Samstag, 10. Dezember 2016

21. März 2016 13:09 Uhr

FC Augsburg

Opare darf nicht mehr mit der Mannschaft trainieren

Daniel Opare wurde vom Training des FC Augsburg freigestellt. Trainer Markus Weinzierl teilt mit deutlichen Worten mit, dass er den Verein verlassen kann.

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Daniel Opare kam als Hoffnungsträger zum FC Augsburg. Der Rechtsverteidiger spielte bis 2015 beim FC Porto, ehe er ablösefrei zum FC Augsburg wechselte. Dort sollte er ein möglicher Ersatz von Paul Verhaegh sein.

Doch der 25-Jährige entwickelte sich aus Sicht des FC Augsburg nicht so, wie man es sich erwünscht hatte. Erst warf ihn eine Verletzung zurück, dann schaffte er nicht mehr den Anschluss an die Mannschaft. Bis heute hat der Mann aus Ghana noch keine Pflichtspielminute für den FCA bestritten. Und dabei wird es auch bleiben.

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Weinzierl würde Opare keine Steine in den Weg legen

Daniel Opare darf vorerst nicht mehr mit der Mannschaft trainieren. "Wir brauchen jetzt in der Phase ein Team und zufriedene Spieler", hatte Weinzierl bereits in der vergangenen Woche mit Blick auf Opare gesagt. Nun darf er nur noch individuell trainieren. Dass Opare ganz und gar nicht zufrieden ist mit seiner Situation, sagte er in der vergangenen Woche in einem Gespräch mit unserer Zeitung. Einige brisante Aussagen gab er aber später nicht zur Veröffentlichung frei.

Die Ehe zwischen ihm und dem FCA steht nun aber kurz vor der Scheidung. Weinzierl will ihm jedenfalls keine Steine in den Weg legen, falls Opare den Verein verlassen will. "Meinen Segen hat er", so der Coach. Allerdings hat Opare noch einen bis 2018 laufenden Vertrag beim FC Augsburg. Sollte er auf diesen pochen, müssten ihn die Augsburger noch zwei Jahre lang weiterbezahlen.

Beim FC Augsburg ist man bemüht, eine für beide Seiten vernünftige Lösung zu finden. "Daniel Opare ist mit der Situation unzufrieden und trainiert individuell. Wir sind in Gesprächen, um eine Lösung zu finden", so Geschäftsführer Stefan Reuter. ötz, time

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Das ist der FC Augsburg

Der FC Augsburg geht aus einer Fusion zwischen dem BC Augsburg und des TSV Schwaben Augsburg im Jahr 1969 hervor. Anfangs spielte der FCA in der Bayernliga. 1973 stieg der FCA in die zweitklassige Regionalliga auf.

 

Es folgten die "goldenen Jahre" des FC Augsburg. Mit dem ehemaligen Weltstar Helmut Haller etablierte man sich in der Regionalliga und spielte kurzzeitig um den Aufstieg in die Erste Bundesliga mit. 1979 stieg man allerdings wieder in die Bayernliga ab. Bis 1983 folgten Ab- und Aufstiege, ehe man über Jahrzehnte hinweg in der Bayern Liga (später Regionalliga) verschwand.

 

Erst nach dem Einstieg des einstigen Unternehmers Walther Seinsch im Jahr 2000 ging es beim FC Augsburg wieder bergauf. 2006 stieg die Mannschaft in die Bundesliga auf, 2011 folgte der erstmalige Aufstieg in die Erste Bundesliga. In der Bundesligasaison 2014/15 erreichten die Augsburger sensationell den fünften Platz und qualifizierten sich so erstmals für die Europa League.

 

Vorstandsvorsitzender des FC Augsburg ist Klaus Hoffmann. Die Mannschaft wird trainiert von Dirk Schuster. Geschäftsführer sind Peter Bircks und Stefan Reuter. Der FCA trägt seine Heimspiele in der  30.660 Personen fassenden WWK-Arena aus.

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