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10.01.2019

Bei Schnee und Kälte im Stau: Darauf sollten Autofahrer achten

Dunkel und glatt: Die Winterreise kann Auto und Fahrer stärker fordern als eine sommerliche Tour. Foto: Tobias Hase
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Wer bei Schnee und Kälte mit dem Auto unterwegs ist, sollte gut vorbereitet sein.
Bild: Tobias Hase, dpa (Symbol)

Bei starkem Schneefall und eisigen Temperaturen kommt es besonders oft zu Behinderungen auf den Straßen. Wie Sie trotz Stau und Kälte sicher ans Ziel kommen.

Der Winter hat Bayern fest im Griff - seit Tagen fällt beinahe ununterbrochen Schnee. Auf Autobahnen und Bundesstraßen kommt es wegen witterungsbedingter Unfälle häufiger als sonst zu langen Staus und Vollsperrungen. Die A8 bei Augsburg war am Mittwochmorgen drei Stunden lang komplett gesperrt, in der Nacht zum Donnerstag steckten Auto- und Lastwagenfahrer bei Ulm und in Oberfranken mehrere Stunden lang in Dunkelheit und Schneetreiben auf den Autobahnen fest.

Diese Dinge sollten Sie im Winter im Auto dabei haben

Damit ein solcher Stau nicht zur Kälte- und Pannenfalle wird, rät der ADAC dazu, bestimmte Dinge im Winter immer griffbereit an Bord zu haben:

  • Abschleppseil
  • Enteiser-Spray
  • Eiskratzer
  • Handfeger
  • Handschuhe
  • Starthilfekabel
  • Scheibenfrostschutz (Ersatzkanister)
  • Schneeketten
  • Schaufel
  • Wolldecke
  • Etwas Sand, abgefüllt in einem kleinen Sack (kann das Anfahren auf einer Eisplatte erleichtern)
  • Ausreichend Getränke

Wichtig ist, dass die Utensilien leicht zugänglich aufbewahrt werden. Eine Wolldecke im Kofferraum bringt beispielsweise wenig, wenn man sie vom Fahrersitz aus nicht erreichen kann. Außerdem sollte man sich informieren, wie Schneeketten oder Starthilfekabel korrekt eingesetzt werden.

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Zusätzlicher Grip: Nötige Schneeketten sollten Autofahrer immer griffbereit im Fahrzeug verstauen.
Bild: Sebastian Zintel, dpa

So verhalten sich Autofahrer bei einer Vollsperrung richtig

Autofahrern, die in einer Vollsperrung stehen, rät eine ADAC-Sprecherin, Ruhe zu bewahren und das Radio einzuschalten, um die aktuelle Lage zu verfolgen. Außerdem sei es wichtig, sofort eine Rettungsgasse zu bilden, damit die Einsatzkräfte zum Unfallort fahren können und die Sperrung relativ zügig wieder aufgehoben werden kann. Achtung: Die Standspur muss freibleiben.

Keinesfalls sollte man das Fahrzeug stehen lassen und versuchen, sich zu Fuß durchzuschlagen, sagt die Sprecherin. Sie empfiehlt, im Auto oder zumindest in dessen unmittelbarer Nähe zu bleiben. Damit es danach auch problemlos weitergehen kann, ist ausreichend Sprit im Tank wichtig. Ein Experte des ADAC sagt, dass der Tank auch bei einer kürzeren Fahrstrecke zumindest zu einem Drittel voll gefüllt sein sollte.

Gegen die Kälte im Auto helfen vor allem Decken und warme Getränke, die man der ADAC-Sprecherin zufolge bei Fahrten im Winter ohnehin dabeihaben sollte. Höchst gefährlich kann das enden, was Autofahrer offenbar immer wieder tun: Im Wagens ein offenes Feuer oder einen Gaskocher entzünden. Im schlimmsten Fall kann es zu einer Kohlenmonoxidvergiftung kommen. (ida)

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10.01.2019

- Geduld bewahren, was machen 5 Minuten früher am Ziel gegen eine Ewigkeit auf dem Friedhof aus
- Licht einschalten
- Keine Nebelschlussleuchten einschalten wenn es nicht notwendig ist da bei Benutzung maximal 50 km/h gefahren werden darf
- Keine Nebelscheinwerfer benutzen, da es eh nicht bei Schnee bringt
- Doppelten Abstand halten
- nicht die Geduld verlieren wenn Räumfahrzeuge unterwegs sind und man nicht überholen kann
- beim Überholen von anderen Fahrzeugen nicht direkt wieder Einscheren da der „andere“
Autofahrer die volle Ladung Matsch auf seine Windschutzscheibe erhält.

... und noch einige andere Dinge die eigentlich selbstverständlich sein sollten aber für manche "Fahrer" anscheinend eine Herabwürdigung ihres Egos bedeuten.

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