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Augsburg: Die Augsburger SPD geht mit einem neuen Gesicht in die Landtagswahl

Augsburg

Die Augsburger SPD geht mit einem neuen Gesicht in die Landtagswahl

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    Wer tritt für die SPD bei der Landtagswahl 2023 in den beiden Augsburger Stimmkreisen an?
    Wer tritt für die SPD bei der Landtagswahl 2023 in den beiden Augsburger Stimmkreisen an? Foto: Alexander Kaya (Symbolbild)

    Die Landtagswahl im Herbst 2018 verlief für die SPD in Bayern frustrierend. Das schwache Abschneiden der Partei führte dazu, dass die Augsburger SPD nur noch einen Abgeordneten in den Landtag entsandte. Es ist Harald Güller, der im Stimmkreis Augsburg-West angetreten war. Güller lebt in Neusäß an der Stadtteilgrenze zu Augsburg. Zu seinem Stimmkreis gehören neben Teilen des Augsburger Stadtgebiets die Städte Gersthofen und Neusäß. Im Stimmkreis Augsburg-Ost trat Margarete Heinrich an, sie scheiterte jedoch. Nach der Kommunalwahl im Frühjahr 2020 verließ Heinrich die SPD. Deshalb wird die Partei bei der Wahl im Herbst 2023 ein neues Gesicht präsentieren. Die Suche beginnt. Und im Westen? Vieles spricht dafür, dass hier die Entscheidung bereits gefallen ist.

    Wenn Harald Güller wieder antreten möchte, dürfte an ihm kein Weg vorbeiführen, heißt es aus Parteikreisen. "Güller ist gesetzt, so er denn möchte", sagt ein Funktionsträger. Der Abgeordnete selbst hält sich bedeckt. Auf Anfrage unserer Redaktion sagte er: "Allein schon der Respekt gebietet es, die Fragen zu einer erneuten Kandidatur zunächst gegenüber den Mitgliedern der Partei zu beantworten und zu begründen." Der 58-jährige Jurist ist seit vielen Jahren für die SPD im Landtag tätig.

    Harald Güller aus Neusäß ist seit vielen Jahren SPD-Abgeordneter im Bayerischen Landtag.
    Harald Güller aus Neusäß ist seit vielen Jahren SPD-Abgeordneter im Bayerischen Landtag. Foto: Lara Hammer

    Bei der Landtagswahl im Herbst 2018 zog Güller über die schwäbische Liste in den Landtag ein. Die SPD, die zuvor fünf Mandate in Schwaben hatte, musste schwere Einbußen hinnehmen. Lediglich Simone Strohmayr aus Stadtbergen verteidigte ihr Mandat. Die restlichen Kandidatinnen und Kandidaten gingen leer aus. Zu ihnen gehörte Margarete Heinrich, deren Vater Horst Heinrich viele Jahre lang gemeinsam mit Willi Leichtle die Augsburger SPD im Landtag vertreten hatte. Horst Heinrich starb im Dezember 2002. Willi Leichtle, 81, hat sich aus der Politik altersbedingt zurückgezogen.

    Landtagswahl: SPD-Chef Dirk Wurm zählt zu möglichen Bewerbern

    Das Rennen um die Landtagskandidatur im Stimmkreis Ost scheint offen. Wenn es um mögliche Kandidaten geht, fallen die Namen Dirk Wurm, Florian Freund und Anna Rasehorn. Alle drei sitzen im Stadtrat. Den ersten Zugriff dürfte, so wird spekuliert, der frühere Ordnungsreferent Dirk Wurm haben. Er ist seit November 2021 der neue SPD-Chef in Augsburg und Nachfolger der Bundestagsabgeordneten Ulrike Bahr. Würde Wurm Ambitionen auf eine Landtagskandidatur anmelden, gäbe es wohl kaum Gegenwind.

    Dirk Wurm
    Dirk Wurm Foto: Peter Fastl

    Wurm selbst sagt: "Der Vorstand der SPD Augsburg wird bis Mai den genauen Fahrplan für die Aufstellung der Kandidaten für die Bezirks- und Landtagswahl 2023 aufstellen und dann den Mitgliedern präsentieren." Wer kandidieren möchte, müsse sich an ihn wenden, sagt der Vorsitzende: "Zusammen mit meinen Stellvertretern werde ich ein transparentes Verfahren in Gang setzen." Dieses starte im Frühsommer. Klar ist, dass vor den Sommerferien die Delegierten in den SPD-Ortsvereinen gewählt würden. Nach den Sommerferien werden bei Stimmkreiskonferenzen die Kandidaten nominiert.

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