und damit bis zu 200 mehr als im Vorjahr werden an den Zugängen die Massen kontrollieren. Über eine Lautsprecheranlage werden die Gäste auf Deutsch, Englisch und Bairisch begrüßt und bei einem Alarm mit Informationen und Anweisungen versorgt.

16. September: Wiesnwirte fahren zum Festgelände

Mit festlich geschmückten Wagen und Pferdegespannen sind die Wiesnwirte am Samstagmorgen zum Festgelände gestartet. Tausende Menschen säumten bei kühlem und regnerischem Wetter die Straßen, um den Festzug zum Oktoberfest zu sehen, der von Musikkapellen begleitet wurde. Den Zug führte hoch zu Ross das Münchner Kindl an, in diesem Jahr ist das Viktoria Ostler. Dahinter folgt traditionsgemäß Oberbürgermeister Dieter Reiter in seinem Wagen.

16. September: Alle Infos rund ums Oktoberfest

Der große Tag ist da - heute wird in München das Oktoberfest eröffnet. Von der Anfahrt über den Bierpreis bis zum Rucksackverbot - die wichtigsten Infos haben wir hier für Sie zusammengestellt.

13. September: Wirte heben Preise auf Oktoberfest kräftig an

Kurz vor dem Auftakt des Münchner Oktoberfests bestätigt eine volkswirtschaftliche Analyse das Gefühl vieler Besucher: Die alljährlichen Preissteigerungen auf der Wiesn liegen weit über der allgemeinen Teuerung. Wie der Chefvolkswirt der italienischen Bank Unicredit ermittelt hat, steigen die Preise auf dem Oktoberfest diesmal um 3,1 Prozent - deutlich über der Entwicklung der sonstigen Verbraucherpreise.

Der Index wird gebildet aus den Preisen für zwei Maß Bier, ein halbes Hendl und eine Fahrkarte der Münchner Verkehrsgesellschaft. 2016 lag die Wiesen-Inflation noch höher bei 3,5 Prozent, wie die deutsche Unicredit-Tochter Hypovereinsbank am Donnerstag mitteilte.

Im Gegensatz zu den üblichen Preissteigerungen sei ein anderer Trend jedoch zuletzt unterbrochen worden: Es wird weniger getrunken. Der Pro-Kopf Bierkonsum stieg laut Unicredit-Analyse über drei Jahrzehnte von 1985 bis 2016 kontinuierlich von rund 0,9 Litern auf einen Spitzenwert von 1,3 Litern. 2016 aber waren es durchschnittlich nur noch 1,18 Liter pro Mann beziehungsweise Frau. "Es wird interessant sein zu sehen, ob die deutlichen Preissteigerungen eventuell einen nachhaltigen Effekt auf den Bierabsatz auf dem Oktoberfest haben", sagte Strobl.

Fahrgeschäfte, Festzelt, Sicherheit: Das ist neu beim Oktoberfest 2017

Es gibt eine ganze Reihe neuer Fahrgeschäfte, darunter eine Achterbahn mit einer ausschwingenden Gondel und ein 80 Meter hohes Kettenkarussell mit ergonomisch geformten Schalensitzen namens "Jules Verne Tower". Im Südteil des Festgeländes findet dieses Jahr wieder die "Oide Wiesn" mit historischen Fahrgeschäften und Blasmusik statt. Neu ist dort eine fast hundert Jahre alte Kindereisenbahn und das Festzelt "Zur Schönheitskönigin", das die Wirtshauskultur der Volkssänger neu beleben will.

Sicherheit ist auch dieses Jahr ein großes Thema. An den Zugängen werden wie schon im Vorjahr die Besucher kontrolliert, sie dürfen keine großen Taschen und Rucksäcke mitbringen. Angesichts der Terrorsorgen haben die Behörden ihr Sicherheitskonzept nochmals ausgeweitet. Noch mehr Videokameras sollen das Gelände überwachen, einige Polizeibeamte werden erstmals mit Bodycams unterwegs sein und rund um das Fest wurden zusätzliche Blumenkübel als Zufahrtssperren aufgestellt. Über eine Lautsprecheranlage sollen zudem Besucherströme bei einem Alarm besser geleitet werden. 

Das 184. Oktoberfest beginnt an diesem Samstag und dauert dieses Jahr 18 Tage - weil es bis zum 3. Oktober verlängert wird, der auf den Dienstag fällt.

13. September: Mehr Videokameras, Zufahrtssperren und Kontrollen auf der Wiesn

Mit einem erneut weiterentwickelten Sicherheitskonzept wollen Polizei und Stadt München für ein friedliches Oktoberfest 2017 sorgen. Polizeibeamte mit am Körper befestigten Kameras, zusätzliche Videokameras und mehr Blumenkübel als Zufahrtssperren gehören zu den erweiterten Maßnahmen für die diesjährige Wiesn, wie die Behörden am Mittwoch mitteilten. "Es gibt eine abstrakt hohe Gefährdungslage, aber konkrete Hinweise liegen uns nicht vor", sagte der stellvertretende Münchner Polizeipräsident Werner Feiler. 

