Während der Zeit des Nationalsozialismus (1933-1945) wurden auch Menschen mit geistiger, körperlicher und psychischer Erkrankung aus dem Dominikus-Ringeisen-Werk zu Opfern des Regimes. In den Fokus gerieten in damaliger Zeit die Einrichtungen in Ursberg, Maria Bildhausen (Unterfranken) und Kloster Holzen, die alle von der St. Josefskongregation geleitet wurden. Im Rahmen des NS-Euthanasieprogramms „Aktion T4“ wurden insgesamt 379 Menschen mit Behinderung in Anstalten des NS-Regimes in Kaufbeuren, Erlangen, Eglfing-Haar sowie in Hartheim bei Linz ermordet. Vor ihrem gewaltsamen Tod – sie wurden mit Bussen abgeholt – hatten 25 dieser Personen ihren Lebensmittelpunkt in Kloster Holzen.
Allmannshofen
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