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Die Landwirte verspielen den Rückhalt der Bevölkerung

Kommentar Von Sonja Dürr
22.02.2024

Die Proteste der Bauern laufen zunehmend aus dem Ruder. Daran hat auch der mächtige Bauernverband seinen Anteil.

Als im Januar die Traktorkolonnen durch die Städte rollten, spürten viele Landwirte den Rückhalt der Bevölkerung. Doch die Landwirte sind auf dem besten Weg, diesen zu verspielen. Denn wenn Feuerwehrleute nachts ausrücken müssen, um brennende Kreisverkehre wie im Allgäu zu löschen, wenn demokratische Parteien Veranstaltungen wie in Biberach nicht mehr abhalten können, weil Proteste derart eskalieren, wenn Grünen-Jahreshauptversammlungen wie am Mittwoch im Landkreis Bamberg abgebrochen werden müssen, weil die Proteste der Bauern vor der Tür zu eskalieren drohen, dann ist ganz klar eine Grenze überschritten. Letztlich schaden die Landwirte damit nicht nur der Sache, für die sie auf die Straße gehen, sondern auch sich selbst.

Es droht eine Spaltung innerhalb der Bauernschaft

Umso wichtiger ist es, dass sich der Bauernverband, der nach wie vor die meisten Landwirte vertritt, klar von gewaltbereiten Akteuren abgrenzt. Selbst die mächtige Lobbyorganisation hat nur bedingt Einfluss auf einzelne Landwirte und deren Nacht- und Nebelaktionen. Doch richtig ist auch, dass die Proteste dem Verband längst entglitten sind.

Je länger die Hängepartie um den Agrardiesel dauert, je weniger sich die Politik bewegt, desto aggressiver wird die Stimmung. Doch daran hat auch der Bauernverband seinen Anteil, der mit voller Härte und ohne Rückzugsstrategie in diesen Konflikt gegangen ist. Denn sollte die Agrardiesel-Beihilfe abgeschafft werden – und alles sieht danach aus –, droht eine Spaltung innerhalb der Bauernschaft. In die, die die Kürzung hinnehmen, und jene, die weiterkämpfen um jeden Preis. 

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23.02.2024

Was ich inzwischen als richtig belästigend empfinde, sind diese aggressiven Banner, die allerorts in Wiesen und vor Ortsschildern installiert sind. Ich frage mich, warum dagegen eigentlich nicht vorgegangen wird? Kann jetzt jeder einfach politische Parolen überall plakatieren, oder sind die Protestplakate ordentlich angemeldet?

Um diese Protestbewegung herum hat sich ja inzwischen ein richtiger Handel entwickelt. Siehe unter anderem hier auf Amazon, wo man sich das Plakat seiner Wahl aussuchen kann.

https://www.amazon.de/Protestbanner-f%C3%BCr-Demo-Landwirtschaft-Bauernprotest/dp/B0CSC11SD1?th=1

Was hätten Sie denn gern für eine Parole?

"Hütet Euch vor Sturm und Wind und Bauern die in Rage sind" oder vielleicht "Wer keine Landwirtschaft will muss nur aufhören zu essen" und viele fein ausgearbeitete Slogans mehr.
Bildlich mit Traktor, oder mit drei Stohballen, ein Weizenfeld, oder vielleicht doch Sonnenblumen?

Merken diese Bauern eigentlich nicht, dass sie benutzt werden?

27.02.2024

Man kann nur hoffen, dass viele der bisherigen Wähler,
die die Freien Wähler bisher sooo stark unterstützt haben, wieder zu der Partei zurück kehren, wo Sie auch ursprünglich zuhause waren und nicht wie @Geor Kr. vielleicht sogar "berechtigt" sagt/schreibt:

>>Zu ihrem Idol, "Demo"-Krattler und Bauernführer Aiwanger kann man den Traktor-Terroristen nur gratulieren . . .<<

Ja, da hat er doch "einmal wohl richtig" nachgedacht, als er seinen Beitrag dazu schrieb, Ja!

23.02.2024

Beweislose Behauptungen haben anscheinend steigende Hochkonjunktur.

23.02.2024

Beweisen Sie alles, was Sie behaupten?

24.02.2024

Zitat eines ehemaligen Kirchenfürsten: ""Was bedeutende Geister entscheiden, braucht nicht begründet zu werden". :) Man muß nur "entscheiden" passend ersetzen.

23.02.2024

Da sind Dummkopfe und Rechtsextremisten unterwegs, die sich teils als Bauern tarnen, sich aber offensichtlich auch in größerer Zahl unter den Bauern befinden. Wann schreiten endlich Polizei und Staatsanwaltschaften ein? Die Klimakleber wurden in Bayern wegen deutlich weniger als kriminelle Organisation eingestuft.

