Im Alter von 80 Jahren ist der bekannte Geschäftsmann Herbert Mayer gestorben. Der Kaufmann hatte den Handel in Augsburg über Jahrzehnte geprägt. Zunächst arbeitete er im elterlichen Betrieb Juwelier Herbert Mayer. Später sattelte er um. Herbert Mayer war zunächst Geschäftsführer der Feuerzeugfabrik Augusta Zünder, um im Jahr 1984 das Unternehmen No 7 zu gründen. Das Spirituosengeschäft sitzt in der Steingasse in der Innenstadt. Heute führen die Söhne Ulrich Mayer und Philipp Mayer das Unternehmen. Wenn Ulrich Mayer über seinen Vater spricht, fällt ihm sofort eine Eigenschaft ein: „Mein Vater hatte eine große innere Zufriedenheit.“ Dieses Denken habe er Familie, Freunden und Kunden stets vermittelt.
Ulrich Mayer, der am Montag bei der Trauerfeier in der Kirche St. Gallus in Steppach gesprochen hatte, sagte am Dienstag: „Mein Vater hat zu uns immer gesagt, er würde im Leben nichts anders machen.“ Diese Lebenseinstellung habe ihn beeindruckt und stärke die Familie in der Trauerarbeit. Auch Freunde aus der Augsburger Geschäftswelt trauern um einen Weggefährten. Sie bezeichnen Herbert Mayer als „ausgeglichenen Ruhepool“, dessen Zuversicht und Willensstärke beeindruckt hätten. Im Unternehmen No 7 schaute der Firmengründer bis kurz vor seinem Tod regelmäßig vorbei, auch wenn er ins Tagesgeschäft nicht eingriff. Ulrich Mayer sagt: „Kunden haben sich oft nach meinem Vater erkundigt.“ Im Laden in der Steingasse steht momentan ein Foto des Verstorbenen mit Trauerflor.
Die Familien Sieber führen das Juweliergeschäft Herbert Mayer
Der Name Herbert Mayer existiert weiter im gleichnamigen Juweliergeschäft. Als Familienunternehmen wird es in vierter Generation geführt. Die Verantwortung liegt in Händen der Familien Sieber. Ursula Sieber ist die Schwester des Verstorbenen. „Unsere Familien sind eng verbunden“, sagt Ulrich Mayer, „das zeigt sich auch jetzt in schweren Stunden.“
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