Sonntag, 17. Dezember 2017

28. November 2017 15:07 Uhr

Kommentar

Der Druck für AEV-Trainer Mike Stewart steigt

Bei manch anderem Klub wäre die Trainerdiskussion längst eröffnet - bei den Panthern genießt Trainer Stewart noch Schonfrist. Das könnte sich schnell ändern.

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AEV-Trainer Mike Stewart steht vor der schwierigsten Situation als Trainer der Augsburger Panther.
Foto: Daniel Karmann, dpa

Die Panther stecken in der Krise. Manch anderer Klub hätte in einer vergleichbaren Situation längst die Trainerdiskussion eröffnet. Mike Stewart dagegen hat sich in den vergangenen beiden Jahren einen Kredit erarbeitet, der noch nicht aufgebraucht ist. Vor allem die rauschhafte Vorsaison hat bei den Fans für nachhaltige Glücksgefühle gesorgt.

Inzwischen allerdings ist er mit nahezu der gleichen Mannschaft auf dem vorletzten Tabellenplatz angekommen. Der Absturz ist gleichermaßen rätselhaft wie überraschend. Was vergangene Saison noch funktionierte, droht jetzt zum Rohrkrepierer zu werden. Die Play-offs sind schon zur Saison-Halbzeit in weite Ferne gerückt. Die Gründe sind vielfältig und vor allem in der schwächelnden Offensive zu suchen. Dort spielen Pech und Unvermögen Doppelpass.

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Stewart steht vor seiner härtesten Bewährungsprobe

Stewart steht vor seiner härtesten Bewährungsprobe in Augsburg. Er selbst hat die Messlatte in der vergangenen Saison nach oben verschoben. Die Erwartungen der Fans waren groß, wahrscheinlich zu groß. Noch richtet sich deren Zorn vor allem gegen die Mannschaft. Irgendwann aber wird sich auch bei den Panthern jener Automatismus in Gang setzen, an dessen Ende der Trainer infrage steht.

Stewart hat bewiesen, was er kann. Er hat diese Mannschaft zusammengestellt, er kann sie auch aus der Krise führen. Aber Stewart weiß am besten, dass der Druck mit jeder Niederlage steigt.

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