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Bayern

07.05.2020

Corona-Krise: Ein klares Nein zur Auto-Prämie

Wirtschaftsminister Aiwanger stößt mit seiner Forderung nach einer Kaufprämie auf Widerstand. Nahezu alle Fraktionen sprechen sich gegen eine solche Subvention aus.
Bild: Armin Weigel, dpa

Wirtschaftsminister Aiwanger stößt mit seiner Forderung nach einer Kaufprämie auf Widerstand. Nahezu alle Fraktionen sprechen sich gegen eine solche Subvention aus.

Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger (Freie Wähler) stößt mit seiner Forderung nach einer Kaufprämie von 4000 Euro für Neuwagen auf unerwartet breiten Widerstand. Im Wirtschaftsausschuss des Landtags sprachen sich nahezu alle Fraktionen gegen eine solche Subventionierung aus.

CSU-Politiker Alexander König: Prämie „höchst zweifelhaft“

Der CSU-Politiker Alexander König nannte eine Prämie „höchst zweifelhaft“. Wenn die Autokonzerne dann auch noch Boni und Dividenden zahlen, „passt das überhaupt nicht zusammen“. Ähnlich äußerten sich Abgeordnete von SPD, Grünen, FDP und AfD. Ihr Hauptargument: Ein volkswirtschaftlicher Nutzen sei kaum erkennbar. Es brauche, so Annette Karl (SPD), „intelligentere Fördermaßnahmen“.

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08.05.2020

https://www.welt.de/wirtschaft/article207730137/Vor-einer-moeglichen-Kaufpraemie-sinken-die-Rabatte-fuer-Neuwagen.html

>> Eigentlich müssten die Hersteller mit Nachlässen versuchen, ihre Autos den wenigen potenziellen Kunden zu verkaufen. Doch die Rabatte sind stattdessen auf einen Tiefstand gesunken. <<

Damit hat die Autoindustrie das Thema selbst vom Tisch genommen.

Besonders drollig mal wieder die SPD - eine Kaufprämie ablehnen und gleichzeitig irgendwas mit nicht näher konkretisierten "intelligentere FÖRDERMASSNAHMEN" brabbeln ;-)

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08.05.2020

"drollig mal wieder die SPD - eine Kaufprämie ablehnen und gleichzeitig irgendwas mit nicht näher konkretisierten "intelligentere FÖRDERMASSNAHMEN" brabbeln"

Wesentlich schlauer ist das CSU-Gebabbel „höchst zweifelhaft“ auch nicht ;-)

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08.05.2020

„intelligentere Fördermaßnahmen“

Die dürften gegen den bauernschlauen Hubsie nur schwer durchzusetzen sein.

So lange nach vielen Wochen Tausende Kleinunternehmer noch immer auf die beantragten und zugesagten bayerischen "Soforthilfen" warten, sollte er eigentlich genug anderes zu tun "hoben", als seinen ziemlich durchsichtigen Bauern- und Automobil-Lobbyismus mit entsprechenden Forderungen in jedes irgendwo herumstehende Mikrophon zu "blosen".

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