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Prozess in Augsburg: Augsburger Antifa-Aktivistin erhält vierwöchtigen Dauerarrest

Prozess in Augsburg

Augsburger Antifa-Aktivistin erhält vierwöchtigen Dauerarrest

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    Szene einer Antifa-Demo in Augsburg im März. Bei einer vergleichbaren Veranstaltung im Dezember letzten Jahres war es zu Zwischenfällen gekommen.
    Szene einer Antifa-Demo in Augsburg im März. Bei einer vergleichbaren Veranstaltung im Dezember letzten Jahres war es zu Zwischenfällen gekommen. Foto: Annette Zoepf (Archivbild)

    Nachdem die Plädoyers gehalten sind, ergreift die Angeklagte, die bisher geschwiegen hat, das Wort. In einer schriftlich vorbereiteten Erklärung beklagt die 18-Jährige Repressionen gegen Linke durch Polizei und Staat und kritisiert den Kapitalismus. Als sie fertig ist, gibt es aus dem Zuschauerraum zustimmend lauten Beifall. Das Urteil, das wenig später fällt, bekommen die Zuschauer dann nicht mehr mit. Auf Anordnung des Gerichts müssen die jungen Leute, offenbar Mitglieder des „Offenen Antifaschistischen Treffens Augsburg“ (OAT), den an diesem Nachmittag vollbesetzten Gerichtssaal verlassen. Wie auch die Angeklagte tragen sie schwarze T-Shirts mit der Aufschrift: „Ob Frölichstraße oder Gögginger Gericht. Wir halten dicht.“ In der Frölichstraße befindet sich das Innenstadtrevier der Polizei.

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