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  3. Süchtigentreff in Augsburg-Oberhausen: Es brodelt in den Organisationen

Augsburg
19.04.2024

Wegen des Süchtigentreffs brodelt es in Oberhausen

Plakat gegen den neugeplanten Süchtigentreff am Friedensplatz.
Foto: Peter Fastl (Symbolbild)

Die neu gegründete Aktionsgemeinschaft wetterte gegen die schon lange bestehende Arbeitsgemeinschaft. Jetzt folgt die Replik. Streitpunkt ist der Süchtigentreff.

Diskussionen um einen neuen möglichen Standort für einen Süchtigentreff in Augsburg-Oberhausen lassen Emotionen hochkochen. Im Stadtteil formiert sich Widerstand, Bürger wehren sich gegen den Standort an der St. Johannes-Kirche. Es hat sich eigens die Aktionsgemeinschaft Oberhausen gegründet, die bei der jüngsten Bürgerversammlung ihren Unmut kundtat. Brisant ist die Entwicklung deshalb, weil es seit vielen Jahren eine Arbeitsgemeinschaft der Vereine und Organisationen (Arge) gibt. Sie sieht sich als Sprachrohr von Oberhauser Interessen. Arge-Vorsitzende Hannelore Köppl ist über jüngste Aussagen aus Reihen der Aktionsgemeinschaft verärgert. 

Maximilian Philipp-Walser (links) und Alexander Ferstl vertreten die Aktionsgemeinschaft Oberhausen.
Foto: Annette Zoepf

In einem Interview mit unserer Redaktion hatte sich Alexander Ferstl, Sprecher der Aktionsgemeinschaft, über die Arge und deren Agieren geäußert. Wörtlich sagte er: "Was den geplanten Süchtigentreff in St. Johannes betrifft, fühlten wir uns bei der Arge nicht richtig aufgehoben. Wir haben den Eindruck gewonnen, dass in der Arge keine offene Diskussion geführt wird. Es gab dort auch kein Treffen, bei welchem das Thema erst einmal intern diskutiert oder abgestimmt worden wäre. Vielmehr hieß es, dass das mit St. Johannes schon 'nicht so schlimm' werden wird." 

Süchtigentreff: Arge-Vorsitzende Hannelore Köppl bezieht Stellung

Die Arge-Vorsitzende Hannelore Köppl reagierte darauf am Donnerstag: "Ich war darüber schon sehr verärgert." Ferstl und der zweite Sprecher der Aktionsgemeinschaft, Maximilian Philipp-Walser, seien nicht Mitglied in der Arge. Insofern seien die Aussagen unzutreffend, betont Köppl. "Es gibt sehr wohl höchst unterschiedliche Auffassungen in der Arge und wir haben über den Süchtigentreff auch intensiv diskutiert." Dies bestätigt Jonas Holm, der als Stellvertreter agiert. Der junge Mann ist neu im Vorstand. "Dies zeigt, wir halten auch nicht nur an alten Strukturen fest", so Köppl. Wer erwarte, dass sich die Arge inhaltlich positioniert oder gar festlegt, kenne die Satzung nicht: "Wir haben einen kulturellen Auftrag für Oberhausen und sind nicht für politische Aussagen zuständig." 

Das frühere Arge-Vorstandsmitglied Werner Hartmann fordert die Führungsriege der Aktionsgemeinschaft, sich etwas zu mäßigen: "Es darf nicht sein, dass der Stadtteil Oberhausen gespalten wird." Denn eines müsse man bei der Diskussion um den Standort zur Betreuung von Süchtigen sehen: "Die Situation am Helmut-Haller-Platz ist gegenwärtig nicht mehr hinnehmbar." Wie es am Donnerstag hieß, steht aufgrund der jüngsten Aussagen ein Treffen an. Köppl und Hartmann werden sich mit Ferstl und Walser zeitnah austauschen. 

In Oberhausen geht es aber nicht allein um den Süchtigentreff. Die Arge möchte die Menschen im Stadtteil zusammenführen. Dazu gehört als zentraler Baustein das traditionelle Kirschblütenfest. Es findet in diesem Jahr von Freitag, 26. April, bis Sonntag, 28. April, statt. Es gibt ein großes Unterhaltungsprogramm am Helmut-Haller-Platz. 

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19.04.2024

>> Dies bestätigt Jonas Holm, der als Stellvertreter agiert. Der junge Mann ist neu im Vorstand. "Dies zeigt, wir halten auch nicht nur an alten Strukturen fest", so Köppl. Wer erwarte, dass sich die Arge inhaltlich positioniert oder gar festlegt, kenne die Satzung nicht: "Wir haben einen kulturellen Auftrag für Oberhausen und sind nicht für politische Aussagen zuständig." <<

Na dann viel Spaß mit Kultur am Oberhauser Bahnhof…

Und es gab bisher sicher keine politischen Äußerungen? Ich glaube doch!