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Augsburg
13.01.2020

Göppingen verklagt Augsburg – und verliert vor Gericht

Weil er Material dienstlich bestellte, aber privat nutzte, stand ein Feuerwehrmann vor Gericht. Er muss nicht in Haft, verlor aber seinen Beamtenstatus.
Foto: A. Kaya (Symbol)

Plus Ein Feuerwehrmann wechselt von Augsburg nach Göppingen. Von Untreue-Vorwürfen gegen ihn sagt die Stadt dem neuen Arbeitgeber nichts. Das führt zu Streit.

Es hätte für Augsburg eine teure Angelegenheit werden können: 153.000 Euro Schadenersatz verlangte die Stadt Göppingen, deren Spitze sich von den Augsburgern Hinters Licht geführt fühlte. Hintergrund des ungewöhnlichen Streites zweier Kommunen ist der Fall eines früheren Augsburger Feuerwehrmannes. Er hatte sich zwischen 2010 und 2014 private Gegenstände über die Berufsfeuerwehr bestellt und von der Stadt bezahlen lassen, darunter PC-Mäuse, Glühbirnen, eine Automatte. Insgesamt ging es um mehr als 10.000 Euro. 2017 wurde er vor dem Amtsgericht zu einer Haftstrafe von einem Jahr und sieben Monate auf Bewährung verurteilt. Das Problem an der Sache: In Göppingen wusste man nichts von den Verfehlungen des Beamten, als dieser sich dort 2014 für die Stelle des Feuerwehr-Kommandanten bewarb. Anfang Dezember 2014 wurden sich die beiden Städte über die Versetzung des Mannes einig.

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