Neu ist in diesem Jahr auch die Möglichkeit für zentrale Durchsagen. Damit sollen Besucherströme bei einem Alarm besser geleitet werden. "Wir haben eine Lautsprecheranlage, die das gesamte Festgelände abdeckt und auch auf einzelne Bereich - einzelne Bierzelte - gesteuert werden kann", sagte Kreisverwaltungsreferent Thomas Böhle.

Rund 600 Polizeibeamte werden im Einsatz sein; die Zahl der Videokameras steigt auf 37, acht mehr als im Vorjahr. Wie schon in den Vorjahren gilt über dem Fest ein Flugverbot, das von Polizeihubschraubern überwacht wird. Auch Drohnen sind verboten.

Erneut wird das Volksfest umzäunt sein, Rucksäcke und große Taschen dürfen nicht mitgenommen werden. Besucherströme und Lieferverkehr werden entzerrt. Fahrer und Insassen von Lieferfahrzeugen mussten eine Sicherheitsüberprüfung durchlaufen. "Wir meinen, dass wir die notwendigen Vorkehrungen für eine möglichst sichere Wiesn gemeinsam mit der Polizei getroffen haben", sagte Böhle.

 

12. September: Mehr als die Hälfte der Besucher aus München

Das Oktoberfest ist nach wie vor ein Fest der Münchner. 58 Prozent der Besucher kommen aus München, ergab eine repräsentative Umfrage im Auftrag der Festleitung unter 5000 Gästen im Jahr 2014. Auch wenn der Andrang gerade der Amerikaner und Australier immens scheint und die Italiener traditionell sogar das ganze zweite Fest-Wochenende dominieren - nur 14 Prozent der Gäste reisen aus dem Ausland an. 86 Prozent der Gäste stammen aus Deutschland, viele der ausländischen Gäste wiederum reisen aus der Schweiz und aus Österreich an.

Allerdings ist die Wiesn ein Fest der Stammgäste. Wer einmal da war, kommt wieder. Vier von fünf Gästen war mindestens schon einmal da. Mehr als die Hälfte lässt es auch nicht mit einem Besuch gut sein - sie kommen drei bis fünf Mal.

6. September: Wiesn-Playmate will jeden Tag aufs Oktoberfest

Wiesn-Playmate Patrizia Dinkel (21) mag Bier, gut gekleidete Männer - und ihr Hinterteil. "Das Schönste an meinem Körper, finde ich, auf jeden Fall meinen Po, meine Augen und meine Sommersprossen, weil sie mich einzigartig machen", sagte die Oberfränkin dem "Playboy". Sie ist "Miss Oktober" und repräsentiert das Magazin somit dieses Jahr auf der Wiesn - im Dirndl. Sie werde wohl jeden Tag dort sein, kündigte Dinkel an. Vor allem möge sie die Stimmung auf dem Oktoberfest, sich mit der Menge treiben zu lassen. 

Dinkel, die in Lichtenfels geboren wurde, ist für ihren Job als Köchin nach München gezogen. Ihre Maße: 89-65-94. "Schon mit 16 Jahren hatte ich mir geschworen, es irgendwann in den Playboy zu schaffen", sagte die 168 Zentimeter große Blondine. Mehr über sie lesen Sie hier:

Wiesn-Playmate Patrizia Dinkel hat sich die Aufbauarbeiten zum Oktoberfest auf der Theresienwiese angeschaut - und zwar ganz spektakulär aus der Luft.

 

Wiesn-Sanitätsstation: 750 Quadratmeter medizinische Versorgung

Die Wiesn-Sanitätsstation ist für das diesjährige Oktoberfest gut vorbereitet. "Ich gehe mit einem sehr guten Gefühl in die Wiesn", sagte Wiesn-Chef Josef Schmid am Mittwoch in München. "Trotzdem sind wir natürlich auf alles vorbereitet", sagte der Zweite Bürgermeister Münchens auch mit Blick auf die abstrakte Terrorgefahr, die die Stadt München als Veranstalter schon seit Jahren beschäftigt.

Auf 750 Quadratmetern ist das Bayerische Rote Kreuz (BRK) für die medizinische Versorgung von Tausenden Besuchern gerüstet. Zu viel Alkohol oder Schnittwunden sind häufige Behandlungsgründe. Im vergangenen Jahr zählte das BRK knapp 7000 Patienten. 5,6 Millionen Besucher kamen zur Wiesn. 950 Ehrenamtliche helfen auf der Sanitätsstation, wenn das Oktoberfest am 16. September startet.

Während des Oktoberfests setzt das BRK auf Prävention, empfiehlt etwa, genügend zu essen und in Maßen zu trinken. Neben der Bereitstellung von Ruheräumen und dem Überwachen von alkoholisierten Besuchern, kann das BRK auch Laboranalysen oder Narkosen auf der Station durchführen.

