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Hochwasserschutz in Neusäß an der Schmutter.

Neusäß

Kleine Umbauten für den Hochwasserschutz an der Schmutter

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    Anfang Juni hatte ein Hochwasser entlang der gesamten Schmutter für teilweise starke Schäden gesorgt.
    Anfang Juni hatte ein Hochwasser entlang der gesamten Schmutter für teilweise starke Schäden gesorgt. Foto: Maximilian Czysz

    Hochwasserschutz ist in Neusäß nicht erst seit den jüngsten Ereignissen Anfang Juni ein Thema. Doch während woanders große Rückhaltebecken entstanden, sind es in Neusäß vor allem kleinere Maßnahmen, die in den vergangenen gut 15 Jahren nach einer mit dem Wasserwirtschaftsamt Donauwörth (WWA) festgelegten Liste abgearbeitet werden. Ziel ist es, den sogenannten Gewässerstress zu verringern, sodass bei starken Regenereignissen weniger Oberflächenwasser vor allem in die Schmutter läuft. Auf der jüngsten Sitzung des Planungs- und Umweltausschusses hat Isolde Mair aus der zuständigen Abteilung im Rathaus die nächsten Arbeiten vorgestellt.

    Bereits im Herbst soll der Drosselabfluss am Pfauwinkel in Ottmarshausen so verändert werden, dass bei starkem Regen weniger Wasser direkt in die Schmutter abläuft. Gerechnet wird mit Kosten von rund 40.000 Euro. Knapp 70 Kubikmeter Wasser soll ein Rückhaltebecken in der Kleinen Siedlung in Vogelsang fassen, das für 285.000 Euro geplant ist. Auch dieser Bau soll im Herbst beginnen, sich aber wohl bis ins kommende Frühjahr hinein ziehen.

    In der Schmutter soll weiterer Retentionsraum entstehen

    Im kommenden Jahr soll dann eine Grabenverrohrung zwischen Kreppen und Schlipsheim derart umgebaut werden, dass ein offener Graben entsteht und so Retentionsraum gewonnen wird. Ziel ist auch hier, Wasser langsamer in die Schmutter einfließen zu lassen. Die Kosten dürften hier bei 135.000 Euro liegen. In diesem Zusammenhang betonte Bürgermeister Richard Greiner, wie wichtig die Schutzmaßnahmen weiterhin seien. Dass die Schmutter bislang nicht sicher sei, hätten die Ereignisse im Juni gezeigt.

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