Donnerstag, 30. Oktober 2014

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21. Dezember 2012 14:48 Uhr

Kommentar

Ärzte dringend gesucht

Zwei oder drei Jahre sind in einem Berufsleben eine kurze Zeit. Zumal dann, wenn es sich seinem Ende zuneigt.

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Zwei oder drei Jahre sind in einem Berufsleben eine kurze Zeit. Zumal dann, wenn es sich seinem Ende zuneigt. Jeder fünfte Hausarzt steht so kurz vor dem Ruhestand. Das wäre an sich kein Problem, wenn alle jemanden fänden, der in ihre Fußstapfen steigen will. Aber immer weniger junge Ärzte zieht es in ländliche Städte oder Gemeinden. Praxen verwaisen. Es droht ein Versorgungsengpass, den sich heute nur die wenigsten vorstellen können.

Dabei braucht eine älter werdende Gesellschaft dringend mehr Hausärzte für eine patientennahe Betreuung. Die Spitzen des Gesundheitswesens wissen das und haben dazu ein neues Planungsinstrument erfunden, das 3000 neue Hausarztstellen ermöglicht. Aber was hilft das, wenn die Rahmenbedingungen nicht stimmen, unter denen ein junger Mediziner heute noch bereit ist, sich für das Leben eines Landarztes zu entscheiden?

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Statt seitenlange Papiere über Planungsbereiche, die tausende neuer Hausarztpraxen auf dem Lande vorgaukeln, zu verfassen, sollte die Attraktivität dieses Berufes herausgestellt werden. Dies funktioniert nur, wenn er zugleich von bürokratischen Fesseln und kaum nachvollziehbaren Honorarbestimmungen befreit wird. Dafür könnte es aber schon zu spät sein.

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