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Bauen
23.12.2021

Das „Effizienzhaus 40“ wird das Maß der Dinge

Die Förderung von Photovoltaikanlagen ist beim Standard Effizienzhaus 40 nach wie vor attraktiv.
Foto: Marijan Murat, dpa

Wer nicht schon in wenigen Jahren ein „Auslaufmodell“ haben will, sollte schon jetzt beim Bauen auf höhere Standards setzen. Wie sich die Kosten in Zaum halten lassen.

Die alte Bundesregierung hatte im Herbst beschlossen, im Neubaubereich die bis dato häufig in Anspruch genommene Förderung für ein Effizienzhaus 55 auslaufen zu lassen – und zwar schon sehr bald. Die Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) nimmt noch bis Ende Januar 2022 Anträge für Förderkredite samt Tilgungs- oder Investitionszuschüsse an. Danach gibt es vom Staat nur mehr Geld für den Bau eines neuen Hauses, das mindestens den anspruchsvolleren Energiestandard Effizienzhaus 40 erfüllt.

Vorgaben des Effizienzhauses 55 sind mittlerweile Standard

Die Begründung für diesen Schritt ist nachvollziehbar: Die Fördergelder sollen vermehrt dort eingesetzt werden, wo das CO2-Einsparpotenzial am höchsten ist: in Gebäudesanierungen und in besonders effizienten Neubauten. Tatsächlich sind die Energievorgaben des Effizienzhauses 55 in weiten Teilen im Neubau längst Standard, weshalb vielen Experten eine Förderung für solche Gebäude in der Tat als fragwürdig erschien. Zum besseren Verständnis: Die Zahl 40 oder 55 gibt an, wie viel Prozent der Primärenergie das Effizienzhaus im Vergleich zu einem Referenzgebäude benötigt. Der gesetzliche Mindeststandard entspricht derzeit in etwa einem Effizienzhaus 70.

Aber das wird sich in absehbarer Zeit ändern. Im Koalitionsvertrag der Ampelregierung findet sich ein entsprechender Passus. Dort heißt es, dass das Effizienzhaus 40 ab 2025 Neubaustandard sein soll. Das bedeutet letztendlich, dass Bauherren, die jetzt ein Haus bauen und nicht gleich auf den Effizienzhaus-40-Standard setzen, bereits in wenigen Jahren quasi Eigentümer eines „Auslaufmodells“ sind.

Fachleute raten daher, jetzt schon auf die besonders energieeffiziente Variante zu setzen und auch gleich für eine Wärmeversorgung auf Basis erneuerbarer Energien zu sorgen, da auch hier die Anforderungen steigen werden.

Zumal die aktuelle Förderung für ein Effizienzhaus 40 beziehungsweise das Effizienzhaus 40 plus äußerst attraktiv ist. Bei Letzterem wird beispielsweise durch eine Photovoltaikanlage zusätzlich Strom erzeugt. Hier beträgt der maximale Kreditbetrag 150.000 Euro pro Wohneinheit mit einem Tilgungszuschuss von 25 Prozent, also bis zu 37.500 Euro. Beim Effizienzhaus 40 liegt die maximale Kredithöhe bei 120.000 Euro pro Wohneinheit sowie einem Tilgungszuschuss von 20 Prozent der Kreditsumme (maximal 24.000 Euro).

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Förderungen decken Mehrkosten gut ab

Die üppigen staatlichen Zuschüsse für ein Effizienzhaus 40 oder Effizienzhaus 40 plus decken in der Regel die Mehrkosten für den höheren Energiestandard ab – nicht zu vergessen sind die zusätzlichen Einspareffekte aufgrund niedrigerer Energieausgaben über Jahrzehnte. Übrigens: Nachdem eine Einliegerwohnung bereits als zweite Wohneinheit gilt, lässt sich dank einer intelligenten Planung mit vergleichsweise einfachen Mitteln die staatliche Förderung verdoppeln.

