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Der Bahnausbau im Augsburger Land ist überfällig, aber eine Zumutung

Kommentar Von Christoph Frey
29.10.2021

Plus Vier Trassen stehen zur Auswahl für den Ausbau der Bahnstrecke zwischen Ulm und Augsburg. Doch welche bedeutet das kleinste Übel für den Landkreis?

Was ist das kleinere Übel: Riesige Brücken bei Zusmarshausen, eine brutale Verkehrsschneise durchs idyllische Rothtal oder neue Bahngleise, für die im Zweifelsfall in Neusäß Häuser weichen müssen? Schwer zu sagen. Sicher ist: Der Ausbau der Bahnstrecke zwischen Ulm und Augsburg, für die ganze Region eine schon viel zu lang aufgeschobene Notwendigkeit, wird für viele Menschen im Augsburger Land eine Zumutung. Dem Entsetzen, das sich jetzt im Gemeinderat von Zusmarshausen bei erster Ansicht der neuen Pläne breit macht, werden in anderen Orten weitere Momente des Schocks und der Entrüstung folgen. Vier Strecken gelten als machbar, ideal davon ist keine. Das sagt die Bahn selber.

Das Milliardenprojekt ist kaum mehr zu stoppen

Doch das Milliardenprojekt wird, nachdem der Bund sich einmal entschlossen hat die 160 Jahre alte Strecke auszubauen, kaum mehr zu stoppen sein. Wohl aber scheint es möglich, auf den Verlauf einen gewissen Einfluss zu nehmen. Von den vier Trassen, die jetzt noch im Rennen sind, sind zwei erst im Verlauf des Dialogverfahrens entstanden. Der Riese Bahn ist also durchaus willens, sich ein wenig zu bewegen. Denn auch für ihn ist wichtig, dass das Großprojekt bei den Menschen vor Ort auf Akzeptanz stößt.

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Die Diskussion ist geschlossen.

01.11.2021

>> Ist also der Aus- und (nach Dinkelscherben) Neubau der bestehenden Trasse der beste Weg? Zur Wahrheit gehört: Auch er ist mit Hindernissen gepflastert und das nicht nur auf dem Weg durch Neusäß und Diedorf. Aber es ist im Moment die einzige Lösung, die verlässlich an der alten Strecke Verbesserungen verspricht. <<

... ist im Moment die einzige Lösung, die verlässlich an der alten Strecke Verbesserung bis nach 2030 verschiebt?

Ja es ist die einzige Lösung, die halbwegs attraktive Bahnhöfe ohne Eigenbeitrag der Anliegergemeinden verspricht - der Vorteil ist aktuell nur in den Kassen von Neusäß, Diedorf und des Freistaates absehbar.

Dazu wird eine Reaktivierung des Haltepunktes Bärenkeller mit dem Ausbau aus Platzgründen schwer vorstellbar - das wäre ein Bonus für wen?

>> Und auch dass der Augsburger Hauptbahnhof weiter an Fernverkehrsverbindungen angeschlossen bleibt, reicht als örtlicher Bonus nicht aus. <<

Was ist denn nun genau der örtliche Bonus?

Dass die Reaktivierung der Staudenbahn mit einem Ausbau der Bestandsstrecke auch erst mal zuverlässig auf nach 2030 verschoben wird? Man hört zu diesem Thema von den Ausbaubefürwortern merkwürdig wenig...

>> In der momentanen Lage scheint deshalb der von der Politik im Augsburger Land parteiübergreifend geforderte Ausbau der alten Strecke der gangbarste Weg, den auch die Stadt Augsburg guten Gewissens befürworten kann ... <<

Für die Stadt Augsburg gibt es keine absehbaren Vorteile durch den Ausbau der Bestandsstrecke.

Im Gegenteil - Baustellenfahrpläne mit Zugausfällen werden den Nahverkehr in den nächsten 10 Jahren schwächen und eher mehr Menschen auf dem Weg in die Stadt ins Auto treiben.

01.11.2021

Die neuen Gleise würden in Neusäß, Westheim und Diedorf nördlich der bestehenden Gleise gebaut, ohne diese zu verändern.
Neue Bahnsteige oder Bahnhöfe sind nicht Aufgabe der Planungen für die Strecke Ulm - Augsburg und sollen vermieden werden.

01.11.2021

>> ...an den Bahnhöfen wird herumgemurkst und von Lärmschutz spricht sowieso keiner. <<

Herr Frey ihr Beitrag erfüllt für mich nicht die Anforderungen an einen Plus Artikel.

Es wird nicht herumgemurkst; nur weil eine Kollegin von Ihnen wahrheitswidrig von einem ebenerdigen Einstieg spricht ist das noch lange nicht Tatsache .

https://www.augsburger-allgemeine.de/augsburg-land/Neusaess-Es-wird-laut-Neusaesser-Bahnhoefe-werden-zur-Baustelle-id60837191.html

>> Um den Fahrgästen einen ebenerdigen Einstieg in die neuen Züge zu ermöglichen, muss die Bahn die Steige in Westheim und Neusäß erhöhen. <<

Ich hatte es dort schon erläutert; der Bahnsteig wird auf 38 cm erhöht - die Einstiegshöhe der neuen Züge ist 76 cm.

Es handelt sich um eine Notmaßnahme, damit der der Bahnhof weiter bedient werden kann. Ein vernünftiger Ausbau der Bahnhöfe Neusäß und Westheim scheitert seit Jahren am starken Wunsch nach einer 3 bis 4-gleisigen Neubautrasse durch Neusäß und Westheim.

Factsheet der Fa. Siemens zu den neuen Zügen:

https://assets.new.siemens.com/siemens/assets/api/uuid:ecf97448-6a08-4ad7-9d20-6b30ef76d9c1/mors-b10049-00dbmireoaugsburg-72_original.pdf

Und natürlich scheitert auch der Lärmschutz an der Bestandsstrecke an diesem Ausbauwunsch.

3 oder 4-gleisiger Ausbau bedeutet Abriss der Bestandsgleise und Neubau aller Gleise - da bleibt kein Stein auf dem anderen und daher ist es absolut nicht sinnvoll dort vorzeitig nur einen Euro zu investieren.