25. August: Preiserhöhungen für Ferienwohnungen zur Wiesn nicht so hoch wie im Vorjahr

Zum Oktoberfest erhöhen die Münchner Hoteliers und andere Anbieter von Unterkünften die Preise kräftig - das ist normal. Doch bei Ferienwohnungen ist der Anstieg in diesem Jahr immerhin nicht so hoch wie im Vorjahr, hat die Suchmaschine Tripping.com ermittelt. Im Schnitt zahlen Besucher in München und Umland demnach 208 Euro pro Nacht und damit immer noch rund 40 Prozent mehr als zu anderen Zeiten des Jahres - 2016 waren es jedoch noch 259 Euro.

Terror-Angst auf der Wiesn? Oktoberfest wird wohl stark gesichert

Anschläge in Spanien, Terrorwarnungen in Rotterdam, eine Auto-Attacke auf Soldaten bei Paris - vor diesem Hintergrund startet in drei Wochen das Münchner Oktoberfest. Doch die Behörden geben sich entspannt. Für die Sicherheit sei im Rahmen des Möglichen alles getan, sagt Bayerns Innenminister Joachim Herrmann (CSU). Poller und Betonelemente versperren die Zufahrten, seit 2016 ist das Gelände vollständig umzäunt. Große Taschen und Rucksäcke dürfen nicht mitgenommen werden. An den Eingängen kontrollieren Ordner die Besucher.

Vor zehn oder zwanzig Jahren habe sich niemand vorstellen können, dass eine Kontrolle der Gäste auch nur ansatzweise möglich sei, sagt Herrmann. Heute sei das anders. "Die Menschen akzeptieren das. Sie sagen: Da wird etwas getan für meine Sicherheit." Die Polizei wird wohl wie im Vorjahr mit rund 600 Beamten im Einsatz sein. "Aber die Sicherheitslage für die Wiesn wird jeden Tag neu beurteilt", sagt Michael Riehlein von der Polizei. Notfalls werde aufgestockt. 

Die Wiesn beginnt im Endspurt der Bundestagswahl. In Frankreich und Großbritannien gibt es Vermutungen, dass Terroristen gezielt die Zeit vor Wahlen für Attacken wählten. Es gebe grundsätzlich eine Gefahr, dass Terroristen Ereignisse mit großer medialer Aufmerksamkeit nutzten, sagt auch Herrmann. "Wir haben das für das Oktoberfest seit Jahren im Blick." 2009 war das Wiesn-Gelände nach einem Drohvideo des Terrornetzwerks Al Kaida eilig mit Lastwagen gegen Angriffe gesichert worden. Später wurden die Lkw durch massive Betonelemente ersetzt, die heute als Pflanzenkübel mit Blumen geschmückt das Bild einer fröhlichen Wiesn eher untersteichen. An den Zufahrten gibt es versenkbare Poller.

Bereits als Konsequenz aus den Lkw-Anschlägen in Nizza, Berlin und London beschloss der Stadtrat im Juli, das sämtliche Fahrer und Mitfahrer der Lieferwagen vor dem Fest einer Sicherheitsüberprüfung unterzogen werden. Polizei und Ordnungsdienste werden die Fahrzeuge in Stichproben kontrollieren, die täglich Wagenladungen von Brezen, Würsten und anderen Schmankerln für Zehntausende Gäste herankarren.

Erstmals werden Polizeiteams mit Bodycams unterwegs sein, mit einem neuen internen Messenger-Dienst sollen Beamte Fotos und Videos schneller übermitteln können. Einige der 33 Videokameras werden durch moderne Geräte ersetzt, die mit höherer Auflösung Straftäter besser identifizierbar machen sollen. Optimiert wird auch die Lenkung der Besucherströme, unter anderem mit einer neuen Lautsprecheranlage. "Das ist ein gutes Instrument, um große Menschenmengen zu leiten und Panik zu vermeiden", sagt Polizeisprecher Riehlein. Sonst guckten die Menschen auf ihre Handys - wo in sozialen Medien Gerüchte kursieren. "Dann ist das Netz in der Lage, eine Massenpanik auszulösen."

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22. August: "O'zapft is" - Wiesn-Maßkrug 2017 offiziell vorgestellt

"O'zapft is" - der zentrale Spruch des Münchner Oktoberfests ziert dieses Jahr auch den offiziellen Wiesn-Maßkrug. Zu sehen sind auf hellblauem Grund Bierkrug, Breze und Hendl als unverzichtbare Insignien des Volksfestes. Dazu gruppieren sich ein Trachtenhut, ein Edelweiß und ein Lebkuchenherz. Bei der traditionellen Maßkrugrede spielte der Allgäuer Kabarettist Maxi Schafroth auf den heftigen Streit um den Bierpreis an. Dabei kündigte er ein Odelfass voller Gerstensaft als Aufstand aus seiner Allgäuer Heimat an. Das "minimalistische" Motiv auf dem Krug nannte er "zeitgenössisch-ikonografisch", und über den Spruch befand er: "Man hätte etwas mehr in die Tiefe gehen können."

