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Pollen
21.02.2024

Hohe Belastung in Bayern: Pollensaison ist in vollem Gange

Die Pollensaison in Deutschland hat bereits begonnen. Die Belastung durch Hasel ist in Bayern aktuell in den meisten Regionen "gering bis mittel".
Foto: Wolfgang Kumm, dpa (Symbolbild)

Die Pollensaison ist bereits in vollem Gange, in ganz Bayern ist die Belastung durch Erle hoch. Außergewöhnlich ist der frühe Pollenflug aber nicht.

Schon seit Januar klagen Allergiker über juckende Augen und laufende Nasen. Inzwischen ist die Pollensaison in vollem Gange. Wegen der milden Temperaturen produzieren einige Pflanzen besonders kräftig Pollen, wie die Experten der Europäischen Allergiestiftung Ecarf und der Stiftung Deutscher Polleninformationsdienst (PID) am Dienstag bei einer Pressekonferenz in Berlin berichteten.

Pollen aktuell: Belastung durch Erle in ganz Bayern hoch

"Die Erle hat schon sehr früh Anfang Februar mit starken Belastungen begonnen", sagte Matthias Werchan von der PID. Auch Pappel, Eibe, Ulme und Zypressengewächse blühen nach Angaben des Landschaftsökologen bereits und können für Beschwerden sorgen. Bereits zum Jahreswechsel habe der Pollenflug der Hasel begonnen, seit einigen Wochen stäube die Pflanze mit zum Teil hoher Intensität.

In Bayern gibt der Pollenflug-Gefahrenindex des Deutschen Wetterdienstes (DWD) die Belastung durch Hasel aktuell in den meisten Regionen als "gering bis mittel" an. Die Belastung durch Erle hingegen ist derzeit im kompletten Freistaat "hoch".

Video: dpa

Entwicklung der Pollensaison schwer vorherzusagen

Doch außergewöhnlich sei der frühe Pollenflug nicht. "Es ist fast die Regel, dass zur Weihnachtszeit die Hasel blüht", so Werchan. Früher galten die Wintermonate noch als Verschnaufpause für Allergiker, doch inzwischen beobachten Experten, dass sich wegen des Klimawandels beinahe die Zeiten überschneiden, in denen die letzten Pollen der Vorsaison verschwinden und die ersten der neuen Saison auftauchen. Der beste Monat für Allergiker ist der November.

Wie sich die diesjährige Pollensaison entwickelt, sei schwer vorherzusagen, weil sie stark von der Witterung abhängt, sagte Werchan. Es sei auch noch unklar, ob die Birkenpollen Menschen mit Heuschnupfen bereits im März oder erst im April Probleme bereiteten. 

Mehr als 15 Prozent der Deutschen leiden an Pollenallergie

Die Pollenkonzentration steht in einem engen Zusammenhang mit der Intensität der von den Pollen verursachten allergischen Reaktionen. Damit lässt sich aus dem Pollenflug direkt die Belastung des Pollenallergikers ableiten. Verhaltensanpassung und – nach Absprache mit dem behandelnden Arzt – gezielte Medikation können helfen, die allergischen Beschwerden zu begrenzen.

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Laut dem DWD leiden mehr als 15 Prozent der Bevölkerung in Deutschland an einer Pollenallergie, und die Tendenz ist weiter zunehmend. Bei einer Allergie treten Symptome wie Fließschnupfen, Bindehautentzündung bis hin zu Asthma auf. Oftmals kommen zu einer Pollenallergie Kreuzreaktionen mit Nahrungsmitteln. Knapp neun Prozent leiden an Asthma bronchiale. Während bei Heuschnupfen die oberen Atemwege in Mitleidenschaft gezogen sind, ist es bei Asthma die Lunge. Betroffene haben zum Beispiel Anfälle von Atemnot.

Klimawandel wirkt sich auf Pollensaison aus

Allergiker haben wegen des Klimawandels und der dadurch verlängerten Pollenflugzeit nach Angaben der Direktorin der Umweltmedizin am Uniklinikum Augsburg, Claudia Traidl-Hoffmann, im Prinzip das ganze Jahr Symptome. "Sie leiden länger und sie leiden mehr, weil mehr Pollen pro Tag fliegen", sagte die Allergologin der Deutschen Presse-Agentur. Ein weiteres Problem könnte sein, dass der Klimawandel neue Pflanzen und damit auch neue Pollen und neue Allergien nach Deutschland bringe.

Insbesondere für schwere Asthmatiker und für ältere Menschen ist diese Entwicklung ein Problem. "Aber gerade auch unsere Kinder leiden natürlich wahnsinnig darunter." Wer ständig niesen muss oder sich erschöpft fühlt, kann sich auch in der Schule schlechter konzentrieren. (mit dpa)