Harry Potter als Marketingzauber

07.09.2018

Durchwachte Nächte, um ja bei Verkaufsstart einen der ersten Bände zu ergattern. Das war vor 20 Jahren keine Ausnahme.

Die Geschichten des Zauberlehrlings Harry Potter zogen vor 20 Jahren Millionen von Kindern und Erwachsenen in ihren Bann. Die Autorin Joanne K. Rowling breitete darin eine eigene Fantasiewelt und Spannung aus, die einen sieben dicke Wälzer lang bei der Stange bleiben ließ. Man bangte mit Harry und seinen Freunden und verachtete seine Widersacher. 

20 Jahre später ist der Waisenjunge erwachsen geworden und mit ihm auch die Fans der ersten Stunde. Daher ist es verständlich, dass der Absatz der Bücher nicht mehr so reißend ist wie früher. Ein anderer Aspekt der Erfolgsstory dieser Romanreihe ist die vorher nie für ein Kinder- oder Jugendbuch aufgebaute gleichzeitige weltweite Massenvermarktungsmaschinerie. Es gab Zauberstäbe und -Mäntel zu kaufen oder Skulpturen des guten Zauberers Dumbledore oder von Dobby, dem Hauself. Und auch Joanna K. Rowling mischt dabei bis heute kräftig mit: Jetzt schildert sie die Geschichten von einstigen Randfiguren aus dem Potter-Universum, schreibt Drehbücher und Theaterstücke. Und mit Fans kommuniziert sie im Internet: Ein Musterbeispiel für crossmediales Marketing. Zum Artikel

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