Die Vorstellung des Maßkrugs im Beisein von Wirten und Vertretern der Stadt wenige Wochen vor dem Wiesnstart ist alljährlich ein wichtiger Termin, obwohl das jeweilige Motiv stets schon nach dem Jahreswechsel im Winter präsentiert wird. Es stammt dieses Jahr aus Franken: Sarah Eigenseher und Hanna Hodzic von der Technischen Hochschule in Nürnberg hatten das Motiv in den Semesterferien entwickelt und bekamen dafür ein Preisgeld von 2500 Euro. Der Stein-Krug ist ein Sammlerstück, das stets in begrenzter Auflage erscheint.

21. August: Lkws sollen auf der Wiesn noch strenger kontrolliert werden

Die Verantwortlichen des Oktoberfests haben auf die steigende Zahl von Anschlägen mit Lkws reagiert. Die Sicherheitsvorkehrungen wurden dahingehend weiter angepasst und verschärft - allerdings schon vor Barcelona. Vielmehr werde der Lieferverkehr als Konsequenz aus den Anschlägen mit Lastwagen in Nizza, Berlin und London noch stärker kontrolliert.

10. August: Die Wiesn gibt es auch auf der Zugspitze

Für alle Wiesn-Fans geht es nun hoch hinaus: Das Oktoberfest kann man nicht nur in der Landeshauptstadt München, sondern auch in 2962 Metern Höhe feiern. Vom 16. bis zum 24. September findet auf dem höchsten Berg Deutschlands das 9. Zugspitze-Oktoberfest statt, wie die Tiroler Zugspitzbahn informiert.

Zum Original Paulaner Oktoberfestbier, Live-Musik sowie bayerischen und Tiroler Spezialitäten gibt es auf der Zugspitze auch einen Panoramablick. Erwachsene zahlen in diesem Zeitraum für eine Berg- und Talfahrt mit der Tiroler Zugspitzbahn 36,50 statt 43,50 Euro, Kinder 22,50 Euro statt 35 Euro.

3. August: Wiesn-Anlaufstelle für Frauen nun mit Funkgeräten

Flirten und anbandeln - dafür ist das Oktoberfest bekannt. Doch alljährlich trägt nicht zuletzt der Alkohol zu Entgleisungen bei. Zum Abschluss der Wiesn 2016 zählte die Polizei 31 angezeigte Sexualdelikte. Mit Funkgeräten wollen die Helferinnen der Aktion "Sichere Wiesn" in diesem Jahr noch schneller reagieren, wenn Frauen in Not geraten.

Es gehe auch um eine bessere Erreichbarkeit der Mitarbeiterinnen untereinander, teilten die Organisatorinnen am Mittwoch mit: "Bis zu zwölf Frauen sind an den Wiesn-Abenden im Einsatz - da ist eine schnelle Absprache untereinander unerlässlich."

Die Anlaufstelle, die 2003 in einem Wohnwagen startete, hilft während der Wiesn jährlich mehr als 200 Frauen in Not- und Krisensituationen. Hilfe suchten meist ausländische Touristinnen, die im Trubel des Fests ihre Gruppe oder ihre Freunde verloren hätten und nicht mehr weiter wüssten, sagte Kristina Gottlöber vom Organisationsteam. Manche Frau habe das Zelt nur kurz verlassen, ihre Tasche mit Handy dort gelassen, komme nicht mehr ins Zelt hinein - und habe nach einigem Biergenuss womöglich die Orientierung verloren. Diese Situation sei besonders gefährlich.

27. Juli: Auf dem Oktoberfest ist Bezahlen per Smartphone möglich

Neue Fahrgeschäfte, mehr Sicherheit - und neue mobile Angebote: Das Münchner Oktoberfest soll in diesem Jahr sicherer und digitaler denn je werden. Erstmals können Gäste bargeldlos über das Smartphone bezahlen, wie der Festleiter und 2. Bürgermeister Josef Schmid (CSU) am Donnerstag ankündigte. Eine weitere App leitet Besucher über das Festgelände. Sie umfasst einen Geländeplan mit 720 Örtlichkeiten und soll Besuchern darüber hinaus anzeigen, in welchem Zelt es eventuell noch eine Chance auf einen freien Platz gibt.

Ein halbes Dutzend neue Fahrgeschäfte werden auf dem Volksfest sein, darunter eine neue Achterbahn mit einer ausschwingenden Gondel und ein 80 Meter hohes Kettenkarussell namens "Jules Verne Tower".

Wie schon im Vorjahr ist die Sicherheit ein großes Thema. Erneut wird das Festgelände rundum umzäunt, es gibt Zugangskontrollen und ein Verbot großer Taschen. Eine neue Lautsprecheranlage für Warndurchsagen und eine optimierte Videoüberwachung mit besseren Kameras sollen die Wiesn noch sicherer machen. Zudem wird der Lieferverkehr auf dem Oktoberfest noch strikter kontrolliert.

Wiesnchef Schmid stellt Neuheiten fürs Oktoberfest 2017 vor

Gut sieben Wochen vor dem Start des Oktoberfests will der Festleiter Josef Schmid (CSU) die Neuheiten für das Volksfest vorstellen. Am Donnerstag wird er in München mit den Sprechern der Wiesn-Wirte und Schausteller Details zu Fahrgeschäften und Gastronomie bekannt geben.

