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Dem "Patienten" Lech drohen bleibende Schäden

Kommentar Von Eva Maria Knab
18.10.2023

Der frühere Wildfluss Lech leidet nicht nur wegen seiner Kanalisierung. Nun setzt ihm auch noch der Klimawandel zu. Ist der Lech noch zu retten?

Der Lech, einer der beiden prägenden Flüsse in Augsburg, ist nur noch ein Schatten seiner selbst. Die Probleme begannen, als der einstige Wildfluss vor rund 100 Jahren weitgehend kanalisiert wurde. Seither wird der Augsburger Lech immer mehr zum Problem-Patienten: Wasserbauer müssen ständig Kies nachfüllen, damit der Fluss nicht in seinem Bett verschwindet. Die artenreiche und einzigartige Natur am Flusslauf ist auf vergleichsweise wenige Reste zusammengeschrumpft. Jetzt setzt dem kranken Fluss auch noch der Klimawandel immer stärker zu. Die Lage ist kritisch. Aber ist dem Patienten überhaupt noch zu helfen?

Die zunehmenden und immer längeren Trockenperioden sind längst Fakt. Wegen Niederschlagsdefiziten werden die Abflüsse im Lech teils deutlich geringer - mit allen ihren problematischen Folgen. Umso dringender ist es, dass der Freistaat mit seinem langwierigen Projekt "Licca liber" vorankommt. Das verantwortliche Wasserwirtschaftsamt Donauwörth muss alles daransetzen, den Klimawandel-Folgen schnellstmöglich gegenzusteuern und von der Planung endlich in die Realisierung kommen. 

Renaturierung soll dem Lech helfen, trotzdem drohen bleibende Schäden

Zwar wird die groß angelegte Renaturierung des Lechs im Stadtwald auch nicht das Regendefizit ausgleichen können. Nach Einschätzung von Fachleuten wird der Umbau jedoch helfen, für den Problem-Patienten sozusagen eine lebensrettende Therapie einzuleiten. Der dynamische renaturierte Lech soll selbst eine Niedrigwasserrinne ausbilden, die in Zeiten von Trockenheit und Dürre den Lebensraum im Fluss stabilisiert. Die neuen Nebenarme mit schattigen Auwäldern sollen höheren Wassertemperaturen in Niedrigwasserzeiten entgegenwirken. Davon werden insbesondere Fische und weitere Wasserlebewesen profitieren, auch wenn bleibende Schäden in der Artenvielfalt wohl nicht mehr zu verhindern sind.

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