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Coronavirus
21.07.2021

Das Corona-Update vom 21. Juli

Jeden Abend um 20 Uhr erhalten Sie von uns kuratierte Artikel zum Coronavirus.
Foto: AZ Grafik

Jeden Tag laufen einige Nachrichten zum Coronavirus über den Ticker. Wir sammeln an dieser Stelle alles, was heute wichtig ist - mit besonderem Blick auf Bayern und unsere Region.

Weil die Temperatur im Kühlschrank der Praxis von Christian Kröner zu hoch eingestellt war, könnten bis zu 5000 bereits verabreichte Impfdosen unwirksam sein. Wie es dazu kommen konnte, wie der Fehler entdeckt wurde und wie er persönlich mit der Situation umgeht, berichtet der Pfuhler Hausarzt im Interview mit Michael Kroha.

Betroffenen Patientinnen und Patienten hat Kröner angeboten, kostenlos einen Antikörpertest durchzuführen, um die Wirksamkeit der Impfung zu überprüfen. Und was sagen die Betroffenen selbst dazu? In der Warteschlange vor der Praxis waren die Menschen wider Erwarten entspannt. Hier lesen Sie, weshalb sie ihren Hausarzt teils sogar in Schutz nehmen.

Nach der Panne bei der Impfstoff-Lagerung gibt es viele offene Fragen, allen voran diese: Wer zahlt für ein Impf-Debakel?

Weitere wichtige Corona-Nachrichten des Tages:

  • Ein Forschungsprojekt stellt ernste Organschäden als Corona-Spätfolgen fest: Viele Menschen, die eine Covid-19-Erkrankung hinter sich haben, sind alles andere als gesund. Zu den möglichen Corona-Spätfolgen von offiziell Genesenen zählen nach ersten Erkenntnissen aus einem Forschungsprojekt der Universitätsklinik Ulm Veränderungen der Lunge sowie Herzmuskelentzündungen. Mehr dazu hier.
     
  • In Bayern dürfen Kellnerinnen und Kellner im Freien ohne Maske bedienen. Diesen Schluss zieht zumindest der Hotel- und Gaststättenverband aus einer Entscheidung des Bayerischen Verwaltungsgerichtshofs. Bevor er eine Empfehlung für Mitgliedsbetriebe abgibt, will der Verband das weitere Vorgehen mit der Bayerischen Staatsregierung besprechen. Mehr dazu hier.
     
  • Die Bundesregierung verlängert die Corona-Einreiseregeln bis 10. September. Wer vollständig geimpft ist und aus einem Virusvariantengebiet einreist, kann die Quarantäne-Zeit künftig unter Umständen verkürzen. Voraussetzung ist, dass der Impfschutz gegen die Virusvariante im bereisten Gebiet wirksam ist. Mehr dazu hier.

Die Zahlen: Bislang wurden in Deutschland nach Angaben des Robert Koch-Instituts (RKI) und des Bayerischen Landesamts für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit (LGL) 3.748.613 Fälle verzeichnet, das sind 2203 mehr als am Vortag. In Bayern haben sich bisher 650.901 Menschen mit dem Virus infiziert, das sind 333 mehr als am Vortag.

In Deutschland wurden inzwischen 87.121.012 Impfungen verabreicht. 50.081.384 Menschen wurden mindestens einmal geimpft, das ergibt eine Impfquote von 60,2 Prozent. Vollständig geimpft wurden 39.309.478 Menschen, das ergibt eine Impfquote von 47,3 Prozent (Stand: Mittwoch, 21. Juli 2021).

Mit unseren interaktiven Karten und Grafiken geben wir Ihnen einen Überblick:

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