Wie schon im Vorjahr ist die Sicherheit ein großes Thema. Erneut wird das Festgelände rundum umzäunt, es gibt Zugangskontrollen und ein Verbot großer Taschen. Eine neue Lautsprecheranlage für Warndurchsagen und eine optimierte Videoüberwachung mit besseren Kameras sollen die Wiesn noch sicherer machen. Zudem wird der Lieferverkehr auf dem Oktoberfest noch strikter kontrolliert.

Das Oktoberfest beginnt am 16. September und dauert bis zum 3. Oktober. In diesem Jahr gibt es im Südteil des Festgeländes wieder die Oide Wiesn. Mit historischen Fahrgeschäften, Blasmusik und einer Ausstellung zur Geschichte der Schaustellerei geht es dort gemütlicher und traditioneller zu als auf dem sonstigen Festgelände.

25. Juli: Neue Regeln für Wiesn-Lieferverkehr beschlossen

Striktere Kontrollen des Lieferverkehrs sollen in diesem Jahr für noch mehr Sicherheit auf dem Oktoberfest sorgen. Der Kreisverwaltungsausschuss des Münchner Stadtrats beschloss am Dienstag eine entsprechende Änderung der Oktoberfestverordnung. Sämtliche Fahrer und Mitfahrer der Lieferwagen sollen vor dem Fest einer Sicherheitsüberprüfung unterzogen werden. Erstmals müssen sich alle Fahrzeuginsassen beim Kreisverwaltungsreferat anmelden und einen Zufahrtskontrollbeleg beantragen. Polizei und Ordnungsdienste werden die Fahrzeuge in Stichproben kontrollieren, die täglich Wagenladungen von Brezen, Würsten und anderen Schmankerln für Zehntausende Gäste herankarren.

Außerdem sollen Lieferverkehr und Besucherströme am Morgen entzerrt werden: Besucher dürfen demnach morgens erst ab 9 Uhr auf die Wiesn. Bis dahin soll der Lieferverkehr das Gelände verlassen haben. Bisher rollte der Lieferverkehr bis 10 Uhr auf dem Gelände, die Gäste kamen aber schon ab 8 Uhr. Die Behörden sahen hier auch eine Unfallgefahr. Durch die Entzerrung sollen sich die Sicherheitskräfte nun vor allem besser auf die Kontrollen von Lieferverkehr oder Gästen konzentrieren können.

Am Mittwoch muss das Plenum des Stadtrats den Neuregelungen noch zustimmen, doch dies gilt als Formsache.

19. Juli: Terrorangst: Lieferverkehr auf Wiesn wird stärker kontrolliert

Mit noch strikteren Kontrollen des Lieferverkehrs auf dem Oktoberfest will die Stadt München die Sicherheit auf dem größten Volksfest der Welt weiter erhöhen. Nach den Terroranschlägen mit Lastwagen in Nizza, in Berlin und in London sollen sämtliche Fahrer und Mitfahrer vorher einer Sicherheitsüberprüfung unterzogen werden. Zudem sollen Lieferverkehr und Besucherströme am Morgen entzerrt werden, wie ein Sprecher der Kreisverwaltung am Donnerstag sagte. Besucher dürfen demnach morgens erst auf die Wiesn, wenn der Lieferverkehr das Gelände verlassen hat. Die Bild-Zeitung hatte zuerst darüber berichtet. 

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Auskünfte zum Oktoberfest-Attentat teils zu Unrecht verweigert

Die Bundesregierung hat dem Verfassungsgericht zufolge Informationen zum Münchner Oktoberfest-Attentat von 1980 teilweise zu Unrecht unter Verschluss gehalten. Parlamentarische Anfragen zum Einsatz von V-Leuten seien unzureichend beantwortet worden, so das Bundesverfassungsgericht in einem am Dienstag in Karlsruhe veröffentlichten Beschluss. Die Fraktionen der Grünen und Linken sowie der Deutsche Bundestag seien dadurch in ihren Frage- und Informationsrechten verletzt worden.

Im Zusammenhang mit einer Wiederaufnahme der Ermittlungen hatten Grüne und Linke die Bundesregierung 2014 und 2015 zu Erkenntnissen der Nachrichtendienste über den Bombenanschlag befragt. Es ging ihnen um eine Aufklärung, inwieweit V-Leute in das Attentat verwickelt gewesen sein könnten, bei dem 13 Menschen starben und knapp 200 verletzt wurden. Die Bundesregierung hatte sich geweigert, die Informationen vollständig herauszugeben.

Das Bundesverfassungsgericht stellte nun klar: Grundsätzlich muss die Bundesregierung Fragen der Abgeordneten beantworten. Für die Arbeit der Nachrichtendienste gilt allerdings eine wichtige Ausnahme. Soweit es um Auskünfte über den Einsatz verdeckt handelnder Personen geht, darf die Bundesregierung in der Regel schweigen. Und zwar dann, wenn das Staatswohl gefährdet ist, Leib und Leben von V-Leuten riskiert würden oder eine Verletzung von Persönlichkeitsrechten drohe.