Apropos intelligente Planung: Damit lassen sich die Baukosten deutlich reduzieren – nach dem Grundsatz „weniger ist mehr“. Beim Hausbau sollte auf nicht unbedingt benötigte Flächen verzichtet werden. Dies ist die mit Abstand effektivste Art zu sparen: an den Investitions- und späteren Betriebskosten. Wie groß muss das Wohnzimmer oder das Arbeitszimmer wirklich sein? Das sollte hinterfragt werden. Fläche und damit Baukosten lassen sich auch bei den sogenannten Verkehrsflächen wie den Fluren oder Treppenräumen reduzieren. Klare Grundrisse ermöglichen einfachere und kostengünstigere Lösungen bei den Installationen, weil etwa Bäder so liegen, dass Leitungen nur an einer Stelle des Hauses erforderlich werden.

Zum Autor: Martin Sambale ist Geschäftsführer des Energie- und Umweltzentrums Allgäu, kurz eza!

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Die Diskussion ist geschlossen.

27.12.2021

Herr Sambale: im Endeffekt will man bauen so teuer machen, dass sich das der normale Bürger nicht mehr leisten kann.

Explodierte Kosten für Baumaterial etc tun das Ihre - und dann kommt das bisschen Föderung dagegen. Bitte mal mit einem realen Beispiel belegen und vorrechnen! Und zwar ein ganz normales Haus mit allen Nebenkosten und Grundstück.

Das der Staat jedes Mal fleißig die Hand aufhält ist ja auch kein Zufall: Grunderwerbsteuer, Spekulationssteuer etc.

Sie glauben doch nicht im Ernst dass das bisschen mehr CO2-Ersparnis das Klima rettet?!

27.12.2021

Spekulationsteuer? Sie meinen wohl die Einkommensteuer!
https://www.wertfaktor.de/mediathek/artikel/spekulationssteuer/?gclid=EAIaIQobChMIuqKQyZOE9QIVkoxoCR32bAvVEAAYASAAEgI3sfD_BwE
Wenn wir das abschaffen,. können wir auch sämtliche Händler von der Besteuerung rausnehmen.
Und glauben Sie ernsthaft, dass die Steuerfreiheit von Grundstückskäufen die Immobilienpreise senken?
Im Gegenteil, dass dürfte die Spekaulation, da dann steuerfrei, eher anheizen und damit die Preise erst recht nach oben treiben.

Übrigens beim Bau gilt auch das Prinzip Angebot und Nachfrage. Sei es beim Material oder beim Handwerksleistungen.
Hanne Sie schon versucht eine Baufirma zu bekommen. Sie müssen teilweise froh sein, wenn Sie 2023 einen Bautrmin bekommen. Wenn Sie überhaupt eine Antwort bekommen.
Wenn es lauter Ingenieure gibt wird halt der Handwerker umso wertvoller.

Übrigens wer CO2 einspart, rettet nicht unbedingt das klaim, leistet aber zumidnest einen Beitrag und vorallem schon er mittelfristig den Geldbeutel. Allein mit Solarthermie kann man getrost die Öl- oder Gasheizung im Sommer abstellen. Wer noch seine Waschmaschine oder Geschirrspüler mit Warmwasser aus dieser versorgt, spart auch einiges an Strom ein.

Und um sie zu beruhigen. Wenn der Klimawandel erst mal richtig kommt, brauchen Sie sich um Immobilienpreise keine Gedanken mehr machen. Wenn allein einige Millionen innnerhalb Deutschland ihre Heimat und Immobilien verlieren, dann stellt sich die Frage inwieweit der Markt das verknappte Angebot oder eher das Faustrecht das regelt.


27.12.2021

Spekulationssteuer - ist ggf. sehr wohl relevant bei Verkauf von vermieteten Vorobjekt

28.12.2021

@Peter P.
Die "Spekulationssteuer" fällt nicht bei über 10 Jahre gehaltenen Objekten und eigengenutzten Objekten an.
Bei einem Wegfall bzw. eher gesagt Nichtbesteuerung von dieser Wertsteigerung würde die Immobilienpreise eher ncohmals nach oben treiben. Bei einer "Steuerfreiheit" hieße es, dass ein größerer Nettoertrag verbliebe und somit Immobilienspekulation ncoh attraktiver gegenüber Zinsen und anderen Kapitalanlagen wären, die dann auch noch versteuert werden müssten.