22.02.2024

Der Bauernverband distanziert sich zu wenig deutlich von den aus dem Ufer laufenden Aktionen. Man hat gezündelt und den Brand nicht mehr im Griff. Aber ebenso wie man die Bauern zum Protest aufgerufen hat, sollte der Verband nun unmissverständlich klarmachen, dass das, was manche Bauern nun aufführen, nicht diskutabel ist und dass sie sich unterwandern lassen von Leuten, die nur Chaos stiften wollen.

22.02.2024

Kommentar oder Wunschdenken?

23.02.2024

Egal. Jedenfalls längst fällig.
Die Polizei ging und geht schon viel zu lange zu nachsichtig mit den Herrschaften um . . .

Zu ihrem Idol, "Demo"-Krattler und Bauernführer Aiwanger kann man den Traktor-Terroristen nur gratulieren . . .

22.02.2024

Die Protestbewegung (es sind nicht nur die Landwirte, auch viele Handwerker und Fuhrunternehmer haben sich angeschlossen) wurde und wird mehr oder weniger politisch ignoriert. Ich könnte das live miterleben. Auf einen lokalen Infoabend war Christoph Schmid (SPD) als Redner geladen. Ich hatte den Eindruck, dass er gar nicht wirklich verstanden hat, um was es geht. Der Auftritt kam natürlich nicht gut an...
Dazu kommt, dass das Thema "zufällig regierungsfreundlich" durch Proteste gegen rechts medial abgelöst wurde. Da steigt natürlich der Frustlevel - vor allem, weil ja keine wirkliche Lösung, geschweige denn eine Vermittlung irgendwie im Raum steht.

23.02.2024

Was haben denn die Handwerker und Spediteure mit der "Diesel-Krafstoffsteuer-Befreiung" ( bzwderen geplante Abschaffung) zu tun?

Was geht das diese Leute an?

23.02.2024

Prima Frau T., Sie zeigen eindrucksvoll, dass Sie sich mit den Protestgründen bestenfalls oberflächlich beschäftigt haben. Agrardiesel ist dabei, ja, es geht aber um deutlich mehr. Einen Vorwurf mache ich Ihnen nicht, haben doch die Medien hauptsächlich den Agrardiesel angeführt und die anderen Dinge bestenfalls im Nebensatz erwähnt....

23.02.2024

"haben doch die Medien hauptsächlich den Agrardiesel angeführt und die anderen Dinge bestenfalls im Nebensatz erwähnt"

Die Blockierer von CSU/CDU schieben auch nur den Agrardiesel für ihr destruktives Agieren vor und erwähnen nicht mal im Nebensatz "andere Dinge". Das gleiche gilt für den Bauernverband . . .

23.02.2024

@Lothar B.
Und die anderen Dinge? Dass die Verbraucher lieber die Aldi-Billig-Milch kaufen statt der Fairen Bauernmilch? Dass sich Frau Klöckner lieber mit den Nestlégrößen fotografieren ließ statt das Problem der Bauern zu realisieren? Daran hat die Ampel aber nun wirklich keine Schuld. Und dass Handwerker und Spediteure mit ins Boot geholt werden – um den Haufen der Unzufriedenen und AfD-Sympathisanten noch ein wenig größer zu machen? Auch die C-Parteien sprechen nur von der Rücknahme der Agrardiesel-Subventionsstreichung. Ich glaube, die wissen auch nicht, was die anderen dabei wollen.

23.02.2024

Frau Reichenauer, dass es der CSU bzw. Union eigentlich auch um mehr geht, hat ein Fachgespräch von Anfang Februar in Möttingen gezeigt: https://www.augsburger-allgemeine.de/noerdlingen/moettingen-csu-agrarexperte-faerber-viele-ungeloeste-probleme-id69294256.html

Dass ein Teil der Probleme auch auf die Vorgängerregierungen zurückzuführen ist, kann man nicht abstreiten. Auch diese waren/wären stärker in der Pflicht, als jetzt populistisch auf die aktuelle Regierung draufzuhauen. Davon wollen die aber auch nichts wissen (ganz voran Steigbügelhalter Holetschek; er war übrigens kurz vor der Landtagswahl auch in meinem Heimatort und hat groß bei vielen Themen aufgesprochen und die Ampel kritisiert - erwähnt hat er allerdings nicht, dass Probleme entweder auf Groko-Entscheidungen zurückzuführen waren bzw. Probleme auch die GroKo und andere unter Unions-Beteiligung geführte Regierungen nicht gelöst haben).

22.02.2024

Man kann denken, dass die deutsche Bevölkerung in den letzten Jahrzehnten quasi verwöhnt wurde bezüglich Streiks und deren Ausprägung. Ein Blick über die Grenzen würde manche "gewünschte" Ausprägung ad absurdum führen.

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