Wenn dies nicht zu befürchten sei, könne aber auch das parlamentarische Informationsinteresse Vorrang haben, so die Richter. Bei einigen Fragen, die die Bundesregierung unbeantwortet gelassen hatte, sei dies der Fall gewesen. Die Grünen hätten Informationen über eine mögliche verdeckte Tätigkeit eines mittlerweile verstorbenen Mannes erhalten müssen. Den Abgeordneten sei es dabei nämlich darum gegangen, etwaige Verstrickungen von V-Leuten mit rechtsterroristischen Straftaten aufzudecken, um dies bei künftigen Gesetzesreformen berücksichtigen zu können.

12. Juli: Polizei mit Bodycams auf Wiesn - Herrmann: Sicherheitskonzept bewährt

Eine optimierte Videoüberwachung, Bodycams für Beamte und ein polizeilicher Messenger-Dienst sollen das Oktoberfest in diesem Jahr noch sicherer machen. Insgesamt habe sich das Sicherheitskonzept für die Wiesn von 2016 mit einer Umzäunung des Festgeländes, Zugangskontrollen und einem Verbot großer Taschen bewährt, sagte Innenminister Joachim Herrmann (CSU) am Mittwoch im Innenausschuss des Landtags. "Wir wollen die Wiesn nicht zu einer Festung ausbauen." Aber es wäre unverantwortlich, die Bedrohung durch den islamistischen Terrorismus nicht ernstzunehmen. Der Attentäter von Ansbach und auch der Amokläufer von München hätten ihren Sprengstoff beziehungsweise ihre Waffe in Rucksäcken transportiert. Mehr dazu lesen Sie hier.

8. Juli: Wiesn-Aufbau hat begonnen

Mitten im Hochsommer startet München in die heiße Phase der Oktoberfestvorbereitungen. Gut zwei Monate vor dem Anstich verwandelt sich die Theresienwiese in eine riesige Baustelle. Von Montag an wird das 31 Hektar große Festgelände für Passanten gesperrt, nur einige Durchgänge bleiben offen. Bis kurz vor Beginn des größten Volksfests der Welt am 16. September rollen Sattelschlepper und Gabelstapler; die übers Jahr in Containern eingelagerten Teile der Bierburgen werden ausgepackt und aufgebaut.

Schon jetzt haben erste Arbeiten begonnen: Das Gerüst für die Ochsenbraterei steht schon. Denn die Bierhalle ist neu gestaltet und hat deshalb eine Ausnahmegenehmigung. Da bei neuen Zelten Detailanpassungen nötig seien, müsse mehr Zeit für den Aufbau eingeplant werden. Auch in diesem Jahr sind für das Volksfest verschärfte Sicherheitsvorkehrungen geplant.

20. Juni: Offiziell bestätigt: Maßpreis auf der Wiesn 2017 unter elf Euro

Nun ist es offiziell: Die Maß Bier wird auf dem diesjährigen Münchner Oktoberfest in allen Zelten unter elf Euro kosten. Dies hat die Stadtverwaltung am Dienstag mitgeteilt. Der Bierpreis war jedoch schon Tage zuvor inoffiziell bekanntgeworden. In drei Festhallen wird die Maß des speziellen Oktoberfestbieres demnach 2017 zum Höchstpreis von 10,95 verkauft. 2016 lag dieser bei 10,70 Euro. Die günstigste Maß können Wiesnbesucher im Herbst für 10,60 Euro genießen - in zwei Zelten. Im Vorjahresvergleich steigt der Bierpreis im Schnitt um 2,55 Prozent. 2016 reichte die Preisspanne von 10,40 Euro bis 10,70 Euro.

Ordentlich angezogen haben die Wiesn-Wirte bei den alkoholfreien Getränken: Ein Liter Tafelwasser kostet in diesem Jahr im Schnitt 8,73 Euro - im Vorjahr waren es noch 8,27. Für eine Maß Spezi müssen Besucher durchschnittlich 9,64 Euro (Vorjahr 9,27 Euro), für den Liter Limonade 9,55 Euro (Vorjahr 9,04 Euro) ausgeben. Das teuerste Getränk 2017 ist die Maß Weißbier - außerhalb Bayerns als Weizenbier bekannt - im Weinzelt: Stolze 15,60 kostet dort der Liter. 14 Festhallen und mehr als 20 kleinere Zelte werden 2017 auf der Theresienwiese aufgebaut.

26. Mai: Auf Oktoberfest getestet: Neuer Messengerdienst für Polizei

Die bayerische Polizei stützt sich bei ihren Ermittlungen künftig stärker auf digitale Hilfe. Am Freitag gab Innenminister Joachim Herrmann (CSU) in Nürnberg den Startschuss für einen Messengerdienst für Streifenbeamte. Die Aktion läuft zunächst als Pilotprojekt flächendeckend in Mittelfranken. Erste Tests gab es schon während des Münchner Oktoberfest im vergangenen Jahr - sie seien gut verlaufen. Bis 2018 soll schrittweise jeder Streifenwagen in Bayern mit der Technik ausgerüstet sein. Mehr dazu lesen Sie hier.

