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  3. Aichach-Griesbeckerzell: "Superstar Asam" verabschiedet sich von der Grundschule in Griesbeckerzell

Aichach-Griesbeckerzell
13.05.2024

"Superstar Asam" verabschiedet sich von der Grundschule in Griesbeckerzell

Eine besonders schöne Ecke in seinem Garten will Hubert Asam mit den Steinen, die die Schulkinder ihm zum Abschied geschenkt haben, gestalten.
Foto: Gerlinde Drexler

Nach knapp 26 Jahren als Hausmeister an der Schule in Griesbeckerzell geht Hubert Asam in den Ruhestand. Aus der Welt wird er trotzdem nicht sein.

25 Jahre, neun Monate und zwei Tage lang war Hubert Asam Hausmeister an der Grundschule Griesbeckerzell-Obergriesbach. Am Freitag verabschiedeten die Kinder ihren „Superstar Asam“ mit einem eigens für ihn gedichteten Rap. Der 62-Jährige geht in Altersteilzeit, wird aber noch das eine oder andere Kunstprojekt zusammen mit den Schülerinnen und Schülern in Angriff nehmen. Asam erinnerte sich in seiner Abschiedsrede auch seine ersten Tage an der Schule vor knapp 26 Jahren.

Damals fiel die Einweisung eher kurz aus. Sie bestand mehr oder weniger aus einem Rundgang durch die Schule mit dem damaligen Rektor. Der hatte den Neuling mit den aufmunternden Worten „Fang einfach an“ in sein Hausmeisteramt entlassen. Er habe sich fast alles selber beibringen und suchen müssen, erinnerte sich Asam mit einem Schmunzeln. Traktor, Geräte, Heizung, Wasser – das alles zu lernen nahm viel Zeit in Anspruch. Dazu noch die vielen neuen Namen der Lehrer. „Und das war bei meinem Namensgedächtnis ein Thema für sich“, sagte der 62-Jährige und lachte. Die Namen hatte Asam irgendwann intus, unbekannte Schalter und Hebel entdeckte er auch Jahre später noch im Schulgebäude. „Es kam noch vieles Nichtgesehene zum Vorschein“, erinnerte er sich.

Wie sich die Zeller Schule verändert hat

Wenig Ahnung hatte Asam von der Gartenarbeit. Inzwischen sei sie zum Steckenpferd geworden, verriet der 62-Jährige. Er erlebte mit, wie sich der Schuleingang und Pausenhof von Jahr zu Jahr veränderte und hatte daran auch aktiven Anteil. Ein Megaprojekt sei die Sitzschlange gewesen, die er zusammen mit den Grundschülern im Pausenhof gestaltete. Die kleinen und größeren Künstler gestaltete neun farbenfrohe Betonmachésteine, die auch heute noch als Sitzplätze gerne angenommen werden. 

Die Flötengruppe der Griesbeckerzeller Schule unter Leitung von Cornelia Sieler verabschiedete Hausmeister Hubert Asam musikalisch.
Foto: Gerlinde Drexler

Ebenfalls ein künstlerisches Gemeinschaftsprojekt mit den Kindern war der Fisch Fridolin im Eingangsbereich der Schule. Die allererste Kunstaktion war ein Obelisk. Der Bauhof hatte das Fundament gebaggert, ein Kran setzte den Stein ein und die Viertklässlerinnen verzierten ihn mit einem farbenfrohen Mosaik, das heute noch zu sehen ist.

Im Keller in Zell war die "wilde Werkstatt"

Asam erinnerte sich an den Anbau der Aula mit zwei darüber liegenden Klassenzimmern als seine erste größere Herausforderung: „Firmen zu dirigieren, war Neuland für mich.“ Im Laufe der knapp 26 Jahre machte er unzählige Umräumaktionen vom Obergeschoss in den Keller und vom Keller bis zum Dach mit. 

Im Keller hatte Asam seine „wilde Werkstatt“, in der auch Ideen für viele farbenfrohe Kunstprojekte entstanden, an denen die gesamte Schulfamilie mitgewirkt hatte. Seit 2017 steht ein Pizzaofen im Pausenhof. Planung und Ausführung lag in den Händen des rührigen Hausmeisters. In Zusammenarbeit mit Firma Schulz (Metall) und der Berufsschule Aichach (Dach) konnte der Ofen bald in Betrieb gehen, erinnerte sich Asam. Er machte ehrenamtlich unzählige Glasbläservorführungen an der Schule und spendete das Geld an den Bunten Kreis, nahm zusammen mit Schülern und Lehrern am Faschingsumzug in Griesbeckerzell teil.

Zum Abschied setzen ihn die Kinder auf einen "Thron"

Ihre Erlebnisse mit ihrem Hausmeister verarbeiteten die Schüler zu einem Rap-Lied. In dem hieß es unter anderem: „Herr Asam will Spaß haben, er ist immer voll gut drauf.“ Auf einem „Thron“ in der Turnhalle sitzend, genoss der 62-Jährige die Vorstellung. Er schüttelte zum Abschied 170 Kinderhände und nahm ebenso viele von den Schülern bemalte bunte Steine in Empfang. Für die werde er in seinem Garten eine besonders schöne Ecke finden, versprach Asam. 

170 Kinderhände schüttelte Hausmeister Hubert Asam zum Abschied und bekam von jedem Kind einen selbst gestalteten Stein geschenkt.
Foto: Gerlinde Drexler

Auch wenn er „dann mal weg“ ist, ist der langjährige Hausmeister trotzdem nicht aus der Welt. Für die Kunstmeile arbeitet er zusammen mit den Schülern an einem Kunstprojekt. Außerdem wird er auch weiter ehrenamtlich als Schiedsrichter bei den Fußballspielen dabei sein. 

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