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  3. Augsburg: Corona-Verschnaufpause macht Kapazitäten an der Uniklinik frei

Augsburg
21.08.2022

Corona-Verschnaufpause macht Kapazitäten an der Uniklinik frei

Die Corona-Zahlen sinken, die "Sommerwelle" neigt sich ihrem Ende zu – diese Entwicklung macht sich auch an der Uniklinik bemerkbar.
Foto: Bernd Weißbrod, dpa (Symbolbild)

Die Corona-Lage in Augsburg entspannt sich spürbar. An der Uniklinik werden wieder mehr Kapazitäten frei. Schon jetzt ist aber ein Ende der "Verschnaufpause" absehbar.

Es ist ein außergewöhnlicher Sommer. Augsburg erlebte etliche heiße Tage, viele Menschen verbrachten ihre Zeit im Freien. Schlechte Voraussetzungen eigentlich für das Coronavirus, um sich zu greifen. Es tat es doch, und zwar so, dass eine regelrechte Sommerwelle über die Stadt schwappte. Ihren Höhepunkt fand sie Ende Juli. Am 22. meldete das Robert-Koch-Institut (RKI) die Inzidenz 776,1 – die "echte" Zahl der Neuinfektionen lag Schätzungen zufolge mindestens doppelt, eher drei- bis viermal so hoch. Die ersehnte "Sommerpause" vom Virus blieb aus, was sich auch an der Lage in den Krankenhäusern zeigte. Doch das ist nun anders.

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Dass sich die Corona-Lage deutlich entspannt hat, darauf deuten verschiedene Faktoren hin. Der Trend der Inzidenz – sie lag am Freitag nach RKI-Angaben bei 215 – ist nur einer davon, wegen der Sommerferien wird weniger getestet. Aussagekräftiger ist, was sich in den Kliniken abspielt. Und auch dort ist die Zahl der Covid-Patientinnen und -Patienten zurückgegangen. An der Uniklinik Augsburg (UKA) waren am Freitag 38 positiv getestete Personen in stationärer Behandlung – 36 auf der Normal-, zwei auf der Intensivstation. Zum Vergleich: Am 2. August waren es 90 (85 Normalstation, fünf intensiv).

Inzidenz sinkt, weniger Patienten: Corona-Lage in Augsburg entspannt sich

"Ja, die Corona-Lage am UKA hat sich in den letzten zwei Wochen glücklicherweise entspannt", sagt André Fuchs, Oberarzt für Infektiologie. Man erlebe weniger stationäre Aufnahmen mit oder wegen einer Corona-Infektion. "Gerade auch die rückläufige Zahl der „Zufallsbefunde“ zeigt in meinen Augen deutlich auf, dass die Inzidenz in und um Augsburg fällt." Zwei Hauptgründe vermutet Fuchs hinter der Entwicklung: erstens die Urlaubszeit – zweitens "die hohe Durchseuchung und damit die bestehende natürliche Immunität gegenüber derzeit zirkulierenden Corona-Varianten".

Die Behandlung von Covid-Patientinnen und -Patienten ist nach wie vor sehr aufwendig. Dass ihre Zahl aktuell abnimmt, macht sich deshalb in den Abläufen bemerkbar. "Durch die fallenden Zahlen werden Kapazitäten frei", bestätigt Fuchs. "Konkret: In dieser Woche konnte eine für die Corona-Versorgung vorgesehene Station im Normalpflegebereich geräumt werden – es werden weniger Betten für Patienten mit Corona-Infektion vorgehalten." Dieser Stationsbereich werde gereinigt und dann zeitnah mitsamt dem Stationspersonal für andere Patientinnen und Patienten zur Verfügung stehen. Dies trage "zu einer gewissen Entspannung der Versorgungssituation" bei. "Insgesamt bleibt die Personaldecke des Hauses aber weiterhin angespannt", so Fuchs.

André Fuchs ist Oberarzt Infektiologie am Universitätsklinikum Augsburg (UKA).
Foto: Uniklinikum Augsburg

Der Oberarzt geht von einer "weiteren relativen Entspannung" in den kommenden Wochen aus. Allerdings: "Mit Urlaubsrückkehrern zum Ende der Sommerferien und den anstehenden großen Volksfesten muss wieder mit einem Anstieg der Fallzahlen gerechnet werden." Wie stark dieser ausfalle, hänge insbesondere von der Weiterentwicklung des Virus ab. Setze sich zeitnah eine neue Variante durch, die in der Lage sei, in einem höheren Maße Omikron-Genesene und frisch Geimpfte zu infizieren, könnte es im Herbst "mit relativ hoher Wahrscheinlichkeit erneut zu einer raschen Ausbreitung mit entsprechend hohen Fallzahlen auch am Klinikum kommen". Entsprechende Vorbereitungen liefen am UKA bereits.

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