23. Mai: Auch alte Volksfest-Karussells müssen modernen Standards genügen

Für in die Jahre gekommene Karussells auf Volksfesten gibt es keinen Oldtimer-Bonus. Auch ältere schnelle Fahrgeschäfte müssten neuen technischen Standards genügen, entschied der Bayerische Verwaltungsgerichtshof in München. Er wies am Montag die Klage eines Schaustellers in zweiter Instanz ab und ließ keine Revision zum Bundesverwaltungsgericht zu, wie eine Sprecherin sagte.

Der Kläger hatte sich gewehrt, weil er mit seinem gut 25 Jahre alten Fahrgeschäft "Magic" Vorschriften einhalten sollte, die bei dessen Bau noch nicht galten. Er hatte gegen den TÜV Süd geklagt, weil dieser die Einhaltung der Norm DIN EN 13814 überprüft. In der mündlichen Verhandlung vergangene Woche sprach der Kläger von einer fünfstelligen Summe für ein Gutachten und vielen Tausend Euro für mögliche Nachrüstungen am "Magic", das viele Jahre auf dem Oktoberfest stand. Mehr dazu lesen Sie hier.

17. Mai:  Keine Bierpreisbremse auf Oktoberfest

Die Oktoberfest-Wirte können auch in diesem Jahr den Preis für die Maß Bier selbst bestimmen. Die geplante Bierpreisbremse von Wiesn-Chef Josef Schmid (CSU) ist am Mittwoch im Münchner Stadtrat durchgefallen. Schmid wollte den Bierpreis für drei Jahre bei 10,70 Euro deckeln, dem Höchstpreis des Vorjahres. Die Stadträte stimmten aber auch einem Zusatztag zur Verlängerung des Volksfestes mehrheitlich nicht zu. 

Umgesetzt werden soll hingegen - wenngleich mit Änderungen - Schmids Vorschlag, die erhöhten Kosten für mehr Sicherheit über eine Umsatzpacht für die Wirte hereinzuholen. Alle Vorschläge gehörten zu einem Paket von Maßnahmen, bei dem es um die Finanzierung der Sicherheitsvorkehrungen wegen der Terrorgefahr geht.

Münchner Stadtrat entscheidet heute über Bierpreis auf der Wiesn 2017

Er steigt und steigt, der Bierpreis auf dem Oktoberfest. Jetzt soll ein Deckel drauf. Wiesn-Chef Josef Schmid will den Bierpreis für drei Jahre bei 10,70 Euro festschreiben und die Wirte zur Finanzierung der erhöhten Sicherheitsvorkehrungen mit einer Umsatzpacht zur Kasse bitten. Heute entscheidet der Münchner Stadtrat über die umstrittenen Pläne.

15. Mai: München streitet über Preisbremse für Wiesn-Bier

In diesem Jahr will der Wiesn-Chef und zweite Bürgermeister Josef Schmid den Höchstpreis für die Maß für drei Jahre bei 10,70 Euro einfrieren, dem Maximalpreis des Vorjahres. Das ungewöhnliche Konstrukt eines von öffentlicher Seite verhängten Preisdiktats hatte sich Schmid extra bei den Wettbewerbshütern im Freistaat absichern lassen: Die Kartellbehörde gab grünes Licht.

Der Vorschlag sorgte allerdings für frostige Stimmung zwischen Wiesn-Chef und Wirten. Und heizte die Stimmung im Rathaus auf. Zeitweise argwöhnten Medien, das Rathausbündnis aus SPD und CSU stehe auf der Kippe. Das wurde freilich dementiert: Auseinandersetzung gehöre zum politischen Geschäft. Und so wichtig sei der Bierpreis nun wirklich nicht, dass daran ein Rathausbündnis zerbreche.

9. Mai: Entscheidung über Bierpreis-Limit vertagt

Der Münchner Stadtrat will erst in seiner Vollversammlung am 17. Mai über die umstrittene Bierpreisbremse für die Oktoberfest-Maß entscheiden. Das Thema wurde am Dienstag im Wirtschaftsausschuss auf das Plenum vertagt. Mehr dazu lesen Sie hier.

26. April: Maß Bier auf dem Oktoberfest kann zu Herz-Problemen führen

Ist Alkohol nun gesund oder nicht? Dieser Frage widmen sich viele Forscher und kommen immer wieder auf unterschiedliche Ergebnisse. Eins ist jedoch klar: Es ist eine Frage der Menge. Das betrifft auch die Maß Bier auf dem Oktoberfest. Münchner Forscher haben sich mit der Frage beschäftigt, wie sich der Alkohol auf das Herz auswirkt. Die in der Fachzeitschrift European Heart Journal veröffentlichte Studie prüfte Herzrhythmusstörungen erstmals unmittelbar nach dem Alkoholkonsum und an einer großen Zahl von Teilnehmern.

Wenn man über einen kurzen Zeitraum viel Alkohol zu sich nimmt, kann dies zu Herzrhythmusstörungen führen. Das Ganze nennt sich „Holiday Heart Syndrome“ und wurde bereits von kleineren Studien ermittelt, allerdings erst nach dem Alkoholkonsum - nüchtern beim Arzt. In dieser Studie aber gelang es den Forschern dies währenddessen festzustellen.

5. April: Für mehr Sicherheit: Oktoberfest bekommt Anlage für Warndurchsagen

Das Oktoberfest in München soll aus Sicherheitsgründen mit Lautsprechern für Warndurchsagen ausgestattet werden. Darauf hat sich der Stadtrat der bayerischen Landeshauptstadt am Mittwoch in einer Vollversammlung geeinigt. Mit der Beschallungsanlage wollen die Veranstalter die Besucher im Notfall informieren und so eine mögliche Massenpanik vermeiden. Dabei geht es nicht nur um einen möglichen Terroranschlag, sondern auch um die Lenkung der Besucher bei drohender Überfüllung des Geländes oder um die Räumung bei einem Unwetter. 

22. März: Versöhnliche Töne im Streit im Bier-Streit

Bei einem zweistündigen Treffen hinter verschlossenen Türen haben Wiesn-Wirte und Festleiter Josef Schmid (CSU) über dessen Vorschläge für das nächste Oktoberfest gesprochen. Der Wiesn-Chef und Wirtschaftsreferent will den Bierpreis deckeln, die Wirte mit einer Umsatzpacht zur Kasse bitten und das Volksfest um einen Tag verlängern.

Das Treffen sei "in einer sehr ruhigen, sachlichen und konstruktiven Atmosphäre" verlaufen, sagte Schmid am Mittwoch nach dem Gespräch. "Ich entnehme dem Gesprächsverlauf, dass meine konkreten Erläuterungen hilfreich waren, um meine Vorgehensweise besser zu verstehen." Er gehe davon aus, dass Sachlichkeit nun auch die öffentliche Debatte leiten werde. Mehr dazu lesen Sie hier.

1. Februar: Das ist das Wiesn-Plakat 2017

Auch das Plakat für das Oktoberfest 2017 wird wieder klassisch. Wiesn-Chef Josef Schmid stellte das Motiv am Mittwoch in München vor. Zu sehen sind darauf - wie fast in jedem Jahr - Bierkrug, Breze und Hendl. Dazu gibt es das Riesenrad, ein Lebkuchenherz, einen Trachtenhut und Edelweiß - das Ganze auf hellem Hintergrund. Der Entwurf soll auf 10.000 Werbeartikeln für das größte Volksfest der Welt zu sehen sein und wurde von zwei Fränkinnen erdacht. Mehr dazu lesen Sie hier.

 

31. Januar: Wiesn-Besucher müssen heuer wohl mehr zahlen

Die Kosten für die Sicherheit auf dem Oktoberfest steigen. Deswegen müssen wohl auch Gäste bald mehr zahlen. Die Rede ist von einem Euro, den die Besucher künftig mehr bezahlen müssen, wenn sie auf die traditionelle Oide Wiesn wollen. Auch für die Reservierungen soll künftig ein Euro pro Person und Platz fällig werden. Die Süddeutsche Zeitung berichtete unter Berufung auf Stadtratsmitglieder, dass die Standgebühren um satte 20 Prozent steigen sollen. Mehr dazu lesen Sie hier.

19. Januar: Oktoberfest wird teurer

Das Oktoberfest wird teurer: Höhere Sicherheitsvorkehrungen wegen der Terrorgefahr haben die Kosten für die Stadt im vergangenen Jahr nach oben getrieben. Nun wird überlegt, wie die Mehrkosten, die sich im mittleren einstelligen Millionenbereich bewegen, in diesem Jahr umgelegt werden können: auf die Wirte, Schausteller, Marktkaufleute und wohl am Ende auf die Besucher. "Es werden gerade Gespräche geführt, wie man mit den Mehrkosten umgeht, die in der Tat natürlich angefallen sind", hieß es am Donnerstag dazu im Büro von Wiesn-Chef Josef Schmid (CSU). Die Gespräche stünden aber ganz am Anfang, entschieden sei nichts. Mehr dazu lesen Sie hier.

17. Januar: Münchner OB lädt Obama und Gauck ein

Der scheidende US-Präsident Barack Obama (55) hat von Münchens Oberbürgermeister Dieter Reiter (58, SPD) eine Einladung zum Oktoberfest erhalten. Obama selbst hatte vergangenes Jahr gesagt, dass er nach seiner Amtszeit gerne mal als Privatmann auf das beliebte Volksfest kommen wolle. "Daraufhin hat der OB ihn zur Eröffnung eingeladen", sagte ein Sprecher der Stadt am Dienstagabend.

Reiter lud auch Bundespräsidenten Joachim Gauck (76) ein. Bei ihm gab es ebenso einen konkreten Anlass für die Einladung: Zuletzt sahen sich der Bundespräsident und der Oberbürgermeister bei der Trauerfeier für die langjährigen FDP-Politikerin Hildegard Hamm-Brücher. Um sich nicht - wie in der jüngeren Vergangenheit der Fall - immer nur bei traurigen Anlässen zu treffen, folgte nun die Einladung ins Schottenhamel-Zelt. Mehr dazu lesen Sie hier.

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